Internationaler Fussball

      pauli schrieb:

      Die schweizer Justiz ist einfach nur peinlich. Es zeigt einmal mehr das gewisse "Organisationen" machen können was sie wollen.

      Ab Heute wird es NIE ein Urteil in Bezug der WM Vergabe 2006 in Deutschland geben. ab jetzt ist es VERJÄHRT. 5 Jahre lang wurde ermittelt und Steuergelder rausgeworfen für nichts.

      Zum Fall:
      Beckenbauer lieh von ex-adidas chef Louis-Dreyfus 6.7 mio. Beckenbauer überwies 6.7 mio an Firmen vom FIFA Funktionär bin Hammam. Der DFB (mit Niersbach, Zwanziger und Schmidt) Beglich die 6.7 mio Schuld von Beckenbauer und überwies diese Summe an die FIFA. Die FIFA (Urs Linsi) zahlte diesen Betrag an Louis-Dreyfus.
      Diese offensichtliche Bestechung, für mich sogar Geldwäscherei wird nun NIE mehr juristisch verfolgt.

      DANKE SCHWEIZER JUSTIZ!!!


      Das liegt nicht nur an der Schweizer Justiz. Bei der Fifa und Uefa gehts immer um dermassen viel Kohle, dass das in andern Ländern auch unter den Teppich gewischt worden wäre. Da hätte die Öffentlichkeit wahrscheinlich gar nichts mitgekriegt.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      Persbestli schrieb:

      Das liegt nicht nur an der Schweizer Justiz. Bei der Fifa und Uefa gehts immer um dermassen viel Kohle, dass das in andern Ländern auch unter den Teppich gewischt worden wäre. Da hätte die Öffentlichkeit wahrscheinlich gar nichts mitgekriegt.


      Stimmt, aber....
      Die Schweiz ist zum wiederholten male nicht fähig gegen einen Grossen Sportverband rechtlich vorzugehen.
      Die internationalen Verbände die in der Schweiz ihren Sitz haben tanzen unseren Regierungen und unserer Justiz seit Jahrzehnten auf der Nase herum.
      Keiner dieser Verbände zahlt trotz Milliarden einnahmen keine Steuern. Da Sie als Gemeinnützig gelten.
      Gehen gegen Doping-Betrüger (Sportler & Funktionäre) nur gering vor.
      IOC FIFA UEFA UCI sind die vier ganz Grossen und diese sind mit diesem nicht-urteil praktisch unantastbar geworden.

      Das alles wirft einfach wieder ein sehr schlechtes Licht auf unser Land.
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      Was Michael Lauber und seine Bundesanwaltschaft hier geboten haben, ist eine bodenlose Frechheit. Lauber gehört (endlich!) abgesetzt. Es kann doch nicht sein, dass eine Person, deren Glaubwürdigkeit dermassen beschädigt ist, weiterhin die Bundesanwaltschaft führt.
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»
      Was in diesem Fall zwischen der Staatsanwaltschaft und der Fifa gemauschelt wurde, geht gar nicht. Es zeigt einmal mehr, was für eine dubiose Organisation die Fifa ist und welche Macht diese besitzt. Die können tun und lassen was sie wollen.

      Für diejenigen die es interessiert hier ein Bericht des Tagesanzeigers von gestern:

      tagesanzeiger.ch/bundesanwalts…imgespraeche-950725163435
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Operetten-Liga?



      Ein gemeinsamer Feind – eine Liga spaltet sich auf
      Nach dem Punktabzug gegen Tabellenführer Linzer ASK ist der Unmut bei den anderen österreichischen Clubs gross. Die Meisterschaft könnte am grünen Tisch entschieden werden.

      Normal sind im österreichischen Fussball derzeit nicht einmal die Momente der Freude. Die Mannschaft des Pokalsiegers Red Bull Salzburg etwa feierte am Freitagabend ihren 5:0-Sieg im Final des ÖFB-Cups gegen den Zweitligisten Austria Lustenau auf einer ausgelegten Plane – mit Markierungen, die den Mindestabstand garantieren sollten.

      Mit ausgestreckten Armen jubelten die Salzburger von ihrem Plätzchen aus, winkten den nicht vorhandenen Zuschauern, es war ein mindestens gewöhnungsbedürftiges Bild. Immerhin für ein gemeinsames Foto reichte es
      am Ende noch, doch auch hier galt das in Österreich virologisch vorgeschriebene Gebot der Stunde: Auf Distanz gehen.

