Eishockey NEWS

      Hier teile ich Zwillings Meinung absolut. Ich sehe dieses zwanghafte an einem sinnlosen Spielplan Festhalten (müssen es denn unbedingt 52 Spiele sein?) auch nicht ein. Die WM (Belarus!) wird wohl kaum stattfinden. Statt jetzt im November in leeren Stadien zu spielen, wäre eine Verlegung der Saison in den Frühling auf jeden Fall die attraktivere Option.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Stiefel“ ()

      halil schrieb:

      lächerlich das genau so etwas von einem verein kommt der alles einkauft und unmenschliche verträge anbietet.

      srf.ch/sport/eishockey/nationa…nne-will-saisonunterbruch

      alle Vereine kämpfen ums überleben und Lausanne kauft munter ein und dann jammern.

      Diese Frage habe ich gestern schon gestellt. :rolleyes:
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

      Es gibt keine dumme Menschen, es gibt nur solche, die etwas Pech beim denken haben!

      Fan since 1979

      halil schrieb:

      lächerlich das genau so etwas von einem verein kommt der alles einkauft und unmenschliche verträge anbietet.

      srf.ch/sport/eishockey/nationa…nne-will-saisonunterbruch

      alle Vereine kämpfen ums überleben und Lausanne kauft munter ein und dann jammern.


      Aus dem LHC ist ein ärgerlicher Verein geworden. Sollen sich die Investoren wieder zurückziehen.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      HCD_Fan schrieb:

      Zsc Hcd heute als einzige Partie.

      Genf hats auch erwischt.

      Wenn das ganze nicht so traurig wäre, wärs zum lachen <X
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

      Es gibt keine dumme Menschen, es gibt nur solche, die etwas Pech beim denken haben!

      Fan since 1979

      Stiefel schrieb:

      Hier teile ich Zwillings Meinung absolut. Ich sehe dieses zwanghafte an einem sinnlosen Spielplan Festhalten (müssen es denn unbedingt 52 Spiele sein?) auch nicht ein. Die WM (Belarus!) wird wohl kaum stattfinden. Statt jetzt im November in leeren Stadien zu spielen, wäre eine Verlegung der Saison in den Frühling auf jeden Fall die attraktivere Option.
      Hockey geht immer, es ist ja nicht mehr wie früher wo nur zwischen November und Februar auf dem Flüela gespielt wurde. Die WM wird bis in den Mai gespielt, die NHL bis mitte Juni. Das geht auch bei uns. Hauptsache es kann wieder vor Publikum gespielt werden.
      Dem Eishockey droht Kollaps«Gewisse Spieler verdienen mehr als ein Bundesrat, das ist Wahnsinn»

      Teams in Quarantäne, keine Fans, kaum Geld: Das Schweizer Eishockey steckt in Schwierigkeiten.
      Langnaus Präsident Peter Jakob kritisiert die jahrelange Misswirtschaft in der Liga.

      Philipp Rindlisbacher (TA)

      Kann ein Virus einen Eishockeyclub zerstören?

      Auf jeden Fall.

      Werden in der Saison 2021/22 noch alle Vereine dabei sein?

      Ich würde nicht darauf wetten. In der Schweiz braucht jeder den anderen. Sollten Clubs verschwinden, wäre das tragisch, weil die Liga an Attraktivität verlieren würde. Und die Basis des Nationalteams könnte bröckeln. Ohne Zuschauereinnahmen geht eher früher als später alles den Bach runter. Jetzt müssen alle ihren Beitrag leisten, Gemeinden, Kantone, Regierungstatthalterämter, Spieler, Trainer. Und vielleicht braucht es sogar Steuergelder.

      In Langnau machen die Zuschauer- und Gastronomie-Einnahmen zwei Drittel des Budgets aus. Wie fatal sind Geisterspiele?

