Eishockey NEWS

      Pouliot wird intern suspendiert
      Der HC Fribourg-Gottéron suspendiert Marc-Antoine Pouliot auf unbestimmte Zeit. Der Kanadier konnte am letzten Samstag in Zug nicht spielen, da er seine Schlittschuhe in der BCF-Arena vergessen hatte. Dies zwang Larry Huras, seine Linien im letzten Moment umzustellen.

      Pouliot wird nicht mit dem Team nach Kosice reisen. Als Konsequenz und im gegenseitigen Einvernehmen haben die beiden Parteien vereinbart, eine Lösung zur Beendung des noch bis Ende Saison bestehenden Vertrags zu suchen

      SLAPSHOT

      Läuft bei Fribourg ;)
      1-9-2-1 H-C D-A-V-O-S
      wäre doch klasse wenn Marc-Antoine Pouliot zum hcd kommen würde

      171 spiele 45 tore 95 pässe 140 punkte 226 strafmin und das alles in 5 nla saisons (1jahr biel 4 jahre hcfg)

      dafür kann derr dauer verletzte und jammeri axelsson gehen. ich weiss arno hält sehr viel von ihm gewiss ist er sehr talentiert doch für mich ist er einfach faul (sofern er spielt)
      Keine Frage.......Axelsson war bis jetzt diese Saison nicht unbedingt ein grosser Pluspunkt beim HCD. Ob es aber Sinn macht einen launischen Spieler gegen einen anderen launischen Spieler zu tauschen.....?....ich wage es zu bezweifeln. Wenn man so die Kommentare zur Freistellung von Marc-Antoine Pouliot liest ist es doch sehr fraglich ob es nur dieses Missgeschick war oder ob das nur das letzte Tüpfelchen auf dem i war das zum Rauswurf führte.

      Ich hoffe Axelsson kommt bald in alter Stärke und Energie aus der Verletzung zurück und zeigt endlich mal wieder was er wirklich drauf hat.
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)
      Apropos Axelsson: ich bin auch nicht ganz glücklich gewesen mit seine Leistungen in der letzten Saison (wobei auch nicht immer... hat auch immer wieder seine Genialität aufblitzen lassen...)! Diese Saison hat Axelsson bisher 2-3 Spiele absolviert. Das einzige Spiel an dem ich bisher live dabei war: Davos - Zug, 2. Saisonspiel. Da hat die ganze Mannschaft inkl. Axelsson (auch sehr kämpferisch) meiner Meinung nach eine sehr gute Leistung zu diesem frühen Saisonzeitpunkt gebracht. Danach folgte das schlechte Spiel in Biel... (vielleicht schon ein gewisse "Liederlichkeit" im Kopf.... ach ja, auch mit den neuen Goalies wird es erfolgreich weitergehen...), und schon fand man sich auf dem Boden der Realität wieder: sprich, die anderen Teams können auch Hockey spielen, trainieren auch hart und die Liga ist insgesamt weiter ausgeglichen. Danach folgten nun die Verletzungen, allerdings darf man diese nicht überbewerten. Diese gehören dazu, so wie sie bei anderen Teams auch zur Genüge vorkommen. Die Effizienz muss ganz klar verbessert werden (Spiel gegen Servette z.B.). Die Reaktionen der Mannschaft waren teilweise aber auch gut, Matches gegen Kloten, Lugano und Ambri innert Minuten gewendet. Dies mit einer doch sehr jungen Mannschaft. Welche andere Mannschaft schafft sowas? Das zeigt, dass die Mannschaft lebt, auch mit etlichen Verletzten. Der Kampf um Punkte wird weiterhin hart bleiben diese Saison, aber: wir haben einen Rückstand von 5 Punkten auf die Spitze (ZSC ein Spiel mehr), also ist noch alles in bester Ordnung. Die Goalies steigern sich auch. Und Axelsson wird sicherlich motiviert zurückkommen.... hoffen wir bald. Wir sehen ja auch nicht immer, ob die Leistung eines Spielers schlecht ist wegen seiner "Unlust" oder "Laune" oder ihn eben eine "versteckte" Verletzung handicapiert. Was die Genialität von Axelsson der Mannschaft bringt haben wir spätestens in den Playoffs der vorletzten Saison sehen können (Meistersaison). Darum weiss Arno schon, was er an ihm hat... :) Und zudem macht mir der neue "Gelati" einen sehr guten Eindruck, das könnte mit diesem engagierten und frechen Italo-Kanadier sehr gut herauskommen (siehe heutigen Bericht in der Südostschweiz). Also, Hopp HCD, ich freue mich, bald wieder live im Stadion dabei sein zu können und meine Lieblinge zu feiern!! :dance:
      ...offenbar war der mit den Schlittschuhen nur ein Höhepunkt in einer Kette von Pleiten, Pech und Pannen.