      Die österreichische Bundesliga erlebt derzeit die vielleicht distanzierteste Phase ihres Bestehens, was aber weniger an den Einschränkungen zur Virusbekämpfung, sondern vielmehr am Urteil gegen den Linzer ASK vom Donnerstag liegt, das für einige Aufregung sorgt.

      Die Linzer, die verbotenerweise während der Corona-Pause vier Mannschaftstrainings in voller Besetzung durchgeführt hatten, wurden in erster Instanz zu sechs Punkten Abzug und einer Geldstrafe von 75’000 Euro verurteilt. Die Erwartungshaltung der restlichen Liga war eine andere gewesen: Von einer harten Strafe, wie sie im Vorfeld diskutiert worden war, ist das Urteil doch ein ganzes Stück entfernt.

      Den Unmut der Bundesliga-Vereine brachte Michael Liendl, Captain des Wolfsberger AC, wohl am besten auf den Punkt. «Sechs Punkte sind nicht Fisch, nicht Fleisch. Der LASK hat Gesetze gebrochen. Ich bin der Meinung, dass so
      ein Vergehen hätte höher bestraft werden müssen», sagte er der «Kleinen Zeitung». Demgegenüber steht der nach wie vor trotzige und allzu wenig einsichtige LASK, der mit dem Urteil seine Tabellenführung an Salzburg verloren hat und daher umgehend ankündigte, Revision einzulegen.

      Eine Meisterschaftsentscheidung am grünen Tisch scheint möglich
      Nun beginnt daher ein Lauf durch die Instanzen, der in der österreichische Liga für eine Menge Konfusion sorgen könnte. Die Linzer können nun innerhalb von 14 Tagen ein Protestkomitee anrufen, dessen Urteilsfindung wohl ein bis zwei Wochen dauern dürfte. Danach hätte der LASK noch die Möglichkeit, innerhalb von vier Wochen vor ein Ständiges neutrales Schiedsgericht zu ziehen, das dann wiederum ein bis zwei Wochen Zeit hätte, ein endgültiges Urteil zu fällen.

      Daneben soll allerdings auch noch Fussball gespielt werden: Die Saison wird am Dienstag wiederaufgenommen und soll am 2. Juli beendet werden – ob bis dahin ein Urteil feststeht und der Punktabzug gezählt werden kann, ist
      fraglich.

      Eine Meisterschaftsentscheidung am grünen Tisch scheint möglich und sogar recht wahrscheinlich und da es auch hinter Salzburg (24 Punkte) und Linz(21) knapp zugeht, sorgen sich die Österreicher nun vor allem darum, ob die internationalen Plätze für die kommende Saison fair ausgespielt werden können. Die Uefa bleibt vorerst auch beim 3. August als letztem Meldedatum für die Mitgliederverbände. Sollte bis dahin kein Urteil gegen den LASK vorliegen, läge die Entscheidung über internationale Plätze beim Österreichischen Fussballverband.

      Den Kredit verspielt
      Der LASK hat jedenfalls durch seine Uneinsichtigkeit und die fortwährenden Vorwürfe an die restliche Liga, ebenfalls gegen Massnahmen verstossen zu haben, jeglichen Kredit als aufstrebender Verein verspielt. Aber der gesamte österreichische Fussball zeigt sich kurz vor dem Liga-Neustart von seiner unangenehmsten Seite.

      Die teilweise hochklassige sportliche Konkurrenz zwischen Salzburg, Linz und Wien, die in den vergangenen Jahren der Entwicklung der Liga gutgetan hatte, ist längst zu einer Debatte abseits des Platzes geworden, in der die alten Muster wieder hervortreten: Die neureichen, erfolgsverwöhnten Salzburger treffen auf die Traditionsclubs aus Wien – und in den Emporkömmlingen aus Linz, die sich von ihrem Ehrgeiz ins Illegale treiben liessen, finden beide Seiten einen gemeinsamen Feind.

      Dass eine Meisterschaftsentscheidung erst weit nach Liga-Ende am grünen Tisch fallen könnte, ist daher nur unter einem Gesichtspunkt wünschenswert: Der Mindestabstand beim Feiern könnte dann auch ohne Plane problemlos eingehalten werden.


      Quelle: tagesanzeiger.ch
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Auf SRFzwei läuft die Schweizer WM 1994.

      Wunderbare Bilder: Der super Sieg gg ein damals starkes Rumänien.
      schöne Benni sprüche: Es gibt nur einen Bregy :) LEGEN, es kommt gleich, DER.