      Inklusive Saisonkarten, Einzeleintritten und den Einnahmen aus dem Catering machen wir normalerweise rund 350’000 Franken Umsatz pro Partie. Dieser ist um über 80 Prozent zusammengebrochen. Um auf eine schwarze Null zu kommen, würden wir durchschnittlich 4500 Zuschauer brauchen. Nach 3500 verkauften Saisonkarten stoppten wir, im Wissen, dass wir die versprochene Leistung kaum werden erfüllen können. Im Courant normal hätten wir 1000 weitere Abonnemente abgesetzt. Das hätte uns eine Million eingebracht.

      Nun können nicht einmal mehr die VIPs ins Stadion.

      Das macht mir Sorgen. Unsere Partner geben viel Geld aus, haben für Cateringleistungen bezahlt. Nun kriegen sie nichts. Ich spüre eine grosse Solidarität im Emmental, die SCL Tigers sind Kulturgut. Aber wer garantiert uns, dass nicht doch ein grosser Teil der Partner oder Saisonkartenbesitzer Geld zurückwill? Oder zumindest erwartet, dass es für die nächste Meisterschaft angerechnet wird? Kommt es so weit, ist die Liquidität schnell gefährdet.

      Weshalb laut gerufen wird: Es brauche A-fonds-perdu-Beiträge, sofort, und möglichst hohe.

      Kredite können problematisch sein. Zwei Millionen auf fünf Jahre rückzahlbar: Macht 400’000 Franken pro Saison, dann fehlt gleich die vierte Linie. Mit Krediten verschiebt man einfach das Kopfweh. Die meisten Clubs schreiben schon im Normalfall rote Zahlen. Zusätzliche Schulden würden erst recht zum Kollaps führen.

      Also keine Kredite, sondern Subventionen?

      Ich frage mich, inwieweit A-fonds-perdu-Beiträge vermittelbar sind. Sinnvoller wäre ein Entgegenkommen bei der Kurzarbeitsregelung (Obergrenze: 148’000 Franken Jahreslohn, die Red.). Wir brauchen ein vereinfachtes Verfahren, und zwar auch dann, wenn wir die Saison zu Ende spielen sollten. Wir würden zwar arbeiten, aber unser Produkt könnten wir ja nicht wie gewohnt verkaufen. Die Löhne sind der grösste Aufwandsposten, mit einer markanten Entlastung hätten wir wieder etwas Schnauf.

      Weshalb werden etwa Theater und Konzerte von den Kantonen derart stark unterstützt, der Sport aber nicht?

      Mir wurde gesagt, dass ein bekanntes Stadttheater 38 Millionen Unterstützung bekommt, bei 48 Millionen Einnahmen. Ich will keine Bereiche gegeneinander ausspielen, aber da habe ich schon leer geschluckt. Kriegen sie jetzt in der Krise noch mehr? Was wird dafür auf sich genommen? Werden auch Löhne gekürzt? Das ist für mich der springende Punkt: Wer Geld will, muss bereit sein, etwas dafür zu tun.

      Was wären denn faire Bedingungen für geschenktes Geld?

      Die Notbremse müsste gezogen werden. Wir taten dies bereits im Frühling, verzichteten auf den dritten und den vierten Ausländer, kürzten die Löhne ab 75’000 Franken um 15 Prozent. So sparten wir ein Viertel der Personalkosten ein. Wir können in den Spiegel schauen.

      Das Durchschnittseinkommen in der National League beläuft sich schätzungsweise auf eine Viertelmillion Franken. Das ist irrsinnig – und kein gutes Argument, um die hohle Hand zu machen.

      Fragen Sie in der Stadt Passanten, was sie von 20 bis 30 Gratismillionen fürs Eishockey halten. Sie werden einen Sturm der Entrüstung ernten. Auch deshalb halte ich ein Entgegenkommen bei der Kurzarbeitsregelung für sinnvoller als A-fonds-perdu-Beiträge. Es brauchte dazu nicht einmal ein neues Gesetz. (überlegt) In Langnau liegen wir wesentlich unter dem Durchschnittslohn. Aber ich stehe dazu: Unternehmerisch war unsere Leistung in der Vergangenheit sicher alles andere als gut.

      Das heisst?