      Als Klub hätte ich mir dennoch überlegt, ob man damit gleich so an die Öffentlichkeit will. Denn selbst wenn früher oder später die wahren Gründe trotzdem irgendwie ans Licht kommen, so hat es nicht den gleichen Stellenwert, wie wenn es "offiziell" verkündet wird. Andererseits wollte Dubé oder der Klub evtl. auch einfach ein Zeichen setzen, dass es mit "laissez-faire" und "Laueri-Betrieb" definitiv fertig ist. Von Gottéron-Fans wird (...oder wurde...) Pouliot als robuster Spieler mit Torriecher geschätzt. Allerdings sei er dann gut gewesen, wenn es dem Team lief, in schwierigen Momenten aber nicht zu sehen gewesen. Das sind zwar nicht Beurteilungen von diplomierten Trainern, aber aller Erfahrung nach liegen die Fans meist nicht ganz daneben mit ihren "Laien-Meinungen"...
      Für mich ist es schlicht lächerlich, wenn Fribourg behauptet, man habe Pouliot wegen einem Paar vergessener Schlittschuhe gefeuert. Kein Mensch wird ernsthaft glauben, dass dies der wahre Grund für eine sofortige Freistellung ist. Wenn man jemanden entlassen sollte, dann den Kommunikationschef, der einen solchen Mist in eine Pressemitteilung schreibt. Das ist für mich stillos!

      Was Pouliot für ein Charakter ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass er die 4. Saison bei Fribourg in Angriff nahm. Wenn er so schwierig wäre, frage ich mich, wie es zu diesen vier Vertragsjahren kam. Die Vertragsdauer wird ja wohl auch in der Saanestadt nicht ausgelost. Aber klar, die Story mit den vergessenen Schlittschuhen lässt ihn dumm aussehen. Und darum ging es den Verantwortlichen offenbar...
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Stolte-Benrath“ ()

      @ Stolte.... bravo für diese Einschätzung! Geht ja auch in der Privatwirtschaft nicht anders... wenn einer jemandem nicht passt aus persönlichen Gründen, wird aktiv nach "Fehlern" gesucht, auch wenn die Leistung voll und ganz stimmt. Um ihn baldmöglichst abschiessen zu können. Wir kennen die Hintergründe nicht genau. Aber die Vertragsdauer von 4 Jahren - und die guten Leistungen bisher - sollten eben schon zu denken geben. Muss(te) ein Dubé - als Spieler mit ordentlichem Potenzial - vielleicht ein Opfer finden in der Misere, um sein Unvermögen als Sportchef "kaschieren" zu können?

      Tja, so ist das doch oft im Leben, wenn "schwache" Charaktere auf Kosten anderer die eigene Haut zu retten versuchen.... ein bisschen philosophisch und spekulativ, man könnte es aber wirklich einmal auch aus dieser Perspektive betrachten...:-)

      Ich bin gespannt, wo dieser Spieler landen wird... die Mannschaft, welche Pouliot erhält wird unter Umständen noch grosse Freude an ihm haben... :)

      Stolte-Benrath schrieb:

      Für mich ist es schlicht lächerlich, wenn Fribourg behauptet, man habe Pouliot wegen einem Paar vergessener Schlittschuhe gefeuert. Kein Mensch wird ernsthaft glauben, dass dies der wahre Grund für eine sofortige Freistellung ist.