      Was mir aufgefallen ist: USA - Schweiz zeigten SRF auch die Nationalhymne. KEIN SCHWEIZER SANG damals null problemo, heute ist das ein riesen Skandal und was weiss ich alles.

      Damals war ich gerade mal zwölf, meine zweite WM die ich bewusst wahrgenommen habe.
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      WOW. Die englische dritte (League One) und vierte (League Two) führen eine Gehaltsobergrenze ein.
      Die Teams der League One dürfen maximal 2.8 Millionen Euro ausgeben, in der League Two liegt der maximal Betrag bei 1.7 Millionen.
      Nicht pro Spieler sondern pro Team! Die Gespräche über die Obergrenze wurde schon vor Corona geführt!

      Das nenne ich ein Zeichen für andere Ligen. Auch wenn es hier "nur" um dritt respektive vierte Liga geht finde ich die ganze Sache einfach super und das im Mutterland des Fussballs!
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      Sonntag 23.08.2020 SCHMUTZIGES FINALE
      So lassen sich Paris und Bayern von Katar vereinnahmen
      Das größte Fußballspiel dieses Sommers, es ist eine Schande für den schönsten Sport der Welt.

      Denn egal, ob nun Bayern München oder Paris Saint-Germain das Champions-League-Finale am Sonntag gewinnt, der strahlende Sieger sitzt mehr als 5000 Kilometer entfernt in der Wüste: Das Emirat Katar unterstützt beide Teams mit schmutzigem Geld. Die Bayern als Sponsor auf dem Trikot-Ärmel, PSG als großzügiger Geldgeber, der über die Jahre fast zwei Milliarden Euro in den Klub gepumpt hat.

      Bei den Scheichs spielt Geld keine Rolle. Sie verteilen ihre Öl-Milliarden genauso munter in Taliban, Hamas und al-Qaida wie in VW, Siemens und eben Sportklubs.

      Während die Terror-Geldspritzen auf dem internationalen Parkett nicht ganz so gut ankommen, sonnen sich die Scheichs im sportlichen Glanz ihrer Sport-Investments: „Qatar Airways“, die staatliche Fluggesellschaft des Emirats, bewirbt das Champions-League-Finale als „Qlassico“.

      Ein Endspiel, made in Qatar.

      Katar nutzt das Fußball-Sponsoring als PR-Kampagne, um die dunklen Seiten des Emirats vergessen zu machen.

      Fußball sollte für Respekt, für Fair Play, für den Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus stehen. Katar steht so ziemlich für das genaue Gegenteil. Gotteslästerung ist mit Strafe belegt, die Medien und das Internet werden zensiert, Arbeiter wie Sklaven auf den Baustellen für die Stadien der WM 2022 behandelt.

      Trotzdem fliegen die Bayern seit 2011 jedes Jahr ins Wintertrainingslager nach Doha – wegen des „idealen Klimas“, wie Klub-Boss Karl-Heinz Rummenigge (64) sagt. 2018 sprach er von einer „positiven Entwicklung“ der gesellschaftlichen Lage. Dabei stehen in dem Land auf Homosexualität fünf Jahre Haft, für Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit drohen Peitschenhiebe.

      Ja, es gibt einen Unterschied zwischen PSG und Bayern. Die Franzosen sind durch die Vereinsübernahme der Kataris voll von den Scheichs abhängig, treten das Financial Fair Play mit Füßen. Bei Bayern ist es „nur“ eine Sponsor-Partnerschaft, die rund 10 Mio. Euro im Jahr in die Kasse spült.

      Aber: Niemand soll sagen, dass Sport nicht politisch ist. Dass im Profi-Fußball kein Platz mehr für Bolzplatz-Romantik ist, ist klar. Trotzdem hat jeder Verein die Chance, genau hinzugucken, welche Sponsoren ins Boot geholt werden – und welche nicht.

      Bayern und PSG haben sich für die Erdöl-Kohle der Katari entschieden. Und damit für einen Deal mit einem Regime, das für schwere Menschenrechtsverletzungen und Terror-Finanzierung steht. Das kann man nicht mit schönen Toren und gutem Wetter schönreden.

      Es ist eine moralische Bankrotterklärung
      . (Quelle bild.de)

      Endlich sagt respektive schreibt jemand so etwas, traurig das es nur die Boulevard Zeitung Bild ist!
      Was hier nicht drin steht, Kalle Rummenigge ist GEGEN eine WM in KATAR, geht aber mit seinen Bayern seit Jahren dort ins Trainingslager und kassiert Millionen von diesem "Staat". Genau diese heuchlerei machen Rummgezigge so richtig sympathisch.
      Zu PSG sag ich lieber gar nichts, ist nicht Forum tauglich!