      Bis jetzt war die National League die drittteuerste Liga der Welt, es wurden fast doppelt so hohe Löhne gezahlt wie im umliegenden Ausland. Jahr für Jahr jammerten wir den Sponsoren vor, wie alles teurer wird. Dabei waren wir es, die die Sache nicht im Griff hatten.

      Die finanziellen Probleme sind also hausgemacht?

      Gewisse Eishockeyspieler verdienen in der Schweiz mehr als ein Bundesrat. Das ist doch der Wahnsinn, das kann doch nicht sein! Stellen wir in unserer Firma einen Ingenieur ein, kriegt er zwischen 7000 und 9000 Franken. Will man jemanden unbedingt, dann legt man ein paar Hunderter obendrauf. Aber es käme niemandem in den Sinn, ihm 30’000 Franken pro Monat zu zahlen! Das ist grotesk. Würde man die Hälfte des Geldes, das im Hockey zu viel verteilt wird, in die Basis investieren, könnte man vieles bewirken. Ich denke an den Nachwuchs, an Spesen für Juniorentrainer, an die Infrastruktur. Die Clubs machten keinen guten Job. Es ist wie beim Zuckerstock: Anzünden, hurra, vorbei. Das ist nicht nachhaltig.

      Ein «Chlapf zum Gring», wie es der Berner sagt, hätte also auch etwas Gutes?

      Jede Krise ist auch eine Chance. Bei uns gibt es viele auslaufende Verträge, die Löhne werden sinken, weil die Nachfrage geringer, die Unsicherheit überall grösser sein wird. Vielleicht gibt es bald nicht mehr drei Assistenztrainer, und es ist nicht mehr alles Hochglanz. Die Welt ginge nicht unter.

      Könnte es zum Umdenken kommen?

      Ja, ich gehe davon aus. Aber noch immer glauben fast alle, dass man ohne vier Ausländer nicht Eishockey spielen kann. Vernunft ist gefragt, wir sollten ein Signal der Bescheidenheit aussenden. Denn was in den letzten Jahren getan wurde, war nicht zielführend. Es gibt viele reiche Leute, die Freude haben am Sport und sich von den Emotionen leiten lassen – sie wollen den Clubs helfen und machen das Portemonnaie zu weit auf.

      Werden die Finanzen von der Liga zu wenig stark kontrolliert?

      Das Problem ist, dass alle Clubs Tochterfirmen haben. Und zwischen diesen kann problemlos Geld hin und her geschoben werden. Am Ende muss das Ergebnis einfach für die erste Mannschaft stimmen. Das Ganze würde nur Sinn machen, wenn man jede Nebenrechnung einreichen müsste.

      Das muss man nicht?

      Nein. Was wir der Liga einreichen müssen, ist eine Farce. Darauf könnte man verzichten, weil man das Ergebnis so «büschele» kann, bis es passt.

      Auch in Langnau gab es schon Spieler, die sagten, sie könnten mit weniger als 150’000 Franken Jahreslohn nicht leben …

      ... es ist höchste Zeit, dass jeder lernt, mit weniger zu leben. Und wer diese Einstellung hat, wird nach der Karriere Mühe bekunden.

      Tigers-Stürmer Julian Schmutz weinte letzte Woche, als er nach einem Spiel gefragt wurde, wie stark ihn die angespannte finanzielle Lage des Vereins belaste. Was sagt Ihnen das?

      Auch Eishockeyprofis sind nur Menschen, mit Familien, mit Zukunftsängsten. Wir müssen uns gut kümmern um die Mitarbeiter, die sich viele Gedanken machen. Deshalb ist bei uns ein Informationsanlass geplant, an dem über die Sorgen gesprochen und Perspektiven aufgezeigt werden sollen.

      Die National League verkündete, bis Anfang Dezember weiterspielen zu wollen. Nicht alle Clubs stehen hinter diesem Entscheid – können Sie das nachvollziehen?

