Was tun gegen den Schwarzmarkt? Playoffs / Spengler Cup

      Was tun gegen den Schwarzmarkt? Playoffs / Spengler Cup

      Jedes Jahr die gleiche dampfende Kacke!



      Schwarzmarkthändler kaufen die beliebten Tickets des Spenglercups in grossen Mengen und verkaufen Sie in Davos direkt vor dem Stadion! Stehplatztickets für 50.- bis 60.- sind leider normal geworden! Normale Sitzplätze gibts im "Sonderangebot" bereits ab 140.-!



      Was mich aber am meisten stöhrt ist, dass Cops an diesen Leuten vorbeilaufen und NICHTS aber auch GAR NICHTS dagegen machen können/wollen!



      Wo liegen die rechtlichen Probleme? Kennt sich da jemand aus?

      Könnte der HCD etwas gegen die Schwarzmarktjungs tun?
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.
      Wir hatten am SC eine interessante Disskusion mit so einem Schwarzmärktler... Das ist eine halbe "Mafia"... er gibt 50% des Gewinns an den Kopf (der wohl bekannteste Händler, steht jeweils (dieses Jahr nicht) vor dem Timeout) ab dafür trägt er aber 0 Risiko, dass heisst die Tickets werden vom Kopf gekauft und an die Händler weitergegeben. Die Händler kaufen auch selber Tickets von Leuten die Ihre Tickets wegbringen wollen und verkaufen Sie dann weiter mit einer "Aufwandsentschädigung" (O-Ton: wie bei jeder Dienstleistung). Risiko trägt nur der Kopf, welcher aber wohl einige Leute für sich arbeiten lässt und dann auch den entsprechenden Gewinn einsackt.

      ich meinte: Leider ist in der Schweiz das verkaufen von Tickets nicht verboten. in dieser Hinsicht müsste schon entlich mal etwas geschen, dafür bräuchte es aber eine gestzliche Regelung, wie z.B. in Deutschland. würd mich auch mal wundernehmen wie das die Juristen unter uns so sehen?!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „manu“ ()

      Allerdings eine sehr leidige Sache. Wir haben vor ein paar Jahren ernsthaft mit dem Gedanken gespielt diesen bekannten Typen um seine Ware zu erleichtern und gratis Tickets auszugeben...



      Ob man da rechtlich etwas machen kann, weiss ich nicht. Wird aber sicher schwierig den Unterschied zwischen so einem Dealer und denjenigen, die einfach noch ein oder zwei Tickets übrig haben, zu definieren.
      Es sind seit Jahren immer die gleichen Köpfe zu sehen, die Schwarzmarkt-Ticks verkaufen. Einige deren Gesichter sieht man aber auch an andern Sport-und Konzertanlässen. Frage mich, woher die all die vielen Tickets immer her haben, teilweise sind auch Sponsoren-Ticks dabei. :scratch:

      Allerdings war ich auch schon froh um ein Schwarzmarkt-Ticket. Wenn man flexibel ist, bekommt man sie sogar auch schon mal unter dem Normalpreis.
      Ich gehe mit euch absolut einig. Dies ist eine bodenlose Frechheit und ich ärgere mich seit Jahren darüber! Die Polizei kann meines Wissens nichts unternehmen. Der HCD könnte es probieren, aber es ist nicht einfach, wie die diesbezüglichen Bemühungen der FIFA und der UEFA zeigen. Hier täte eine Gesetzesänderung not!
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»
      Das was "Luke" sagt, haben wohl schon viele versucht, und ich denke es ist auch richtig, wenn immer mehr Leute beim HCD diesen üblen Missstand melden. Welche Gesetzesänderung wäre das? @ Stolte-Benrath Wie könnte der HCD das einigermassen in den Griff bekommen? Das Wichtigste scheint mir, dass alle Fanclubs zuerst soviele Tickets bekommen, wie sie benötigen. Ich glaube das wird auch so mehr oder weniger gehandhabt. Es sollte zudem m.E. im Oktober einen "Extra-Fanclub-Spenglercup-Tickettag" geben, an dem nur eingeschriebene Mitglieder eines Fanclubs Tickets ergattern können. (via Fanclub-Präsidenten) Prinzipiell sollte man aber immer Schwarzmarkttickets konsequent meiden und im Notfall lieber das Fanzelt, oder das Timeout wählen.

      Man sollte einmal Fredy Pargätzi ankicken und ihn fragen, was da alles schon unternommen wurde.
      Unsere Heimat ist die Schweiz. Aber die Heimat der Schweiz ist Europa. (Peter von Matt)
      @ Dylan

      Der Trend geht in Richtung "Personalisierung" der Tickets, wobei die Übertragbarkeit vertraglich erschwert wird. Dies scheint mir aber nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein, da es z.B. bei kurzfristiger Verhinderung legitim ist, das Ticket zum Normalpreis weiterzugeben.