      Hat vermutlich mit Zettel-Lary zu tun, welcher versucht mit fragwürdigen Massnahmen sich Respekt zu verschaffen. Würde sich besser Juliete und Bykov zur Brust nehmen, das würde dem Team mehr bringen als den Gärtner zum Bock zu machen. Um dies jedoch zu machen, braucht es Eier und die hat "Larry the Paper" definitiv nicht.
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      Nichts gegen ein kräftiges "Larry Bashing", wobei im vorliegenden Fall der Realitätsbezug etwas abhanden kommt. Nachdem Huras zum fraglichen Zeitpunkt noch keine Arbeitswoche bei Fribourg im Amt war, hat er kaum wegen eines solchen Vorfalls einen Ausländer rausgeschmissen.

      Aber nachdem sich Pouliot (scheints) auch noch ein paar andere Sachen geleistet hat, war es der berühmte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Und somit weniger der pöse Larry, sondern der Klub bzw. Dubé als Veranwortlicher für die 1e Mannschaft. Man kann nicht stets nur von Einstellung und Arbeitsmoral schwadronieren, und gleichzeitig Vorfälle tolerieren, welche starke Zweifel an der Einstellung und der Ernsthaftigkeit der hochbezahlten Akteure wecken. Bei einem namenlosen Mitläufer wäre es natürlich einfacher - nur haben diese Jungs selten solche Allüren. Bei einem Pouliot, der bisher zwar nicht gerade ein Überflieger der Liga war, aber doch ein valabler Ausländer, macht man so etwas nicht leichtfertig.

      Wie auch immer, Pouliot will in der CH bleiben und hat offenbar schon Angebote erhalten. Vorteil für ihn, dass man ihn schon kennt und ungefähr weiss, was man bekommt. Zudem gehe ich davon aus, dass er sich bei seinem neuen Klub in Sachen Disziplin nichts wird zuschulden kommen lassen - zumindest vorerst nicht. Bei Arno dürfte sich das Verständnis für ein "Gelauer" von Führungsspielern auch in engen Grenzen halten. Wobei "Gelauer" nicht mit "schwierig" gleichzusetzen ist. Mit schwierigen Spielern hat es Arno meistens nicht schlecht "gekonnt" - sofern die Leistung stimmte. Bei "läck mer" Allüren hingegen macht's einer nicht lange bei ihm, und seine Reaktion wäre nicht anders ausgefallen als die von Dubé...
      Zackrisson und Sondell bei Lugano nicht mehr erwünscht
      Wie Blick vermeldet, ist der HC Lugano dabei, die beiden Ausländer Patrik Zackrisson und Daniel Sondell anderen Vereinen anzubieten. Da die Luganesi momentan 6 Ausländer im Kader haben, wollen sie die Zahl wieder reduzieren und deshalb die beiden Schweden loswerden. Nach der Verpflichtung von Maxim Lapierre sind alle Ausländer fit, doch da man bei Lugano nicht 6 braucht, müssen Sondell und Zackrisson möglicherweise dran glauben.

      Slapshot

      Etwas für den HCD?
      1-9-2-1 H-C D-A-V-O-S

      Bandenfresser schrieb:

      Kürzlich stand in der Zeitung, dass Arno keinen weiteren Ersatzausländer sucht und lieber auf die Junioren setzen würde. Ob es dabei bleiben wird weiss ich aber auch nicht.


      Quelle: Schweiz am Sonntag

      Mit Übermut ins grandiose Debakel

      Der HC Davos setzt im Strichkampf auf die Jungen statt auf neue Ausländer. Gestern ohne jeglichen Erfolg: 1:8-Debakel und viel Übermut in Lausanne.

      Kristian Kapp

      Wie geht man einen Strichkampf an? Der HC Davos ist in dieser Disziplin nicht wirklich erprobt. Er ist der einzige NLA-Klub, der noch nie in die Playouts musste. Das zeigte sich gestern in Lausanne, nur 24 Stunden nach einer grösstenteils guten Leistung gegen den gleichen Gegner. Mit «Leistung» hatte der Auftritt gestern nur wenig gemein. Eher mit Übermut. Davos ist nicht nur mittendrin in einer neuen Situation, der Klub beklagt auch Ausfälle von Stamm spielern: Du Bois, Axelsson, Dino Wieser, Aeschlimann. Mehr noch: Sobald Abwehrchef Du Bois zurückkehrt, plant Trainer Del Curto, Daniel Rahimi für ein paar Wochen aus dem Line-up zu nehmen. Der Schwede spielt seit Saisonbeginn mit einem angerissenen Kreuzband und kann dies seit zwei Wochen nur noch mit Spezialschiene und eingeschränkter Mobilität tun. Die Auszeit soll ihm dringend nötige Verbesserungen im Knie bescheren.