      Nein. Ist denn tatsächlich jemand davon überzeugt, dass im Januar alles besser sein wird? Das wird wohl erst im Frühling so sein, wenn es wärmer wird. Und vielleicht gibt es im zweiten Quartal einen Impfstoff. Vorerst sollten wir spielen, um wenigstens den TV-Vertrag zu erfüllen und den Sponsoren Präsenz zu garantieren. Ein Unterbruch macht keinen Sinn. Zumal die Massnahmen kaum so schnell gelockert werden. Wir waren zu lasch im Sommer, nun haben wir den Salat.
      das Hauptproblem wird bleiben, Corona und Geisterspiele hin oder her. Die Clubs mit Mäzenen werden auch weiterhin klotzen weil sie schlichtweg keinen Zwang haben zu sparen. sie werden wohl den anschein machen mitzuziehen und am gleichen strick zu ziehen, aber wenns dann um die verpflichtung von topspielern geht ist dies schnell vergessen. wenn du weisst, dass ende saison jemand das checkbuch zückt und die rechnung ausgleicht lässt es sich gut arbeiten. kein wunder sind bereits jetzt genau diese clubs gegen eine Salärobergrenze.
      clubs wie langnau, ambri, Rappi und schlussendlich auch der hcd sind gezwungen rigorose massnahmen zu nehmen um das pure überleben des clubs zu sichern. diese sorge wird der Z oder Lugano nie haben solange sie ihre mäzene im rücken haben.
      schlussendlich wird in den nächsten jahre die schere zwischen reich und arm hier vor allem leistungsmässig auf dem eis massiv auseinandergehen und wir werden wohl eine zwei-klassen-liga sehen. wenn die "normalen" clubs über jahre ihre darlehen zurückzahlen müssen und ihre lohnkosten massiv kürzen müssen, werden die grossen davon profitieren und klotzen (und spieler wie Corvi und Co. werden kaum bei den "normalen" clubs gehalten werden können resp. zumindest finanziell nicht mehr mithalten können).
      Bei vielen Spielern herrschen Ratlosigkeit und Wut

      Noch ist es ein Tabuthema bei den Clubs: Doch die Eishockeyaner dürften kaum um deutlich grössere Lohnverzichte herumkommen, als sie teilweise schon zugesagt haben.

      Corona sorgt nicht bloss für Quarantänen und Spielplanchaos. Am Mittwoch entschied der Bundesrat, dass die Spiele nun ohne Zuschauer stattfinden werden, was auch bei den teils immer noch laufenden Verhandlungen über Lohnkürzungen für neue Ausgangslagen sorgt. «Es ist eine schwierige Situation.» Diesen Satz sagt Jonas Hiller im Gespräch immer wieder. Der frühere Goalie ist Präsident der Swiss Ice Hockey Players’ Union. Die Vereinigung der Spieler ist keine Gewerkschaft und hat keine Entscheidungsgewalt. Es ist schon ein Erfolg auf dem Weg zu mehr Bedeutung, dass sie bei Meetings der Sportchefs vertreten ist und Anträge stellen darf.

      Die Ausgangslage ist klar. Ohne Zuschauer wird die Saison unter den bisherigen Bedingungen nicht fertig gespielt werden können. Da werden die je 75 Millionen Franken Darlehen mit Rangrücktritt für 2020 und 2021, die vom Bund gesprochen werden dürften, zwar helfen, aber nicht reichen. Diese Zahlen habe man errechnet unter der Annahme, wie zu Saisonbeginn mit zu zwei Dritteln gefüllten Hallen spielen zu können, sagt Denis Vaucher, CEO der National League, im «Eisbrecher», dem Eishockey-Podcast dieser Zeitung.

      Gespräche mit Spielern aus diversen Teams, geführt unter Zusicherung von Anonymität, zeigen: Sie, die teilweise schon rund 15 Prozent Lohnverzicht zugesagt haben, fürchten, dass diese Zugeständnisse bei weitem nicht reichen könnten, ohne dass erste Clubs zahlungsunfähig werden. «Man wird wohl neu verhandeln», sagt auch Hiller.