      Es ist aus meiner Sicht eines der Probleme, dass man klubübergreifend, um nicht zu sagen verbandsübergreifend, angehen müsste und in Zusammenarbeit mit dem VBS auf Gesetzesstufe Lösungen erarbeiten müsste (z.B. Verbot des Weiterverkaufs von Eventtickets zu einem höheren als dem ursprünglichen Verkaufspreis).

      Ein Rezept für den HCD habe ich nicht gerade auf Lager, da müsste man Fachleute beiziehen. Ich habe vor einiger Zeit mal kurz etwas Literatur gesichtet, da gäbe es möglicherweise Ansätze. Ein guter Weg ist derjenige mit den Fanklubs, sodann könnte man für die Priorisierung den Nachweis des Besuchs einiger HCD-Heimspiele verlangen (via Showare-Ticketportal relativ einfach möglich).
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»

      Dilettantische Handhabung von Print-at-home Stehplatztickets!

      @ Deflo

      Das wollte ich auch noch schreiben, als ich dies gesehen habe. Unfassbar, dass Print-at-home Tickets von Hand abgerissen wurden. So konnte theoretisch jeder Käufer eines Stehplatztickets sein Billett zigmal vervielfältigen, ohne dass es jemand gemerkt hätte. Für dieses Vorgehen verdienen die sonst sehr guten Organisatoren die rote Karte. :rot:
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»
      @ Glarner

      Ich rege mich schon seit Jahrzehnten darüber auf! Habe seinerzeit auch mal ein Schreiben an das Justizdepartement verfasst in dem ich in etwa folgende Antwort darauf erhielt. "Das Handeln von Tickets in der Schweiz ist nicht verboten und man beabsichtige auch nicht diese Handhabung zu ändern. Allerdings ist das verkaufen auf öffentlichem Grund in einigen Kantonen nicht erlaubt. Sprich: Die Schwarzhändler müssen Ihre Tickets über das Internet ganz legal an den Mann bringen. Zudem hat der Veranstalter die Möglichkeit, auf den verkauften Tickets darauf hinzuweisen, dass der Weiterverkauf verboten ist. Dann könnte/müsste der Organisator den Händler also bei der Polizei anzeigen und der Händler würde gebüsst und ihm die Tickets abgenommen. An der Hockey-WM in Bern wurden so beispielsweise einige Händler erleichtert und abgeführt.

      Nun zum Spengler-Cup! Seien wir nicht naiv. Wie Luke und andere Leute bereits geschrieben haben ist der HCD gar nicht interessiert daran den Schwarzmarkt zu verbieten, auch wenn er die Möglichkeit dazu hätte. Die Organisatoren sind doch froh wenn alle Tickets verkauft sind und sie ihr Geld in der Kasse haben. Den Rest interessiert sie doch gar nicht mehr. Ohne Schwarzhändler würde der HCD wohl einige Tix weniger verkaufen. Die Organisatoren sollen dazustehen, dass sie mit den Händlern ganz gut leben können, denn alles andere ist heuchlerisch. Wenn der den Schwarzmarkt wirklich unterbinden will, so kann er dies auch tun wie das Beispiel von Bern zeigt.

      Was kann man dagegen machen? Eine Gesetzesänderung erzwingen und bis dahin würde ich die Idee von Infantry umsetzen.

      Stolte-Benrath schrieb:


      sodann könnte man für die Priorisierung den Nachweis des Besuchs einiger HCD-Heimspiele verlangen (via Showare-Ticketportal relativ einfach möglich).


      Definitiv NEIN. Vorkaufsrechte für Fanclubs sind wichtig und absolut nötig. Jede weitere Unterteilung in "A, B, oder C-Fans" ist absolut unnötig und ein Boykottgrund erster Güte.
      "It's not every day a virgin conceives and bears a son. So you keep that for a couple of hundred years, and the next thing you know, you have the Roman Catholic church. "
      — Franky Four Fingers
      Für sichere Plätze ist das Abo mit SC der geeignete Weg.
      Danach sollte die Anzahl Heimmatchbesuche berrücksichtigt werden. Bei einer richtigen Kontrolle (scannen der Eintrittstickets, lückenlos) dürfte dies kein Problem darstellen.
      Fanclubs klarerweise mit Priorität.

