Eishockey NEWS

      In Lausanne gehen die Lichter dann vermutlich schneller aus als vielen lieb ist. Die haben bereits rote Zahlen, der Hallenneubau ohne momentane Querfinanzierung wegen Corona (Konzerte etc) drückt schon jetzt gewaltig. Und wenn die Investoren aus fernem Lande dann wieder merken, dass in unserem Eishockey nur Geist aber kein Geld zu gewinnen gibt, bonne nuit copains!

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      Mauro Jörg und Schneeberger haben mir beim HCD meist gut gefallen. Mauro als Dino Ersatz und Schneeberger als Du Bois Ersatz??? Wäre doch was!
      Zumindest Schneeberger könnte man im Moment in der HCD Verteidigung sicher brauchen.

      Allerdings ...wann wenn nicht jetzt, in einer Saison in der man nicht absteigen kann und ob man gut oder nicht so gut Spielt, in etwa gleich viel Zuschauer in der Halle hat, kann man den Jungen nicht locker und ohne Bedenken Spielpraxis geben?
      Ich denke mit dem kompromisslosen einsetzen von Nachwuchsspielern, wenn es Verletzte gibt, gewinnt man in zwei Punkten....erstens finanziell und zweitens bringt man die Jungen weiter.

      Ich könnte mir vorstellen dass der HCD, als einer der wenigen Vereine, sowieso knallhart am Sparen ist......was mehr als zu befürworten ist!
      Junge einzusetzen ist neben dem Sparen dazu noch eine "günstige" Investition in die Zukunft.
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Besserwisser, das sind die Klugscheisser unter den Dummköpfen.(Gerhard Uhlenbruck)
      Denk daran, dass schweigen manchmal die beste Antwort ist. (Dalai Lama)
      Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen. (Jean-Jacques Rousseau)
      Ich habe bei beiden gedacht, dass eine Rückkehr eine Option wäre. Vor allem Schneeberger brachte es in Davos sogar zum WM-Teilnehmer und könnte - zumindest temporär - den erfahrenen Du Bois in der Defensive ersetzen. Jörg hatte seine mit Abstand beste Saison in Davos; er ist für mich jedoch weniger zwingend, weil man im Angriff breiter besetzt ist. Zudem keimt die Hoffnung auf, dass Joe Thornton bald im HCD-Dress aufläuft.

      Es gibt für mich jedoch zwei Knackpunkte: Einerseits stellt sich die Frage, ob die beiden finanzierbar sind. Das HCD-Budget hat insbesondere auch durch den Ausfalls des Spengler Cups stark gelitten. Beide besitzen meines Wissens laufende Verträge - Schneeberger in Fribourg und Jörg in Lausanne. Schneeberger dürfte günstiger sein als Jörg, der wohl einen üppigen Lausanne-Vertrag hat, den man so kaum übernehmen dürfte. Andererseits ist von einem Lohnverzicht der HCD-Spieler die Rede. Deren grosszügiges Entgegenkommen darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Für mich bedeutet dies, dass die Spieler entweder extern finanziert werden oder die Spieler mit diesen Ausgaben einverstanden sein müssten. Immerhin sind es ja nicht Hinz und Kunz, sondern Akteure, welche jahrelang für den HCD gespielt haben und im Team wohl ein gewisses Standing haben (und sonst sind sie ohnehin kaum ein Thema). Bei Thornton könnte ich mir vorstellen, dass hier externe Gönner bereit wären, ihn als besondere Attraktion zu finanzieren, zumal ich ihm zutraue, dass er finanziell nicht den letzten Rappen aus dem HCD herauszupressen versucht.
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»
      Kurze Nächte und Defensiv-Sorgen von Roman Michel

      Trotz Personalnot in der Verteidigung gelingt dem HC Davos in Lausanne
      eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Auftaktspiel gegen Genf. Zu den
      ersten Punkten in dieser Saison reicht es beim 3:4 dennoch nicht.

      Allzu lange dauerte der Arbeitstag nicht. 6:28 Minuten waren es genau. Oder: 388 Sekunden. Es sind 388 Sekunden, die Yannick Hänggi dennoch nicht soschnell vergessen wird. Die Arena in Lausanne hatte sich am späten Samstagabend bereits geleert, als der 24-Jährige die Geschehnisse der letzten Tage Revue passieren liess. Bis am Donnerstag war Hänggi, der bei den Ticino Rockets unter Vertrag steht,
      nicht einmal einem Grossteil der Spieler des HC Davos ein Begriff. Doch dann kam der Anruf von Sportchef Raeto Raffainer. Dem HCD gehen die Verteidiger aus. Hänggi erhielt eine B-Lizenz, spielte am Freitag mit den Rockets in Sierre, fuhr nach der 2:5-Niederlage vom Wallis direkt nach Lausanne und traf nach einer kurzen Nacht am späten Samstagnachmittag seine neuen Teamkollegen, mit denen
      er noch keine einzige Trainingseinheit absolviert hatte. Immerhin reichte die Zeit, um vom Trainerstaff noch einen taktischen Crash-Kurs zu bekommen.

      Lausannes Effizienz
      Hänggi war nicht der einzige Debütant beim 3:4 in Lausanne. Weil mit Félicien Du Bois, Dominic Buchli, Claude Paschoud (verletzt), Sven Jung (gesperrt) und Oliver Heinen (Corona-Fall im familiären Umfeld) gleich fünf Defensivleute ausfielen, gab mit Francesco Gärtner ein weiterer Spieler seinen Einstand in der National League. Immerhin konnte der 20-jährige Verteidiger der Elitejunioren noch das Abschlusstraining mitmachen.

