Eishockey NEWS

      Evtl. doch noch Hoffnung im TV-Theater für die ausgeschlossenen? Folgender Ausschnitt stammt aus der NZZ:

      UPC in der Zwickmühle

      Die spannende Frage lautet nun: Kann sich Sunrise auch das Mysport-Angebot von UPC sichern? Die Kabelnetzbetreiber unter der Federführung von UPC haben immer kommuniziert, allen Firmen ausser Swisscom ein faires Angebot zu machen. Wird nun Sunrise kein solches Angebot gemacht, dürfte das die Weko im zweiten Pay-TV-Verfahren gegen UPC kaum goutieren.

      Wird hingegen Sunrise auch noch Mysports von UPC in das eigene Programm aufnehmen können, droht der Vorteil des einstigen TV-Rechte-Kaufs zu verpuffen. Sunrise hätte dann eine formidable Stellung in der Schweiz und könnte seinen Kunden als einzige Telekomfirma alle wichtigen Sportübertragungen anbieten. Das ganz ohne die hohen Fixkosten für den Sportrechtekauf, welche die beiden Streithähne Swisscom und UPC stemmen mussten. Die Konditionen für das neue Sportangebot werden zwar erst im Laufe des Monats bekannt, aber derzeit sieht es danach aus, als würde Sunrise als lachender Dritter aus dem Streit um die Sportrechte hervorgehen.

      nzz.ch/wirtschaft/sky-und-tele…achende-dritte-ld.1309017

      HalloVeloGummiBaum schrieb:

      Mark Streits durchschnittliche Eiszeit pro Saison:
      hockey-reference.com/players/s/streima01.html

      Sieben Saisons in Folge als Ü30-Spieler mit einer durchschnittlichen Eiszeit von mehr als 20 Minuten, karriereübergreifend in der NHL bei durchschnittlich fast 21 Minuten. :)


      Danke für die Facts! Für Streit ist sein Name auf dem "Kübel" eine schöne Krönung einer eindrücklichen Laufbahn. In jedem Team, in dem er war, hat er sich Respekt verschafft bzw. erarbeitet. Bei den Isles brachte er es bis zum Captain - keine Selbstverständlichkeit für einen Spieler, der nicht zu den Topstars zählt. Dass er als "Play-off Joker" den Kübel trotzdem schon als 6er Spieler hochstemmen durfte zeigt, dass man in der NHL durchaus zu schätzen weiss, wenn einer dann parat ist, wenn es ihn braucht. Dass Streit nicht als Star zum Play-off Finalisten stiess, sondern als Absicherung, war zum vorneherein klar. Umso mehr Professionalität braucht es, um jeden Tag voll motiviert zu sein und eben ohne grosse Matchpraxis - von Null auf Hundert - eine play-off taugliche Leistung abzurufen, wenn man dann plötzlich zum Einsatz kommt. Die Geringschätzung, die deswegen da und dort gegenüber Streit lautgeworden ist, ist zu einem wesentlichen Teil auf Unkenntnis zurückzuführen. Streit ist einer der ganz wenigen - wenn nicht der einzige - in dieser Generation, welcher den Willen hatte, sich trotz aller Widrigkeiten in der NHL durchzubeissen. Es haben es andere, wohlbekannte Namen mit mehr Talent auch versucht, und schon bald das Handtuch geworfen. Dass er in der Nationalmannschaft die (teils überzogenen) Erwartungen nicht hat erfüllen können, ist unbestritten. Allerdings gab es immer noch haufenweise hochbezahlte NLA-Spieler, welche auf internationalem Parkett jämmerlich versagten. Da redete man nicht so darüber wie über den Streit. Ist halt so in der CH, wenn einer über das mentale Mittelmass herausragt, ist sofort Neid und Missgunst im Spiel nach dem Motto "De mues ned meine!".
      Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) sagt "Schwalben" den Kampf an. Ab der neuen Saison werden Spieler bei einem entsprechenden Vergehen in einer sogenannten "Divingliste" vermerkt und erhalten Geldstrafen.

