Eishockey NEWS

      Ist schon witzig, der hcd macht meistens das gegenteil vom rest der liga.
      Die letzten zwei jahre setzte der hcd auf zwei goalies, die anderen nur auf ihre nummer 1.
      Heute ist es genau umgekehrt, der hcd hat eine nummer 1 und die anderen setzen auch ihre backups ein.
      Sogar bei einem 5:0 wird der hcd goalie nicht ersetzt.
      Es wäre schade wenn ADC und Kull sich in die Haare kommen würden.
      Beim 0:7 gegen Langnau wäre ADC sicher auch kein Zacken aus der Krone gefallen wenn er nach dem 4:0 Senn eingesetzt hätte. Und zwar nicht weil Lindbäck schlecht war sondern um die Mannschaft wachzurütteln!

      Kull ist ein Kulttrainer und eine Grösse in der Schweiz, auf seinem Gebiet sicher auf Augenhöhe mit ADC. Vielleicht sind zwei Kulttrainer einer zuviel im Verein?
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)
      Kull hat den Entscheid, einen ausl. Goalie zu holen, nicht mitgetragen. Dass da etwas zerstört wurde, ist ja logisch. Somit war er auch bei der Auswahl des Torhüters nicht dabei, was natürlich fahrlässig ist, noch gelinde ausgedrückt. Wer, wenn nicht er, hätte das besser beurteilen können. Ich hoffe, es ist nicht zu viel Geschirr zerschlagen und man kann sich einigermassen wieder vertrauen und die gewohnte Arbeit verrichten. Am Interesse anderer Vereine mangelt es Kull wohl kaum.

      Neu

      Der Kanton Bern kann wohl momentan ziemlich glücklich sein wenn es um Sport geht. YB praktisch schon Meister und im Eishockey teilen sich die 3 Berner Teams die ersten 3 Plätze.

      Muss man leider zugeben, starke Leistung von Biel und von Langnau. Vor allem letzteres hätte ich nicht so stark eingeschätzt. Auch wenn die Saison noch lang ist, Biel wird wohl kaum so auseinanderfallen das man die Playoffs noch verpassen könnte. Bern sowieso nicht. Bei Langnau bin ich gespannt ob sie dies durchziehen können. Selbst wenn nicht, haben sie wenigstens noch ein kleines Pölsterchen.

      Momentan wären mit Lausanne, LugaNO und Davos 3 eher überraschende Teams in den Playouts. Wobei bei Davos hat man es ja erahnen können.

      Mal sehen wie es weiter geht, nach 10 Runden kann man einige Fragen nun stellen.
      - Wie lange wird man in Rappi Geduld haben mit dem Trainer? (Übrigens Nyffeler hat Verlängert in Rappi, ein Schweizer Torhüter weniger der noch zu haben ist für nächste Saison)
      - Hält der Höhenflug der Berner Teams?
      - Kommt Davos aus dem Tief hinaus?
      - Wechseln die Tessiner Clubs noch die Plätze?
      - Wie lange hält die Heimstärke von Genf an?
      1-9-2-1 H-C D-A-V-O-S

      Neu

      Zurzeit läuft wieder die Disskusion betr. Anzahl Ausländer (von 4 auf 6) der hcd ist dafür. ich hab lange gedacht eher nein. mittlerweile bin ich unsicher. würde es die löhne von 3 u 4 linien spieler drücken? macht es die liga ausgeglichener oder eben das gegenteil?

      ich weiss es nicht. was denkt ihr?

      Neu

      Für gewisse Spieler herrscht ein "geschützter Markt", was preistreibend wirkt. Das Argument, gewisse Klubs hätten dann halt einfach 6 sauteure Ausländer ist nur theoretisch richtig, in der Praxis gibt es schon bei 4 Unterschiede innerhalb der Klubs bzw. der Ausländerkategorie - die sind auch nicht alle "sauteuer". Und bisher bringen es auch die Sportchefs mit unbegrenztem Budget nicht so richtig fertig, 4 absolute Topstars zu verpflichten, die alle ein Heidengeld kosten.

      Das finanzielle Argument ist hanebüchen und beruht auf Annahmen, die in dieser extremen Form noch nie anzutreffen waren. Natürlich wird sich die Welt nicht ändern, und der ZSC wird auch bei 2 zusätzlichen Ausländern mehr Geld für diese ausgeben KÖNNEN als Ambri, wenn sie WOLLEN.

