Eishockey NEWS

      Der mit den Banden heisst ja nicht, dass man deswegen bis zum letzten Augenblick warten muss. Gibt diverse Klubs, welche solche Banden schon für die nächste Saison einbauen werden. Man darf nicht vergessen, dass die Klubs teilweise Mieter sind, und nicht einfach nach eigenem Gusto fuhrwerken können.

      Das Rumgoogeln hat noch folgendes ergeben +++Bei Neubauten sind die flexiblen Bandensysteme bereits heute Pflicht. Bisher haben nur Biel (Neubau) Lausanne + Lugano flexible Banden. In Bern sollen im Sommer 2016 flexible Banden eingebaut werden; Zug, Genf + Bern seien die Stadien mit den härtesten Banden+++

      Weiss auch nicht, was in Davos geht - im Interesse der Gesundheit ist natürlich zu hoffen, dass die Klubs möglichst nicht warten bis zum Schluss mit dem Bau. Bei den Kosten war mal von rund TCHF 250 die Rede, ob dies nur die Banden oder auch den Einbau abdeckt ist mir nicht bekannt. Andererseits dürfte der Einbau ja nicht gerade eine hochkomplexe Sache sein...
      Und erneut hat der Z$C das Vorzugsrecht, die erste Partie der Saison zu spielen. Ich frage mich langsam, wann es zu Ausgleichszahlungen an die anderen Klubs kommt. Nur die Unfähigkeit, keine geeignete Halle zu haben berechtigt meiner Meinung nach nicht für den regelmässigen Erhalt des ersten Spieles der Saison.

      Pepi schrieb:

      Und erneut hat der Z$C das Vorzugsrecht, die erste Partie der Saison zu spielen. Ich frage mich langsam, wann es zu Ausgleichszahlungen an die anderen Klubs kommt. Nur die Unfähigkeit, keine geeignete Halle zu haben berechtigt meiner Meinung nach nicht für den regelmässigen Erhalt des ersten Spieles der Saison.


      ...gehen dann am Mittwoch dem 7. September mehr Zuschauer an ein Spiel, als wenn es - wie die anderen auch - am Samstag dem 10. September stattfinden würde? Ob das jetzt das erste Spiel ist spielt keine Rolle, an einem Wochentag von Montag bis Donnerstag hat es erfahrungsgemäss weniger Zuschauer als am Freitag, Samstag oder Sonntag. Was würde wohl hier für eine Beschwerdeflut abgehen, wenn der HCD das "erste Spiel" vorab unter der Woche spielen müsste, mit den entsprechenden Auswirkungen auf die ohnehin nicht gerade berauschenden Zuschauerzahlen? Vorallem dann, wenn es im Vorjahr auch schon so war - das Gelaber von wegen Verbandsmafia, Benachteiligung, Neid, Verschwörung usw. würde Seiten füllen...

      Ich fasse den Beitrag von Pepi deshalb so auf, dass er ein entsprechendes Smiley vergessen hat einzufügen, um damit den "Ironiefaktor" anzudeuten. Mit viel Phantasie könnte man ja einen Zusammenhang zum Spenglercup und der dortigen Entschädigung seitens des HCD an die anderen Klubs konstruieren (....mit viel Phantasie eben...) ;)
      Die Auffassung des Beitrages überlasse ich euch, oder auch dir, Ice. Auch die Phantasie sei jedem selber überlassen. Die Herleitung zum SC ist dir jedenfalls geglückt.

      Weshalb soll der Z$C das Recht der Eröffnungsspiele haben? Medienwirksam ist das jedenfalls. Und ob in ZH am Mittwoch oder Samstag mehr Zuschauer kommen, man weiss es nicht.
      Neid ist es nicht, ich kann gut auf ein solches Spiel verzichten. Aber dass dieser Oerlikon-Spargeltarzan bei andern immer giftelt soll sich nicht wundern, wenn man (in diesem Fall ich) bei Sonderprivilegien für seinen Klub auch mal einen Hauch Kritik anbringt (natürlich mit viiiiiel Phantasie ;) ).
      http://www.watson.ch/Sport/Eismeister Zaugg/455714212-TV-Sport-Erdbeben--Teleclub-verliert-Hockey-Rechte-–-neuer-«Wahnsinnsvertrag»-für-30-Millionen

      Soll man das jetzt gut oder schlecht finden? Das Positive ist, dass die Clubs mehr bekommen werden. Was ist, wenn man Swisscom Kunde ist? Guckt man dann in die Röhre? Bin zwar nicht Swisscom-Fan, wäre aber mühsam wäre es... Man ist ja jeweils an diese Abos gebunden für eine gewisse Zeit.