      Mit den Ausfällen in der Defensive ist jenes Szenario eingetroffen, welches man irgendwie befürchten musste. Blieben die Bündner vor einem Jahr weitgehend von längeren Absen- zen verschont, wurde Trainer Christian Wohlwend heuer bereits nach einer Partie zu Umstellungen gezwungen. Obwohl Jung und wohl auch Heinen am Freitag in Freiburg zurück sein werden, dürfte das so bleiben. Mit
      Samuel Guerra droht ein nächster Verteidiger auszufallen. Der 27-Jährige, am Samstag im ungewohnten Topscorershirt, verschwand kurz vor der zweiten Drittelspause in der Kabine. Zwar kehrte Guerra später zurück aufs Eis, seine Bewegungen wirkten jedoch nicht wirklich rund. Es war durchaus beachtlich, wie die in der Not zusammengestellte Davoser Verteidigung (der 20-jährige Davyd Barandun kam auf beinahe 19 Minuten Eiszeit) ihre Aufgabe erledigte. Ja, die hoch dekorierte Lausanne-Offensive brauchte ein Powerplay (beim
      1:1 durch den Ex-Davoser Ken Jäger), ein Kunststück von NHL-Söldner Denis Malgin (beim 2:2) und einen Aussetzer von HCD-Goalie Sandro Aeschlimann (beim 4:2), um seine Tore zu erzielen. Das Doppelpack durch Malgin und den ebenfalls auffälligen Ronalds Kenins kurz nach dem zweiten Davoser Führungstreffer erwies sich schliesslich als Vorentscheidung. «Da liessen wir den Gegner zu einfach in
      unser Drittel kommen», sagte HCD-Stürmer Benjamin Baumgartner. Mit dem 3:4 brachte der Österreicher die Hoffnung auf die ersten Punkte der Saison zwar zurück, ein weiterer Treffer wollte aber nicht gelingen. Auch nicht, als die Bündner in der Schlussphase nach einer Strafe gegen Lausanne mit sechs gegen vier aufs Tor der Romands stürmten.

      Baumgartner: «Wahnsinnig stolz»
      Wie Hänggi hat auch Baumgartner aufregende Tage hinter sich. Für den NHL-Draft Anfang Woche reisten Eltern und Manager aus Österreich nach Davos – und erlebten, wie der Stürmer an 161. Stelle von den New Jersey Devils gezogen wurde. «Unbeschreiblich» sei das Gefühl gewesen, als sein Name am Mittwoch kurz vor Mitternacht Schweizer Zeit aufleuchtete, so Baumgartner, «ich bin wahnsinnig
      stolz». Eine grosse Party habe es zwar nicht gegeben, die Nacht sei dennoch kurz gewesen. Trotz Vertrag bis im Sommer 2021, machte der 20-Jährige nie einen Hehl daraus, dass er – sollte er die Chance erhalten – lieber früher als später sein Glück in Übersee versuchen will. Weil aber die Saison in Nordamerika aufgrund des Coronavirus nicht vor Neujahr beginnt, dürfte Baumgartner dem HCD noch eine Weile erhalten bleiben. Statt Nico Hischier heissen die Teamkollegen halt Franceso Gärtner oder Yannick Hänggi.

      Apropos Hänggi: Gestern spielten die Ticino Rockets gegen Olten. Ohne ihren Verteidiger. Nach turbulenten Tagen erhielt er eine Pause.

      GlarnerSüd89 schrieb:

      was ist eigentlich mit Paschoud? macht er immer noch an den folgen seiner gehirnerschütterung rum oder hat er sich eine neue verletzung zugezogen? falls immer noch gehirnerschütterung dann siehts wohl eher nicht so rosig aus nach der langen zeit. bei dino wohl in etwa dasselbe.


      Würde zu Paschoud und D.Wieser wirklich auch mal gerne eine Wasserstandsmeldung hören!!
      Scheint von den Fans niemand zu wissen, ob das baldige Comeback naht und realistisch ist oder ob die beiden wahrscheinlich nie mehr spielen werden... War der Meinung, dass Paschoud eines oder mehrere Vorbereitungsspiele gespielt hat bzw. auf dem Line-Up war? Da wäre eine Info seitens HCD langsam aber sicher an der Zeit, es erwartet niemand ein verlässliches Datum aber vielleicht Tendenzen...

      In dieser Saison ist alles Speziell. Es gibt kein Absteiger, von Rang 10 aus kannst du noch Meister werden, und ob die Saison nicht wieder abgebrochen werden muss, weiss auch niemand. Also kann man jetzt sicher genug Zeit nehmen für die beiden, als dass sie zu früh zurückkehren und Rückfälle hätten. Dies ware dann ganz doof.

      GlarnerSüd89 schrieb:

      Wahnsinn!!!

      Wenn man noch bedenkt, dass sich der SCB, die vermutlich nicht billigen Dienste für das Schutzkonzept, von Herr Koch gesichert hat, dann ist dies dem Wahnsinn noch die Krone aufgesetzt.
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

      Es gibt keine dumme Menschen, es gibt nur solche, die etwas Pech beim denken haben!

      Fan since 1979
      So ein alleingang ist einfach nur aktivismus pur. Irgendjemand will sich hier als retter der schweiz profilieren und ignoriert hierbei die restlichen 25 kantone, und jeden der selber entscheiden kann und will, ob er an die spiele gehen will.
      ich habe mich gestern am spiel in davos sicherer gefühlt als morgens im pendlerzug!