      Für den Nachwuchs könnte es etwas schwieriger werden, weil man Alternativen hätte und nicht (gezwungenermassen) auf NLA-Stufe Ausbildung betreiben müsste, welche eigentlich früher hätte stattfinden sollen. Wie man am Beispiel des HCD sehen kann, bringt man es beim Gros der Spieler auch mit viel fördern und Eiszeit geben nicht zur NLA-Spitzenkraft. Denn diese Sorte Spieler, welche zum dem fähig wären, orientieren sich heutzutage früh Richtung Übersee. Dort spielt mittlerweile umgerechnet ein ganzes NLA Team, welches hier in der zu grossen 12er Liga fehlt. Die 2 zusätzlichen Ausländer wären quasi ein Ausgleich dafür, dass die "Hochbegabten" den hiesigen Klubs eben gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Und den Rest kann man von mir aus auch durchspielen lassen, und man kann mit Skills-Trainings nachhelfen, und Arno kann ihnen täglich das 1x1 des Hockeys vorlesen, es ändert nichts daran dass es die meisten nicht über die 4e Linie schaffen. Aber die Klubs brauchen halt nicht 2 oder 3 vierte Linien.

      Neu

      Meines Erachtens genügen 4 Ausländer. Zwei zusätzliche Ausländer gingen vor allem zu Lasten der Junioren. Gaudenz Domenig sagte ja im "Blick" selbst, dass es nicht günstiger würde. Weshalb soll man dann 6 Ausländer zulassen?
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»

      Neu

      Die zwei zusätzlichen Ausländer sollen die vielen jungen Spieler ersetzen, welche nach Übersee ziehen um dort Fuss zu fassen. Bei 12 Mannschaften sind dies 24 zusätzliche Ausländer, die auf dem Eis rumkurven werden. Was passiert in der NLB? Würde dort das Kontingent auch erhöht werden?

      Günstiger wird dies bestimmt nicht. Die Preistreiberei verschiebt sich dann von jungen schweizer Spielern auf ausländische Arbeitnehmer. Das Argument aber, dass man immer mehr Talente nach Übersee verliert ist schon richtig (siehe Nando Eggenberger). Der SCB möchte vorallem sein Goali-Problem von nächster Saion lösen. Marc Lühti kennt das Problem nur zu gut, dass wenn ein ausländischer Torhüter eingesetzt wird automatisch ein Feldspieler zuschauen muss. Dazu hatte er letzte Saison ein Problem mit Maxim Noreau, welcher zum ZSC wechselte, weil er beim SCB zuwenig spielen konnte.

      Ich glaube, dass eine Erhöhung kommen wird. Vielleicht nicht sofort auf 6 Ausländer, sondern erst mal auf 5 die eingestzt werden können.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      Neu

      das ist ein heikles thema. richtig domenig und der hcd sind dafür.
      das es auf lasten der jungen geht, ja bei einigen clubs sicher doch da spielen die jungen bereits heute kaum. ich denke eher da müssen sich die 23 - 30 jährigen durchschnittsspieler wärmer anziehen. lieber junge die wollen und günstiger sind, als spieler mittleren alters die viel kosten und vielleicht zufrieden sind mit ihrer leistung.

      auch das argument dann holen die geld teams top ausländer und der rest bekommt die zweite garde. auch das ist doch jetzt schon der fall, wie schon oft geschrieben sind in den letzten 10 jahren nur drei teams meister geworden (bern, zürich, davos). statt davos wird dann eben zug möglicher meister.

      das problem sind ja nicht die ausländer oder die jungen, nein die durchschnittsspieler die zu viel verdienen und egal wie stark sie sind irgendwo einen nla vertrag bekommen, da der schweizer spieler geschützt ist.
      wenn jeder club statt diese spieler mehr auf junge, also u25, setzt dann wird es auch mit deren löhnen runter gehen, weil mehr konkurrenz.

      doch leider wird das sicher nicht bei den geldclubs der fall sein, ausser ev zsc die jetzt schon junge einsetzen.

      wenn man zu unserem nördlichen nachbarn sieht, ist das keine gute entwicklung. vorallem wenn dann jeder club einen ausländischen goalie hat, weil der schweizer goalie nicht an ein genoni, hiller herankommt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „pauli“ ()

      Neu

      Wenn es um die Ausgeglichenheit der Liga gehen würde, müsste man aus meiner Sicht über die Einführung eines Salary Caps diskutieren.