      Auch darum holte der HCD kürzlich mit Stefano Giliati einen fünften Importspieler, doch glücklich wurde er mit ihm nicht. Der nach einer Woche ausgelaufene Try-out-Vertrag wurde nicht verlängert. Mehr noch: Es wuchs bei Del Curto die Erkenntnis, dass Ersatzausländer nicht wirklich das Gelbe vom Ei sind. «Wir holen in der Qualifikation keine mehr», sagt er darum. Selbst wenn er nach Rahimis Timeout vielleicht mit Kousal und Lindgren nur noch zwei Söldner zur Verfügung haben sollte? Schliesslich ist unklar, wann Axelsson zurückkehrt. «Ja, auch dann», sagt der Davoser Trainer. Das Ganze hat auch einen finanziellen Hintergrund. Davos schloss die Jahres rechnung 2015/16 mit einem Verlust von knapp 420 000 Franken, Präsident Domenig sprach sich schon vor Saisonbeginn gegen einen fünften Ausländer aus. Doch ob das wirklich durchgezogen wird?

      Albtraum für die Goalies

      Vorerst wird das jüngste NLA-Kader weiter verjüngt. Kessler (20), Egli (20), Portmann (19) und zuletzt auch Eggenberger (17) sollen grössere Rollen spielen. Sie schossen in den zwei Spielen vor dem Debakel allesamt Tore. Das er mutigt, auf den Weg der Jugend zu setzen. Doch das kann auch schiefgehen. Wie gestern. Lausanne gelingt einen Tag nach dem 1:4 mit dem 8:1 mehr als nur die Revanche. Doch die Jungen sind nicht das HCD-Problem, es fehlen an diesem Abend die Leader, die sie mitziehen. Goalie Gilles Senn darf auch im zweiten Match der Doppelrunde starten, das gab es diese Saison noch nicht, sonst wurde rotiert. Nach 15 Minuten, drei Gegentoren und vielen Unsicherheiten ist Senns Abend zu Ende. Ist er mental noch nicht für zwei schnelle Einsätze hintereinander bereit? Für den Kollegen beginnt der Albtraum: Joren van Pottelberghe kommt rein und kassiert fünf weitere Tore. Er wird brutal im Stich gelassen.

      Der junge Weg geht nur, wenn die Routiniers das Fundament bilden. Das taten sie gestern nicht. Es ist unmöglich, einen Sündenbock zu finden. Der Absturz erfolgt im Kollektiv, keiner macht sich gegen sehr aggressive Lausanner auf, ein Veto einzulegen. Eine Nieder lage mit Übermut, das ist die traurigste Erkenntnis des Abends aus Davoser Sicht.
      Dieser Bericht von Kapp ist so nicht richtig.
      Der HCD musste sehr wohl schon zweimal in die Playouts, die damals einfach nur "Relegationsrunde" beziehungsweise "Abstiegsrunde" hiessen. Das erste Mal war das in der Saison 1988 / 1989, wo wir dann gleich in die Nationalliga B abstiegen und in der Saison 1989 / 1990 stiegen wir dann mit Uzwil zusammen im freien Fall in die 1. Liga ab.

      HCD Fanclub Sarganserland schrieb:

      Dieser Bericht von Kapp ist so nicht richtig.
      Der HCD musste sehr wohl schon zweimal in die Playouts, die damals einfach nur "Relegationsrunde" beziehungsweise "Abstiegsrunde" hiessen. Das erste Mal war das in der Saison 1988 / 1989, wo wir dann gleich in die Nationalliga B abstiegen und in der Saison 1989 / 1990 stiegen wir dann mit Uzwil zusammen im freien Fall in die 1. Liga ab.


      Kapp bezieht sich bei der Zeitrechnung seit dem Wiederaufstieg des HCD
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

      Fan since 1979