      "Unser Fokus liegt darauf, dass die Spiele für die Spieler selbst und die Teams sicher und fair verlaufen. Ein System, das unsportliches Verhalten in Form von 'Schwalben' oder vorgetäuschten Verletzungen erkennt und sanktioniert, ist da ein weiterer und wichtiger Schritt", sagte Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb der DEL.

      Beim ersten Vergehen gibt es lediglich eine Verwarnung. Nach dem zweiten Vergehen wird der Spieler auf die neue Liste gesetzt, die den Sportlichen Leitern und den Trainern aller Klubs sowie den DEL-Schiedsrichtern zugänglich ist.

      Die Geldstrafen erhöhen sich für die Sünder mit jeder zusätzlichen Schwalbe oder vorgetäuschten Verletzung, ab dem sechsten Vergehen muss auch der Trainer zahlen.

      Finde ich eine sehr gute Idee. Hat die Schweiz das auch???
      Eigentlich ist die Regel zur Bestrafung von Schwalben schon lange (immer ?) vorhanden. Eine Schwalbe wurde bis anhin als unsportliches Verhalten mit 2 Minuten bestraft. Eigentlich neu ist das Erfasen in einer "Liste" und die steigenden Geldstrafen für Spieler und Trainer.
      Die Schiris kennen Ihre "Papenheimer" meist recht gut und "brauchen" diese Liste eigentlich nicht um zu erkennen ob einer eine Schwalbe macht oder nicht. DAS Erkennen einer Schwalbe ohne Videobilder ist in den meisten Fällen schwierig. Ähnlich wie im Memmensport Nr.1, dem Fussball, auch. Wenn man nach jedem Spiel alle Fouls anschauen würde und dann alle Spieler für das nächste Spiel sperren würde wo man sieht das sie kaum oder überhaupt nicht berührt wurden aber trotzdem einen doppelten Salchow mit 8 fach eingedrehter Schraube auf den Rasen gelegt haben ...ich glaube am Anfang gäbe es schnell mal Spiele mit lauter Ersatzspieler auf dem Rasen :P ..aber das Theäterlä würde schnell mal aufhören. Aber live auf dem Feld...ohne Videos von verschiedenen Winkeln ist es sogar beim Rasenballet sehr schwierig zu beurteilen obs eine Schwalbe oder wirklich ein Foul war (Die Spieler nehmen sicher Schauspielunterricht ;) ). Der Schiri muss schon sehr optimal stehen um sicher zu sein. Umso schwieriger wird so eine Entscheidung/Beurteilung in einem viel schnelleren Sport wie Eishockey.
      Die Regeln zur Bestrafung wäre schon lange vorhanden, die Beurteilung solcher Szenen ist meist aber recht schwierig...ohne "Videobeweis". Das immer höher werdende Bussgeld ist sicher nicht schlecht.
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)
      «eishockey aktuell»: Neues Eishockeymagazin auf SRF zwei

      srf.ch/sport/mehr-sport/in-eig…ockeymagazin-auf-srf-zwei

      SRF Sport erweitert die Berichterstattung zum Schweizer Eishockey. Ab Freitag, 8. September 2017, um 22:20 Uhr begleitet das neue TV-Magazin «eishockey aktuell» die Fans der National League durch die Qualifikation.

      Im September startet die National League in die Eishockeysaison 2017/18. Neu begleitet das TV-Magazin «eishockey aktuell» die Fans der nationalen Liga durch die Qualifikationsphase. Den Auftakt macht die Sendung vom Freitag, 8. September 2017, um 22.20 Uhr auf SRF zwei.

      Billeter, Milanese und Studer präsentieren «eishockey aktuell»Alle Spiele, alle Tore – «eishockey aktuell» steht ganz im Zeichen der Qualifikation. Die neue Magazinsendung fokussiert in 30 bis 40 Minuten auf die entscheidenden Szenen des Tages, liefert Reaktionen aus den Stadien, analysiert und erläutert das Geschehen auf dem Eis.

      Die Moderatoren Jann Billeter und Lukas Studer sowie Moderatorin Daniela Milanese präsentieren die Sendung alternierend aus dem Studio in Zürich. Als Experten wechseln sich Marc Reichert, Mario Rottaris, Kevin Schläpfer, Lars Weibel und Christian Weber ab.