      Hintergründe dazu gibt es in der Sendung "Boxplay" vom 4. Oktober 2018, wo Klaus Zaugg, Gaudenz Domenig und Victor Stancescu sich unter anderem über dieses Thema unterhielten. Zu sehen ist das hier: youtube.com/watch?v=SwM7tjo6K0Q
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»

      Neu

      Das Thema wird nun vor allem deshalb aktuell, weil nun Mäzen auftreten, die nach dem Motto "koste es, was es wolle" Offerten in der Gegend herum schicken. Natürlich haben bisher die Mantegazzas oder W. Frey auch tief in die Tasche gelangt, wenn man einen Spieler unbedingt brauchte. Dennoch haben sie sich eine gewisse Zurückhaltung auferlegt - Lugano hat eine Zeitlang sehr viel mehr Geld "verchlepft" als heute. In Zug und Lausanne vor allem wird nun aber erheblich "offensiver" agiert, und das merkt der Rest der Liga oder zumindest diejenigen Klubs, welche sich nicht komplett von der finanziellen Realität abnabeln können.

      Neu

      Heute Morgen habe ich einen Artikel auf swisshabs.ch gelesen:

      On sait que la somme qui sera à débourser pour obtenir ces joueurs est des plus conséquente avec quelques 700'000 francs, ce qui n'empêchera pas la plupart des clubs de tenter leur chance.

      C'est le directeur sportif de l'EV Zoug Reto Kläy qui en dresse la liste dans une interview donnée à la Berner Zeitung : Zoug, Zurich, Berne, Lausanne, Bienne, Fribourg, Lugano et Davos. Et si Zoug est prêt à dépenser ce montant après s'être offert Leonardo Genoni, ce n'est bien entendu pas le cas de tous ces clubs qui joueront plutôt sur la durée du contrat ou les perspectives sportives, bien que certains d'entre eux s'aligneront sans doute sur la plus haute des offres.


      Es geht hierbei um die Verpflichtung von Hofmann und Corvi, und dass es nicht weniger als 8 Mannschaften sind, die die beiden verpflichten möchten. Zug, ZSC, Biel, Bern, Fribourg, Lugano, Lausanne und Davos. Das höchste Gebot kommt aus Zug und es handelt sich wie wir schon wissen um rund 700K pro Spieler.

      Das Wettbieten um Hofmann und Corvi ist ein hervorragendes Beispiel für die Preistreiberei in der Schweiz und dass es einen Salary Cap dringend braucht.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      Neu

      das ist unglaublich soviel für einen corvi! klaus zaugg hat schon recht wenn er sagt: "corvi ist ein sehr talentierter mitläufer! wenn er nach zug oder zürich geht, kommt er an weihnachten wieder zurück".

      corvi ist ein sehr begabter spieler, aber ein leader war, ist und wird er nie! ein leader ist für mich so ein typ RVA, forster und ambühl. corvi kann für jedes team wichtig sein, aber nicht wegen seinen führungsqualitäten!

      salary cap: da muss zuerst einmal die politik mitmachen, und da wird es schon scheitern. denn es müssen gesetze geändert werden, oder ausnahmeregelungen für sport geben.
      wenn die kleinen teams das nicht mehr mitmachen würden, würde es auch ohne gehen. doch wie sagte arno vor langer zeit:"jeder verein ist sich selbst der nächste".

      das beispiel von zaugg: wenn die besten in NA sind und du hier spielst, dann können wir dir nicht soviel zahlen!
      der präsident kann das auch selber ändern. die geldteams können auch nur 22 spieler spielen lassen. ich bin sicher es gibt einige durchschnittsspieler die lieber für weniger geld mehr eiszeit erhalten. bei bern 600k verdienen und 5 minuten spielen oder beim hcd für 300k 15 minuten spielen!


      unsere ehemaligen:
      ken jäger: er ging nach schweden, warum auch immer. 8spiele hat rögle gemacht 4x stand jäger im aufgebot davon spielte er 2min 22sek. ich bin sicher beim hcd hätte er viel mehr eiszeit!

      eggenberger: 8spiele 3tore 2assist sieht mal nicht schlecht aus.
      er ist sicher talentiert, doch ich glaube kaum das er nur in die nähe der nhl kommt. er spielt jetzt 2-3 jahre in der junioren liga und kommt dann in die schweiz zurück, wohl zudem der am meisten bezahlt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „pauli“ ()

      Neu

      Salary Cap ist etwas Gutes und wahrscheinlich nötig.
      Aber was nutzt es wenn dann die Spieler einfach zusätzlich zum vertraglich festgesetzten Lohn Zuwendungen bekommen oder wie schon mal geschrieben wurde, die Frau des Spielers zu einer Unsumme angestellt wird? Oder man bietet ihm einen Sponsoren Vertrag an...2 Fotos und du bekommst 200'000CHF. Kann man so etwas regeln in einem Salary Cap?

      Ich denke wenn einer der Geldklubs einen Spieler will wird es nie am Geld scheitern, auch mit Salary Cap nicht. Das wird höchstens die Mittel und Unterschicht der Spieler betreffen.
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)