      Bandenfresser schrieb:

      http://www.watson.ch/Sport/Eismeister Zaugg/455714212-TV-Sport-Erdbeben--Teleclub-verliert-Hockey-Rechte-–-neuer-«Wahnsinnsvertrag»-für-30-Millionen

      Soll man das jetzt gut oder schlecht finden? Das Positive ist, dass die Clubs mehr bekommen werden. Was ist, wenn man Swisscom Kunde ist? Guckt man dann in die Röhre? Bin zwar nicht Swisscom-Fan, wäre aber mühsam wäre es... Man ist ja jeweils an diese Abos gebunden für eine gewisse Zeit.


      Es ist zu befürchten, dass man als Swisscom Kunde in die Röhre guckt. Allerdings gilt das ganze ja erst ab Saison 2017/2018, da könnte man sein Swisscom Abo (i.d.R. mindestlaufzeit 12 Monate) pünktlich kündigen...
      Sieht so aus, als ob man zur Cablecom wechseln müsste ab übernächster(!) Saison. Die Kündigungsfristen stellen also kein Problem dar (Kündigung wäre dann ja nach der Saison 16/17, also zwischen 30. April 2017 und 31. August 2017 möglich).

      Andrerseits wurde gegen Swisscom vor kurzem eine Busse im hohen zweistelligen Millionenbereich ausgesprochen, da sie die Sportrechte exklusiv an sich gebunden hatte und anderen Anbietern keine Übertragungsmöglichkeiten der Live Sportanlässe gelassen hat. Der Swisscom wurde Marktbeherrschende Stellung vorgeworfen. Von daher habe ich noch gewisse Hoffnungen, dass Cablecom auch anderen Anbietern die Möglichkeit der Live-Events lassen muss, ansonsten würde die Cablecom ja genau dasselbe tun was sie nun der Swisscom vorwirft. Die Swisscom würde bei Live-Sport-Events sicherlich zuschlagen, da Swisscom sowie Cablecom jeweils betont haben, dass die Live-Sport-Events Entscheidungsgrund Nr. 1 für einen der Anbieter sind.
      Zum Glück interessiert mich Fussball nicht die Bohne. Von daher wäre mein Entscheid klar, auch wenn mir Cablecom alles andere als sympathisch ist.

      Zu den Priesen: Beliebig viel können sie ja auch nicht verlangen. Ich denke mit 5 Franken/Spiel dürfte eine Grenze erreicht sein, dessen Betrag die meisten gerade noch bezahlen. Sollte es deutlich teuerer werden, würden wohl viele Durchschnittsfans aussteigen. Ich persönlich betrachte mich als leicht überdurchschnittlicher Fan: Ich besuche alle Heimspiele im Stadion, die Auswärtsspiele verfolge ich jedoch ausschliesslich vor dem TV. Ein Durchschnittsfan ist wohl bereits heute ein "Rosinenpicker" dessen Anteil an Spielen sinkt, je teurer sie werden. Auch ich würde mir überlegen ob ich mir Chnorzspiele wie gegen Biel, Ambri oder Langnau noch antun würde, wenn ich deutlich mehr als 5 Franken pro Spiel berappen müsste. Schön wäre natürlich wenn es ein Follow-Your-Team-Paket geben würde wo man beispielsweise alle Auswärtsspiele des HCD's zum Vorzugspreis im Paket hat.

      Aber alles noch Zukunftsmusik sowohl was die Übertragungsrechte angeht (überträgt Swisscom wirklich keine Spiele mehr?) sowie was die genaue Preis- und Paketgestaltung angeht. Hoffen wir das Beste für uns und das CH-Hockey.

