Eishockey NEWS

      Persbestli schrieb:

      Bueno80 schrieb:

      ...mit Stephan haben sie nächste Saison drei Torhüter (Stephan, Boltshauser und Zurkirchen)! Einer für uns?[/quote

      Ich meine gelesen zu haben, dass Zurkirchen eventuell nach Lugano wechselt.


      ...und Boltshauser? Wenn er bleiben sollte haben diese Romande ein sehr starkes Torhüterduo! Generell muss man sich in Zukunft vor ihnen wohl (nochmehr) hühten!

      Persbestli schrieb:

      der LHC hat Geld wie Würfelzucker zur Verfügung. Die werden auch in den nächsten Jahren weiter aufrüsten. Sollte die Investorengruppe weiterhin Freude an ihrem LHC haben, dann muss man die auf jeden Fall auf der Rechnung haben.



      Hoffnung hierbei gibt mir, dass es sich dabei um dieselbe Investorengruppe handelt wie bei Kloten. Wenn diese Investorengruppe dann mal keine Lust mehr am Spielzeug Lausanne haben werden, werden sie es genau so fallen lassen, wie sie das Spielzeug Kloten fallen gelassen haben.
      27.11.2018 - Eine Ära geht zu Ende!

      7270 schrieb:

      Persbestli schrieb:

      der LHC hat Geld wie Würfelzucker zur Verfügung. Die werden auch in den nächsten Jahren weiter aufrüsten. Sollte die Investorengruppe weiterhin Freude an ihrem LHC haben, dann muss man die auf jeden Fall auf der Rechnung haben.



      Hoffnung hierbei gibt mir, dass es sich dabei um dieselbe Investorengruppe handelt wie bei Kloten. Wenn diese Investorengruppe dann mal keine Lust mehr am Spielzeug Lausanne haben werden, werden sie es genau so fallen lassen, wie sie das Spielzeug Kloten fallen gelassen haben.

      Naja - so geht aber auch immer wieder ein Stück Eishockey verloren. Daher begrüsse ich es nicht unbedingt, wenn sich eine Investorengruppe zurückzieht.
      Lausanne hat im Gegensatz zu Kloten ganz andere Voraussetzungen für eine Investorengruppe. Top Infrastruktur ab 2019 mit neuer (9000-10000er) Arena, Begeisterungs fähiges Publikum, eine Stadt bzw ganze Region hinter sich die hungrig ist nach Erfolg. Riesige Medienlandschaft und dadurch Attraktiv auch für Werber. Solche Grundvoraussetzungen hat nicht einmal das Kleinöd Zug. Lausanne kann und wird wie Bern und ZH eine Grossmacht werden
      Die Frage für mich bleibt nur:
      Wenn sich immer mehr Vereine zu Spitzenteams hocharbeiten / kaufen möchten (Zug, Lausanne, Biel?. Fribourg?) bzw. andere bleiben wollen (ZSC, Bern, Lugano), wo bleibt dann die Fülle an qualifizierten Spielern? Sofern die Jugendarbeit nicht noch mehr Gewicht erhält, trocknet der Markt an CH-Spielern aus und es dreht sich die Lohnspirale immer mehr nach oben. Die Liga wird aus meiner Sicht dadurch nicht stärker bzw. attraktiver.
      Im Fussball kaufen gewisse Vereine einfach die besten Spieler aus dem Ausland, was insgesamt die Attraktivität der Liga und somit auch der Sponsoren steigert. Darum würde ich auch nicht die Hand ins Feuer legen, bis es ein Verein gibt, der Rechtlich gegen die Ausländerbeschränkung vorgeht.
      Letztlich erreicht nur ein bestimmter Prozentsatz der Hockeyspieler den Level, überhaupt in der NLA zu spielen. D.h. mindestens 4e Linie aufwärts. Spieler, welche diesen Minimalanforderungen genügen, bildet man mehr als genug aus. Das Problem beginnt aber dem Niveau, welches erreicht werden muss, um ab der 3en Linie aufwärts zu spielen. Und damit meine ich nicht eine 3e Linie von Langnau, Rappi oder Ambri, sondern eine wie sie die Top-Klubs haben. Und genau dort wird die Luft dann plötzlich sehr dünn, ganz zu schweigen davon, wenn es um echte Führungsspieler geht so à la RvA, M. Plüss & Co.

      Das ist in anderen Ländern und Ligen nicht viel anders mit den besagten Prozentsätzen - nur ist dort die Grundgesamtheit schlichtweg höher, und zwar jeweils um einiges. Klar kann man auf diese Weise eine schwedische oder finnische Liga mit genügend qualitativ guten Spielern alimentieren, und zwar regelmässig, weil die ganz guten Spieler eben in die NHL oder KHL wechseln. Ausländerbeschränkungen braucht es etwa in Schweden gar nicht, und dort sieht man gut, dass es solche und solche Ausländer gibt. Mal sind die wirklich stark und prägend wie in der CH üblich, mal handelt es sich schlichtweg um günstige Ergänzungen, weil man auf der Position grad keinen Einheimischen zur Hand hatte.

      In der CH gibt es für das Reservoir an Nachwuchsspielern schlichtweg zuviele Klubs. Die zu reduzieren ist auf absehbare Zeit aber kaum möglich. Der Glaube, das Niveau des Nachwuchses steige umso mehr, je mehr Eiszeit und Vertrauen gegeben werde, stimmt nur eingeschränkt: Die wirklich "guten" setzen sich so oder so durch, und beim Rest ändern auch Jahre an Vertrauen und Eiszeit nichts daran, dass es halt für nicht viel mehr als die 4e Linie bzw. den 4en Block reicht.

      Der Hinweis von Germann (NZZ) diesbezüglich ist absolut gerechtfertigt: Wann genau setzt die CH zu Höhenflügen an? Wenn die Spieler aus der geschützten Werkstatt NLA alleine am Zug sind, oder wenn die Spieler dazu kommen, welche sich gegen erheblich mehr Widerstände und Konkurrenz durchgesetzt haben?
      "Birner verlässt Fribourg per sofortMittwoch, 21. November 2018, 09:48 - Medienmitteilung
      Der tschechische Stürmer Michal Birner beendet seinen Vertrag bei Fribourg-Gottéron mit sofortiger Wirkung aus privaten Gründen.

      Michal Birner, der seit der Saison 2016/2017 für Fribourg-Gottéron aufläuft, hat aus privaten Gründen um die sofortige Auflösung seines laufenden Vertrages gebeten, um in seine Heimat zurückkehren zu können. Beide Parteien (Verein und Spieler) haben sich dazu entschieden, ihr bestehendes Abkommen mit sofortiger Wirkung zu beenden.

      Die HC Fribourg-Gottéron AG wünscht Michal Birner alles Gute für seine künftige Karriere." aus hockeyfans.ch


      Sorry, der muss nun einfach noch sein: Insider vermelden, dass Birner gesagt haben soll: Wenn ich je nochmals gegen Arno spielen muss werde ich Fribourg sofort verlassen. :a0401:
      Ist mir völlig klar das an diesem Abgang auch ADC schuldig sein muss.....wer denn sonst!!??
      Gerüchte leben davon, dass man von gewissen Leuten Ungewisses weiss.(Klaus Klages)
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Von Leuten, die immer alles besser wissen, können wir nichts lernen. (Ernst Ferstl)