      Da kommt mir nur eines in den Sinn (Auszug Liedtext EAV Neandertal)
      Humanismus und menschliche Ethik bringen keine Kohle, darum hammas auch nicht nötig.
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      @Pauli: interessanter Artikel, Danke
      Die Bayern waren immer schon Moralapostel und Täter, siehe ihren ehemaligen Manager und Präsidenten. Trotzdem sind sie wohl der am vernünftigsten und besten wirtschaftende Weltverein im Fussball. Top ist jedenfalls der Modus


      Daher ist der Erfolg von Sevilla, ein relativ bescheidener Club aus ESP, gestern top. Auch wenn es langweilig ist, nun schon zum 6. Mal seit 2006. Der FC Sevilla ist wohl der FC Sion Europas in der EL. Auch wenn ich gestern lieber Inter mit Pokal gesehen hätte, was der EL auch ein bisschen mehr aus dem Mauerblümchen Dasein gehoöfen hätte. Wenn schon Spanier, dann mal gerne Atletico Bolbao oder gerne Valencia

      Bono schrieb:

      Trotzdem sind sie wohl der am vernünftigsten und besten wirtschaftende Weltverein im Fussball. Top ist jedenfalls der Modus


      Das sehe ich auch so. Die Bayern haben sich alles hart erarbeitet, nicht so wie die vielen Neureichen Clubs. Doch die Bayern sind, wie alle anderen Top Clubs, mitverantwortlich das die kleinen auch klein bleiben. Sie wollen das ganz grosse Stück vom Kuchen und das geht nur wenn von den Top Ligen der vierte in der CL ran darf, aber der CH-Meister oder auch von anderen kleineren Länder X Qualirunden machen müssen. Da sind die Bayern sehr aktiv, wie alle "Top" Clubs. Die wollen eine EU-Superliga. Diese Clubs bekennen sich zwar zur Landesliga, etwas anderes wäre auch Selbstmord.

      Von all denen Clubs sind die Bayern wirklich noch die vernünftigsten, zumindest wirtschaftlich gesehen. Irgendwie Traurig
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      Jetzt haben die Bayern die Champions League gewonnen. Gratulation!

      Ich habe nicht das komplette Spiel geschaut sondern habe ab und zu auf ZDF gezappt. Die letzten rund 20 Minuten habe ich dann geschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass ein gewisser Robert Lewandovski auch am "Neymar-Syndrom" leidet. Heisst, der liegt auch sehr viel am Boden. Sobald er gefoult wird und zu Boden geht dauerts zwischen 0.5 - 1.5 Sekunden, bis er die Hände in die Höhe reisst und ausruft.

      Diese rund 20 Minuten haben mir wiedermal gezeigt, warum ich Eishockey lieber mag als den Fussball.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      Persbestli schrieb:

      Jetzt haben die Bayern die Champions League gewonnen. Gratulation!

      Ich habe nicht das komplette Spiel geschaut sondern habe ab und zu auf ZDF gezappt. Die letzten rund 20 Minuten habe ich dann geschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass ein gewisser Robert Lewandovski auch am "Neymar-Syndrom" leidet. Heisst, der liegt auch sehr viel am Boden. Sobald er gefoult wird und zu Boden geht dauerts zwischen 0.5 - 1.5 Sekunden, bis er die Hände in die Höhe reisst und ausruft.

      Diese rund 20 Minuten haben mir wiedermal gezeigt, warum ich Eishockey lieber mag als den Fussball.



      Das hat weder mit Neymar, Lewandowski oder sonst wem zu tun.
      Jeder Spieler von jedem Verein macht das in einem so wichtigen Spiel bei so einem Spielstand um Zeit zu schinden.
      Das selbe im Europa Leaque Final Sevilla-Inter.

      Es nervt gewaltig, trotzdem gehört es irgendwie längstens zum Fussball dazu.
      Ich will den Fussballern die Leistung gar nicht abreden. Auch ist mir bewusst, dass es schmerzhaft ist, wenn einem der Gegner ständig auf die Knöchel tritt. Aber nervig ist das richtige Wort. Kaum liegt der Spieler am Boden (gefühlt noch während dem fallen) werden bereits die Hände verworfen und auf den Schiri eingeredet. Das ist nervig.
      Du muss die Tschegg fördig maken