      Schweizer Eishockey total auf SRF zwei – live und als HighlightsDas neue Eishockeymagazin ist an Werktagen mit vier oder mehr National-League-Spielen im Programm. Insgesamt sind während der Qualifikationsphase der kommenden Saison 29 Ausgaben von «eishockey aktuell» geplant. Sendestart ist nicht vor 22:10 Uhr.

      Bei Wochenendrunden berichten «sportaktuell» und «sportpanorama» wie gewohnt über das aktuelle Eishockeygeschehen. Ebenfalls unverändert im Programm sind die Playoff-Livespiele. Auch in der Saison 2017/18 zeigt SRF zwei das Topspiel des Tages live – und das von der ersten Playoff-Runde bis zur letzten Partie der Finalserie.

      «Umfassender Service am Puls des Eishockeys»Roland Mägerle, Leiter SRF Sport, zur neuen Magazinsendung auf SRF zwei: «Egal, ob auf dem Eis, auf den Zuschauerrängen, zu Hause oder unterwegs – Eishockey begeistert die ganze Schweiz. Darum ist das Schweizer Eishockey seit jeher ein wichtiger Eckpfeiler in der Berichterstattung von SRF Sport. Mit dem neuen Magazin ‹eishockey aktuell› bekommt das TV-Publikum nun einen umfassenden Service am Puls des Eishockeys – alle Spiele, alle Tore und Emotionen, unmittelbare Reaktionen sowie vertiefende Analysen inklusive. Kurz: Mehr Eishockey für alle sportbegeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer.»

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      Das freut das Eishockeyherz, besonders in bitteren Zeiten wo es von UPC Vodoomässig traktiert wird!

      Schade nur das Steffi Buchli durch Daniela Milanese ersetzt wird, ist in etwas so wie wenn man Käse anstatt Fleisch auf dem Grill wirft. Aber das ist bekanntlich Geschmackssache.

      Alles in allem ist das eine gute Nachricht und ich bedanke mich beim SRF :)
      Wesentlich ist die Begeisterung für's Hockey - die persönlichen Anfeindungen von Sportreportern im allgemeinen oder einer Steffi Buchli im besonderen habe ich nie so recht begriffen, oder dann höchstens von Fans ausserhalb des HCD, welche der Meinung sind, das Farbfernsehen Leutschenbach habe eine zu grosse Nähe zum HCD.

      Dass dort nun eine spezielle Hockeysendung aufgeschaltet wird ist zu begrüssen, ist aber kaum nur auf den plötzlichen Wunsch zurückzuführen, dem CH-Hockeyfan gutes zu tun. Die erstarkte Konkurrenz im Bezahlfernsehen hat da auch etwas beigetragen. Es ist übrigens noch gar nicht so lange her, als Leutert (...oder wie der "Sportchef" in Leutschenbach heisst / geheissen hat...) relativ selbstherrlich verkündete, dass Hockey keine Priorität habe, sondern Fussball dasjenige welche sei. Schön, wenn sich dies nun geändert hat bzw. ein "Monopolist" sich auch etwas bewegt.
      Es wird kaum besser werden in Zug, aber die Freude über die Abwahl durch "ein paar Unzufriedene" ist gross. :D

      Aus Vereinssicht sicherlich krass, dass man 2 Tage vor Saisonstart einen der wichtigsten Männer in der Vereinsführung verliert. Man sollte den Sommer halt nützen - zum Beispiel mit einer frühzeitigen GV.
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.
      ...oder eben das tun, was jetzt geplant ist: Nämlich eine Linienfunktion daraus machen, welche nicht "gewählt", sondern von der Geschäftsleitung anhand der nötigen Qualifikationen angestellt wird. Als Stadion- oder Sicherheitschef gewinnt man üblicherweise keine Beliebtheitspreise, und das Amt ist mittlerweile viel zu anspruchsvoll, um es durch solche "Generalversammlungs-Hanswurstiaden" zu besetzen.