      Und erst dann freier Verkauf, m.M
      Fragt sich nur, ob das OK des SC diesen Aufwand betreiben will :nixweiss:
      go go go *** HCD *** go go go
      es gab Stu, Bassani, Brno<:>HCD und Natureis ;)
      29! and counting...
      Es gibt ein Gesetz, was viele nicht Wissen. Man darf maximum 5 Tickets auf Mann tragen auf Öffentlichem Grund, diese dürfen dann jedoch nur unter dem Orginal Preis verkauft werden, alles was drüber ist, ist illegal! Es ist üblich, das Personen kontrolliert werden (bei anderen anlässen, von einem Kollegen der dies selber machen muss(ZIVI Polizist), wenn diese eben wie beschrieben illegal Tickets verkaufen, werden die Tickets vernichtet und die Personalien aufgenommen, bei wiederhandlung kommt ca. eine Busse von 300Fr. dazu usw.! Aber z.B Ebay oderso, dies gilt als Privatgrund, da dürfte man auch 1000 Tickets überhöht verkaufen, es ist legal. Dies sind Fakten, wenn Sie auch sch*** sind. Das Problem ist, das viele welche Tickets verkaufen, egal bei welchen Anlässen direkte Kanäle haben. Finde die ganze Sache auch eine Frechheit. Habe zwar meine Tickets bisher immer gekriegt, wenn auch mit Mühe! (Sitzplätze) Der Puck liegt ein deutig bei Davos, solange Geld nicht stinkt, wird sie NIE was ändern. Die Kohle haben Sie ja! Wenn die einen gehen, kommen wieder andere Zuschauer, so ist eben der Spenglercup. Dieses Jahr waren es allerdings abartig viele Händler, finde ich. Daher werde ich nächstes Jahr einfach die Sitzplatz Dauerkarte nehmen und diese Spiele die ich nicht sehen gehen kann für den Orginalpreis weitergeben. Noch eine schöne Woche!!
      Naja die Frage ist, wie dieser "Kopf" an all diese Tickets kommt am SC. Oft haben solche Personen beziehungen zum Ticketcorner oder StarTicket welche die Tickets 10min vor dem offiziellen Verkauf kaufen können...

      Was man dagegen unternehmen könnte,ich weiss nicht, aber wenn man den weiterverkauf ausdrücklich verbietet auf dem Ticket, hätte der HCD keine handhabe? Stolte, weisst du da was?

      Grüsse
      sam
      "Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Rat nicht, geht Zeit trotzdem..."
      So, ich melde mich hier nun als Tickethändler zu Wort. Manu hat dazumals mit mir das Gespräch geführt.

      Ich denke all eure Aussagen hier sind total unüberlegt und nicht weiterdenkend. Wir leben in einer Dienstleistunggesellschaft, das heisst ein grosser Teil der Bevölkerung arbeitet in einem Dienstleistungunternehmen. Dienstleister lassen sich in verschiedene Untergruppen unterteilen, eine davon ist der Handel. Handelsunternehmen beschränken sich auf den Kauf- und Verkauf von Gütern, ohne diese selber zu produzieren. Sie legen dann eine gewisse Gewinnmarche drauf um den von Ihnen betriebenen Aufwand zu decken. Dies ist das normale Volkswirtschaftliche Denken in einer freien Marktwirtschaft. Nehmen wir nur ein Mal einen Lebenstmittelladen als Beispiel. Dieser kauft Lebensmittel billig bei verschiedenen Produzenten ein und verkauft die Produkte dann mit einem Gewinn an die Kunden weiter. Dem Kunden steht es jeweils frei, ob er das Produkt kaufen will. Würde er das Produkt nicht kaufen, müsste der Laden den Preis senken, um das Produkt weiterhin zu vertreiben. Daher bestimmt nicht der Anbieter den Preis, sondern die zahlende Kundschaft. Würde niemand kaufen. wäre das Produkt billiger. Dies ist ganz simple Volkswirtschaftslehre. Bei einer grossen Nachfrage auf das Produkt. kann der Anbieter dementsprechend auch hohe Preise verlangen, falls er eine Monopolstellung hat. Auch dies ist ganz natürlich in unserem System und auf gar keinen Fall irgendwie egoistisch oder unrecht.

      Nun möchte ich euch fragen, was denn eigentlich der Unterschied zwischen dem oben genannten Beispiel und dem Tickethandel ist? Wir verkaufen bei niedriger Nachfrage die Tickets unter dem Einkaufspreis. Ihr könnt ja dann froh sein, könnt ihr ein Spiel günstiger besuchen! Der Tickethandel am Spenglercup bringt desweiteren auch mehr Zuschauer in die Arena und sorgt dementsprechend für mehr Stimmung.

      Eure Gedanken sind eigentlich sehr Kommunistisch gesinnt, da bekommt jeder das Gleiche! die PDA sucht noch Mitglieder oder nach Nordkorea auswandern ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ans“ ()

      @ans,
      das besagte Beispiel entspricht nicht der Ticketrealität...

      Wenn du ein Lebensmittel nimmst, z.b. Elmex Zahnpasten, kann ich das garnicht direkt beim Hersteller GABA kaufen, also bin ich gewzungen diese Zahnpaste im Detailhandel zu kaufen. Ein Ticket, z.b. das vom Spenglercup, kann ich jedoch direkt kaufen, da wird kein "Zwischenhändler" benötigt.

      Grüsse
      sam
      "Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Rat nicht, geht Zeit trotzdem..."