      Eine wahre Einigkeit ist fast unmöglich. Selbst von Clubs vorgeschlagene ligaweite Massnahmen kommen seit Monaten nicht mehr durch. Alle haben ihre eigenen Finanzierungsmodelle und Lohnbudgets, wollen sich nicht reinreden lassen. Doch die neue Situation bringt mit sich, dass es im Sinne der Spieler sein könnte, über den eigenen Tellerrand zu blicken und geschlossen einen Schritt auf die Clubs zuzugehen.

      Die Solidarität unter den Spielern wird zwar betont. Doch einer sagt auch: «Sollte es um einheitliche Kürzungen gehen, wird es schwierig, einen Konsens zu finden, da alle in einer anderen Phase ihrer Karriere sind.»

      Achtung: Ein utopischer Vorschlag
      Es könnte in der Theorie einfach sein: Alle, die mehr verdienen als die rund 120’000 Franken, die es maximal unter Kurzarbeit gäbe, könnten einwilligen, exakt für diesen Lohn die Saison fertig zu spielen. Zusammen mit dem Darlehen des Bundes würde dies den Clubs eine gute Chance bieten, ohne Zuschauer durch die Saison zu kommen. «Man könnte darüber nachdenken. Aber es wären kaum alle einverstanden», sagt ein Spieler. «Schon bei der ersten Welle, als es um 15 Prozent ging, war nicht nur Verständnis da», sagt ein anderer, fügt aber auch hinzu: «Es kann sein, dass wir nun hart auf dem Boden der Realität landen. Wir fühlten uns stets geschützt, lebten in unserer Blase.»

      Die Idee dürfte dennoch Utopie bleiben, sie würde ja einen Verzicht von rund 80 Prozent bedeuten bei Grossverdienern. Einer davon sagt dennoch: «Der Aufschrei wäre gross bei so radikalen Lösungen. Aber wir werden uns auch fragen müssen: Was sind die Alternativen?»

      Es wäre blauäugig, anzunehmen, dass bald wieder vor Zuschauern gespielt wird. Und weder Clubs noch Spieler können sich auf noch grössere Darlehen verlassen. Ausserhalb des «Planeten Eishockey» herrscht kein Verständnis für Forderungen. Bei den meisten Leuten sorgen schon Löhne um die 200’000 Franken für Kopfschütteln. «Ich weiss, wir werden als geldgierig dargestellt», sagt ein Spieler und fragt: «Würden Sie Nein sagen, wenn man Ihnen 500’000 Franken anbietet?» Derselbe sagt aber auch dies: «Es ist ein hausgemachtes Problem der Clubs. Mein Lohn ist doch ein Witz. Warum haben sich die Clubs nicht schon lange per Gentleman’s Agreement geeinigt, dass sie keinem mehr als 300’000 Franken zahlen? Glauben Sie nicht, die allermeisten von uns würden auch für 200’000 spielen?»

      Die aggressiven Lausanner
      Viele stören sich auch an Clubs, die trotz Krise Neuzuzüge holten. Das Beispiel Lausanne fällt oft, die Westschweizer waren zuletzt aggressiv auf dem Transfermarkt. Es ist auch vom Unmut innerhalb ihres Teams zu hören, wenn gleichzeitig von den Spielern auf unzimperliche Art und Weise Lohnverzichte von rund 20 Prozent gefordert würden. Die Verhandlungen nur schon über diesen ersten Verzicht sind ins Stocken geraten, Lausannes Spieler lassen sich mittlerweile durch einen Anwalt vertreten. Wie soll bei so verhärteten Fronten eine Einigung erreicht werden, falls nun noch grössere Verzichte vonnöten wären?

      Es gibt auch andere Beispiele: «Ich kenne ihre Situation», sagt ein Spieler. «Mein Club ging mit uns ganz anders vor, viel transparenter und zielorientierter.»