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      ...evtl. führt dies ja zu einem "Austausch" zwischen Swisscom + UPC in Sachen Fussball + Hockey. Bisher war das Problem, dass man als Cablecom-Kunde Eishockey nur via das Sportpaket von Teleclub bekam, und nicht einzelne Spiele "kaufen" konnte wie bei Swisscom. Und dabei ist noch lange nicht garantiert, dass tatsächlich die Spiele des eigenen Teams übertragen werden. Wenn beim Teleclub befunden wird, die Wiederholung des Golfturniers auf den äusseren Hebriden sei interessanter, dann ist halt ein Kanal mit dem besetzt, auf dem zweiten kommt die Dart-Weltmeisterschaft, und auf Kanal 3 läuft dann tatsächlich Hockey - Lausanne gegen Ambri...

      Es wird somit vom Angebotsmodell von UPC abhängen, ob der Kunde tatsächlich etwas davon hat. Ansonsten müsste der Hockeyfan, welcher nicht auch noch sonst 24-Stunden am Tag jedwelche Sportart am TV verfolgen will, trotzdem zu Swisscom und deren "Einzelspiel-Angebot" wechseln...
      Nun ist es definitiv: UPC Cablecom wird neuer TV-Partner der Schweizer Eishockey, wie der nachfolgenden Medienmitteilung zu entnehen ist. Somit muss man wohl zur Cablecom wechseln, wenn man weiterhin Spiele nach Wahl sehen will. Das was UPC da gedenkt mit "MySports" aufzubauen tönt zwar nicht schlecht, bloss ist mir das Unternehmen alles andere als Sympathisch.

      Hier nun die Medienmitteilung des SIHF:

      UPC ist neue TV-Hauptpartnerin von Swiss Ice Hockey

      Freitag, 1. Juli 2016

      Heute Freitag wurden die Kurzverträge zu den Bewegtbildrechten der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) für die kommenden fünf Jahre (ab Saison 2017/18) unterzeichnet. UPC wird Hauptverwerter und sichert sich die Rechte an den Übertragungen der National League A und B sowie der Schweizer Nationalmannschaften und der Swiss Regio League. Mit Live-Rechten in den Playoffs bleibt auch die SRG Partner der SIHF.

      UPC ist der neue TV-Hauptpartner der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF). Sie ist ab der Saison 2017/18 Rechtehalterin der gesamten Produktepalette von Swiss Ice Hockey (National League A und B, Schweizer Nationalmannschaften und Swiss Regio League) für fünf Jahre. Die SRG berichtet im ähnlichen Rahmen wie bisher über das Schweizer Eishockey. SIHF schliesst direkte Verträge mit beiden Medienpartnern ab und verfügt auch bei sämtlichen Spielen über die Produktionshoheit.

      Marc Furrer, Präsident SIHF: „Bei UPC hat uns insbesondere das durchdachte Distributionskonzept und die Reichweite überzeugt, während wir bei der SRG auf die Zusammenarbeit mit einem bewährten TV-Partner zählen dürfen. Ich freue mich auf die neue Ära und möchte mich gleichzeitig bei unseren bisherigen TV-Partnern für die Zusammenarbeit bedanken.“

      UPC und SUISSEDIGITAL setzen voll auf Schweizer Eishockey

      Für die Übertragungen ab der Saison 2017/18 wird der neue Sportsender „MySports“ aufgebaut, welcher auf dem Netz von UPC sowie Partnerunternehmen von SUISSEDIGITAL verfügbar sein wird. Damit erhalten beinahe 3 Millionen Haushalte Zugang zum Schweizer Eishockeysport. Auf „MySports“ wird unter anderem wöchentlich ein Regular-Season-Livespiel der National League A und B im Free-TV zu sehen sein. Über weitere „MySports“-Sender werden alle anderen Spiele der NL A zahlungspflichtig ebenfalls live übertragen. Ausserdem überträgt „MySports“ die Spiele der U20-Weltmeisterschaften und der Frauen-WM. Florian Kohler, CEO Swiss Ice Hockey Federation: „Wir freuen uns über das Bekenntnis von UPC zu unserem Sport. Dass mit der U20-WM das beste Juniorenturnier der Welt in der Schweiz endlich eine Plattform findet und dass es auch Frauen-Eishockey zu sehen gibt, freut mich dabei ganz besonders.“

