Fussball: Schweizer "Super Liga"

      Ich muss mal meinen Frust etwas loswerden. Heute gelesen in der AZ:

      Neuer Ärger für das Aarauer Stadion, weil Richter zu schnell waren: Das Bundesgericht hebt einen Entscheid des Aargauer Verwaltungsgerichts auf. Der Kommentar von Urs Helbling, Leiter der Regionalredaktion Aarau.

      Auch das noch. Immer, wenn man denkt, die Sache sei nun auf gutem Weg, gibts einen Rückschlag. Und in diesem Fall
      ist er besonders ärgerlich. Wegen eines peinlichen Fehlers von hoch bezahlten Richtern ist der ganze Stadion-Fahrplan infrage gestellt. Ob der Optimismus des Stadtpräsidenten gerechtfertigt ist, wird sich weisen müssen. Klar ist, er kann in seiner Funktion gar nicht anders, als sich und all den Stadion-Befürwortern Mut zu machen. Sie fühlen sich als Opfer von ewigen Nörglern und Beschwerdeführern, denen es immer wieder gelingt, Sand ins Getriebe zu streuen. Dabei geht in erster Linie Zeit verloren.

      In einem Umfeld, in dem nach jedem noch so kleinen Entscheid juristisches Sperrfeuer befürchtet werden muss, sind die Verfahrensbeteiligten zu grösster Vorsicht verdammt. Deshalb ist auch nicht zu erwarten, dass der Regierungsrat die Aarauer BNO verabschiedet, bevor nicht wirklich alles geklärt ist. Konkret: Bevor die Stimmrechtsbeschwerde nicht rechtsgültig vom Tisch ist.

      Es ist unwahrscheinlich, dass der Regierungsrat die Aarauer BNO noch vor den Sommerferien genehmigen kann. Ist dies nicht der Fall, werden die Aarauer Stimmberechtigten wohl erst nächstes Jahr über die raumplanerischen Voraussetzungen für die vier Stadion-Hochhäuser befinden können. Weil die Richter zwei Tage zu schnell waren, droht eine weitere Verlängerung. Die Durststrecke für den FC Aarau und seine Fans wird immer länger. Irgendwann zu lang?

      Loide, Aarau macht sich weit über die Landesgrenzen hinweg lächerlich und es ist schon lange zum Fremdschämen. Das altehrwürdige Brügglifeld hat ja immer noch seinen Charme und ich gehe gern dorthin, aber was die Aarauer Aufführen von wegen Stadion ist echt arg. Selbst die Eishalle, die KEBA, welche sehr schön hergerichtet wurde, und wo man dieses Jahr Mannschaften wie den EHC Arosa oder den EHC Wetzikon bestaunen kann, wird von irgendwelchen Personen dauernd mit möglichen und unmöglichen Regeln bombardiert. Dieses grauenhafte Spiessbürgertum geht mir echt auf den Sack!

      Das musste jetzt mal raus!
      Du muss die Tschegg fördig maken

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      GC-Hauptsponsor Fromm steigt aus und rechnet ab!

      blick.ch/sport/fussball/superl…echnet-ab-id15180713.html

      wie kann ein ceo in die ferien gehen, wenn "sein" club so in der krise ist? richtig unprofessionell. fromm handelt vollkommen richtig.

      die parallelen zum ehc kloten sind ja auch gewaltig:
      - beide waren in den neunzigern das mass aller dinge. Kloten 4x in folge meister, gcz 5x meister
      - 2000er kloten 3x im playoff-final, gc sogar 2x meister (2001+2003)
      - beide gewannen 1x den cup (kloten 2017 + gc 2013)
      - viele wechsel in der vereinsführung/besitzer
      - beide haben eine gute junioren abteilung.

      ich glaube falls gc absteigt kommen die nie wieder ins oberhaus, bei kloten besteht eher die möglichkeit das sie nochmal aufsteigen

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      Zunächst: ich mag den Huber nicht und ich mag den Walther auch nicht.

      Aber:
      Wann soll ein Sportchef oder ein CEO in die Ferien?
      winterpause? Da ist das Transferfenster offen!
      sommerpause? Da ist das Transferfenster offen!
      im Frühling? Da ist Meisterschaftsbetrieb!
      im Herbst? Da ist Meisterschaftsbetrieb!

      Fazit: nie
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.

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      Das sehe ich wie HCD Glarnerland. Bei Huber kann man vieles diskutieren und kritisieren; dieser Urlaub scheint mir jedoch das geringste Problem zu sein.

      Aber es gibt natürlich Jungvater Reinhard Fromm (78) die Gelegenheit, wieder einmal öffentlich den harten Hund zu markieren. Sein Vorgehen erinnert an Bernhard Alpstaeg, der in Luzern ähnlich agiert und damit vor allem dem eigenen Klub schadet. Damit reiht sich Fromm aber nahtlos in die Peinlichkeiten bei GC ein. Der überbezahlte Manager Huber, der überforderte Sportchef Walther, der stolze, aber zunehmend ratlose Trainer Fink, der erfolglose Präsident Anliker bilden eine bedenkliche Führungsriege. Geldgeber Peter Stüber (79) kann kein VR-Mandat übernehmen, da er kürzlich ebenfalls ein weiteres Mal Vater geworden ist... Wären die GC-Auftritte auf dem Rasen ähnlich fruchtbar wie ihre angejahrten Geldgeber, dann wäre mit Toren am Laufmeter zu rechnen...

      77 Spieler in 5 Jahren zu verpflichten, ist ein starkes Stück, insbesondere wenn man angeblich auf den Nachwuchs aus dem Campus in Niederhasli setzt. Aber da ist ein früherer Bankdrücker aus Barcelona halt immer noch (vermeintlich) attraktiver als der eigene Junior.

      P.S. Nicht, dass ich den beiden die späte Vaterschaft missgönne, aber der frühe Verlust eines Elternteils kann für ein Kind schwierig zu verarbeiten sein. Ich wünsche dies natürlich niemandem.
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»

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      Ok das mit den ferien ist sicher nicht gerade schön, aber nachvollziehbar.
      Der rest ist aber eine traurige tatsache.
      Die machtkämpfe bei gc sind das hauptproblem, ob fromm ist daran ganz unschuldig ist? Ich glaube er suchte einfach nach einem grund um auszusteigen.

      Zum nachwuchs:
      Es ist doch bei jedem verein so, lieber einen billigen ausländer den man, falls er einschlägt, gewinn bringent verkaufen kann.
      Beispiel basel statt silvan hefti vom fcsg für 2-3 millionen zu holen, kauft man einen 18 jährigen griechen!
      Mal schauen wie es YB macht, falls im sommer mbabu und fasnacht wechseln.

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      Ich hoffe ja auf die Barrage Winterthur - GCZ, damit der GCZ sich daran gewöhnen kann im Kanton Zürich in einem Fussballstadion zu spielen.

      Die Nachwuchsarbeit bei GCZ ist weiterhin super, aber sobald es von der U21 weiter geht ist jeweils fertig. Traurig aber wahr!
      Der FCZ welcher zwar ständig vom Nachwuchs spricht, aber doch jahrelang nicht einsetzte zeigte in Napoli wie es gehen würde. Chapeau!
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.