      Es ist schwierig, die Diskussion von den Löhnen wegzusteuern. Einer versucht es so: «Wir riskieren bei jedem Spiel unsere Gesundheit, das sollte entsprechend entlohnt werden.» Auch Hiller hakt hier ein: «Der Weg des Spitzensportlers ist nicht so simpel, er beinhaltet sehr viel Verzicht und Risiko. Die Karriere ist zudem viel kürzer als eine in der Privatwirtschaft. Wenn ich nicht mehr Sportler bin, habe ich nicht automatisch einen Job in
      einer anderen Branche.» Um die hierzulande kleinere Anerkennung für Spitzensportler zu erhöhen, schlägt er das vor: «In den Schulen muss man auch Spitzensport als Karriere präsentieren und jenen, die nicht diesen
      Weg wählen, aufzeigen, dass dahinter viel mehr steckt, als man meint.»

      All dies ist indes Zukunftsmusik, die in der aktuellen Diskussion nicht hilft. Ein Spieler sagt, er lande am Ende immer wieder bei dieser Frage: «Bist du bereit, jetzt deutlich zu verzichten, damit du auch in Zukunft deinen coolen Job hast? Oder willst du dein Geld jetzt und bist dafür vielleicht bald ohne Job in einem generell schwierigen Arbeitsmarkt? Das muss sich jeder fragen.»


      Autor: Kristian Kapp
      Quelle: tagesanzeiger.ch
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Durch den Einsatz von Pius Suter verlieren die ZSC Lions das Anrecht, einen 5. Ausländer einzusetzen. Dies sieht das Abkommen mit der NHL vor. Wenn Suter wieder in die NHL zurückwechselt, kriegen die Zürcher das Recht wieder und dürfen dann einen 5. Ausländer einsetzen.

      Ich muss es nochmals in aller Deutlichkeit sagen, diese Ausländerregel ist ein totaler Witz und Irrsinn. Wie kommt man nur auf einen solchen Mist?? Kann man sowas ernst nehmen?
      Du muss die Tschegg fördig maken

      Persbestli schrieb:

      Durch den Einsatz von Pius Suter verlieren die ZSC Lions das Anrecht, einen 5. Ausländer einzusetzen. Dies sieht das Abkommen mit der NHL vor. Wenn Suter wieder in die NHL zurückwechselt, kriegen die Zürcher das Recht wieder und dürfen dann einen 5. Ausländer einsetzen.

      Ich muss es nochmals in aller Deutlichkeit sagen, diese Ausländerregel ist ein totaler Witz und Irrsinn. Wie kommt man nur auf einen solchen Mist?? Kann man sowas ernst nehmen?


      Gebe ich dir absolut recht! Schrecklich diese Regelung. Diese gehört hoffentlich schnellstmöglich wieder abgeschafft!

      Nebenbei wurde nun der ZSC entlarvt. Anfang Saison sprach man davon, dass man nicht die Team-Hierarchie durcheinander bringen will, wenn man gestandene Spieler einsetzt, welche dann in der Mitte der Saison das Team Richtung Amerika verlassen (das war die Begründung, weshalb Suter zu GCK Lions musste). Nun wissen wir, dass sie gelogen haben. Sie wollten sich einfach die Option mit einem 5. Ausländer offen behalten - dadurch dass nun die NHL erst am 1.1 oder vermutlich noch später beginnen wird, spielt jetzt Suter bei den Lions. Also nichts mit Team-Hierarchie, sondern nur ein Abwägen Suter - 5. Ausländer.

      BigJoe schrieb:

      Nebenbei wurde nun der ZSC entlarvt. Anfang Saison sprach man davon, dass man nicht die Team-Hierarchie durcheinander bringen will, wenn man gestandene Spieler einsetzt, welche dann in der Mitte der Saison das Team Richtung Amerika verlassen (das war die Begründung, weshalb Suter zu GCK Lions musste).


      Daran habe ich von Anfang an nicht geglaubt. Das war absehbar, dass Rossi und nun Suter beim Z zum Einsatz kommen. Ist mir eigentlich auch egal was die Zürcher da alles drehen und machen. Wasser predigen, Wein trinken kommt mir da in den Sinn.

      Was mich mehr stört ist diese lächerliche Ausländerregel. Da fehlt mir das Verständnis dafür. Und ich kann das Ganze nicht mehr ganz so ernst nehmen. Diese Regelung gehört für mich sofort wieder abgeschafft.
      Du muss die Tschegg fördig maken