      SRG bleibt TV-Partner

      Die SRG deckt die National League A sowie die Playouts und die Ligaqualifikation in ihren Struktursendungen ab (Highlights) und überträgt ab den Viertelfinals ab der ersten Runde gewisse Playoff-Spiele live. Zudem strahlt die SRG alle Heimspiele der Herren A-Nationalmannschaft live aus.

      Rekordsumme für TV-Rechte im Schweizer Eishockey

      Die medialen Rechte am Schweizer Eishockey wurden für durchschnittlich CHF 35.4 Millionen jährlich vergeben. Zusätzlich werden
      die Produktionskosten von den TV-Partnern getragen. Der finanzielle Verteilschlüssel zwischen der SIHF, den Nationalmannschaften und den Clubs der National League wird noch definiert.

      Florian Kohler, CEO SIHF: „Die neuen TV-Verträge führen das Schweizer Eishockey in eine neue, finanzielle Dimension. Das ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unseres Sports.“

      Marc Furrer, Präsident Swiss Ice Hockey: „Trotz dem erfreulichen Ergebnis der TV-Verhandlungen sind die SIHF und die Clubs weiterhin gefordert. Alle sind weiterhin auf starke Partner angewiesen, um den Betrieb im umkämpften Markt möglichst kostendeckend betreiben zu können.“

      Quelle: sihf.ch

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „7270“ ()

      Finde ich scheisse.
      Das ist doch lächerlich. Fussball auf Swisscom und Hockey auf upc cablecom.. Man hat es wieder nicht geschafft es einfach zu machen.. immer kompliziert.

      Ich hoffe das letzte Wort ist noch nicht gefallen und man kann auch bei Swisscom noch weiterhin Hockey sehen
      1-9-2-1 H-C D-A-V-O-S

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jump“ ()

      Interessant finde ich vor allem diese Aussage:

      Bei UPC hat uns insbesondere das durchdachte Distributionskonzept und die Reichweite überzeugt


      Wenn ich in meinem erweiterten Freundeskreis nur die Hockeyfans berücksichtige, dann haben mindestens zwei Drittel keine Chance auf einen Kabelanschluss. Wie man da von Reichweite sprechen kann, ist mir ein Rätsel.
      Aber es ist nun mal wie bei allem... Geld regiert die Welt, wer zahlt, befiehlt. Werde ich wohl künftig nicht mehr alle Spiele des HCDs sehen können, sondern nur noch die 15-20 Heimspiele, die ich pro Saison schaffe.

      Es sei denn, dass sich unter diesem "durchdachten Distributionskonzept" auch eine Möglichkeit befindet, die es Menschen ohne Kabelanschluss möglich macht, Livespiele zu sehen...
      money money money etwas anderes interessiert die herren vom verband nicht. aber alle von diesen "sauberen" herren werfen der fifa uefa ioc uci usw geldgier vor. selber aber genau so gierig wie alle anderen auch.

      da kommt mir der ex präsident kohler in den sinn, der 2002 rva und jenny als verräter betitelte. doch genau dieser herr wurde wegen Betrug, ungetreue Geschäftsführung und Urkundenfälschung verurteilt.

      traurig das nun die mehrheit der schweizer kein eishockey sehen kann, wer hat schon interesse an der super league? da schaue ich lieber dem fc st pauli in der 2. bundesliga zu.
      Auf diese Weise können die beiden Unternehmen Swisscom und UPC Cablecom wohl auch die "marktbeherrschende Stellung" des WEKO umgehen indem das eine Unternehmen Hockey (UPC Cablecom) und das andere Unternehmen Fussball (Swisscom) zeigt. Bisher hatte ja Swisscom die Exclusivrechte für beide Sportarten, mal abgesehen von den 3 Teleclub-Sport-Sendern, unter sich.