Internationaler Fussball

      Der Wechsel von Marco Rose zum BVB ist etwa so wie der Wechsel von Raffainer zum SCB.

      Der HCD stellt alles auf Neu, Raffainer bekommt die Chance etwas aufzubauen und nach nur 18 Monaten verlässt er das Projekt.
      Gladbach verlängerte den Vertrag mit Dieter Hecking, der im Verein beliebt war, nicht. Marco Rose bekommt die Chance auf ein langfristiges Projekt. Leider kommt dieser nur mit Ausstiegsklausel. Nach 2 Saisons haut er ab.

      Raffainer und Rose gehen von einem funktionierenden Verein zu einem Unruhe-Club.

      Rose wird beim BVB genau so enden wie alle anderen nach Klopp. Kommt der BVB heuer nicht in die CL müssen sie wohl Jungs (Haaland, Sancho) verkaufen. Da kann man nur sagen viel Spass Herr Rose!
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      Habe gerade auf Sky das Champions League Vorprogramm gesehen. Thema war auch Barca

      Ein spanischer Journalist hat über den möglichen Konkurs von Barca gesprochen. Kurz gesagt BARCA ist TO BIG TO FAIL <X

      man man man da kann ich nur kotzen
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      Ein Bericht aus dem tagesanzeiger.ch über die absurden Reisen im europäischen Fussball. Weil englische Vereine nicht in Deutschland antreten dürfen wegen Corona, wird das Spiel z. B. von Leibzig gegen Liverpool in Ungarn ausgetragen. Dies wahrscheinlich deshalb, weil es Corona in Ungarn nicht gibt bzw. sich dort niemand mit dem Virus anstecken kann. ;)

      Absurde Fussballer-Reisen: Hauptsache, das Geld fliesst weiter
      Die Uefa macht alles, um die Champions und Europa League zu retten. Darum zwingt sie die Clubs teilweise dazu, ihre Heimspiele in einem anderen Land auszutragen.

      Wahrscheinlich war Karl-Heinz Rummenigge langweilig. Oder er brauchte wieder einmal ein wenig Aufmerksamkeit. Jedenfalls schlug der Vorstandsvorsitzende von Bayern München vor, Fussballer bevorzugt impfen zu lassen. «Wir wollen uns überhaupt nicht vordrängen, aber Fussballer könnten als Vorbild einen gesellschaftlichen Beitrag leisten», sagte er vergangene Woche. Wenn sich ein Bayern-Spieler impfen lasse, wachse das Vertrauen in der Bevölkerung, schob er nach.

      Die Profifussballer dürfen schon mehr als viele andere, sie dürfen trotz Corona ihrer Arbeit nachgehen und spielen. Natürlich, sie müssen das in leeren Stadien machen, aber immerhin fliessen Hunderte von Millionen aus den Fernsehverträgen und halten den grossen Betrieb am Laufen: in der Bundesliga, in der Premier League etc.

      Rummenigge ist mit seiner Aussage umgehend auf heftigen Widerstand gestossen, nicht nur bei Politikern, sondern auch in der eigenen Branche. Klaus Allofs, früher Manager in Bremen und Wolfsburg, jetzt Vorstandsmitglied in Düsseldorf, sagt: «Unsere Gesellschaft ist schon gespalten genug.» Für eine Sonderbehandlung des Fussballs bestehe kein Anlass. Oder am Samstag im ZDF-Sportstudio betont der Freiburger Spieler Vincenzo Grifo: «Ich würde sagen, dass wir beim Impfen die älteren Menschen bevorzugen, und dann kommen wir Jungen dran.»

      Am Sonntag zeigt «Bild» ein Foto des Corona-infizierten Thomas Müller, wie er im Schutzanzug aus einem privaten Ambulanzflieger steigt, der ihn von Katar zurück nach München brachte. Müller hatte sich in Doha während der Club-WM angesteckt. Die Kosten für den privilegierten Rücktransport sollen rund 50’000 Euro betragen.

      Zwei Teams fliegen 4500 Kilometer weitDas Geld macht in diesen Tagen vieles möglich, und das Geld verlangt gleichzeitig nach Zugeständnissen, die absurd sind. Um ihre beiden grossen Clubwettbewerbe zu retten, drängt die Uefa die Teilnehmer dazu, ihre Heimspiele notfalls irgendwo sonst in Europa auszutragen. Hauptsache, es wird gespielt.

      So kommt es, dass der FC Liverpool nicht in Leipzig gegen RB spielt, sondern in Budapest. Und Manchester City nicht in Mönchengladbach gegen die Borussia, sondern ebenfalls in Ungarns Hauptstadt. Das hat mit der belasteten Corona-Situation in England zu tun, weshalb deutsche Gesundheitsämter den Besuch von englischen Fussballern verbieten.

      Dafür dürfen Deutsche nach Spanien oder Spanier nach Italien, obwohl es in diesen beiden Ländern mit den Corona-Zahlen auch nicht zum Besten steht. Molde reist 2600 Kilometer nach Villarreal, um an der spanischen Ostküste sein Heimspiel in der Europa League gegen Hoffenheim auszutragen. Real Sociedad aus dem spanischen Norden und Manchester United treffen sich in Turin, Benfica Lissabon empfängt Arsenal in Rom. Atletico Madrid und Chelsea fliegen zusammen 4500 Kilometer, um im tiefen Osten Europas, in Bukarest, gegeneinander zu spielen.

      18’777 Kilometer legen die zwölf Mannschaften zurück. Viele Kilometer kommen bei den Rückspielen dazu, Arsenal und Benfica zum Beispiel begegnen sich in Piräus. Allein dafür fallen für beide zusammen 5200 Kilometer an.

      Anmassend? Unangemessen?
      Es lässt sich anmassend nennen, was der Fussball sich herausnimmt, während die weniger Privilegierten dazu angehalten werden, bloss nicht zu reisen. Jede Ein- und Ausreise könne eine zu viel sein, sagt deshalb die Sportausschuss-Vorsitzende des Deutschen Bundestags, SPD-Politikerin Dagmar Freitag. Sie hält die Reisen von Fussballspielern für «unangemessen». Der Uefa und den Vereinen gehe es «allein ums Geld».

      Man kann auch vom Egoismus der Neuzeit reden. Oder auch nur von Pragmatismus, weil jeder macht, was er machen kann. In der Schweiz haben die Skigebiete auch geöffnet, während sonst fast alles geschlossen ist.«Wir sind froh, dass wir überhaupt spielen dürfen», hält der Leipziger Trainer Julian Nagelsmann dagegen, «besondere Umstände bedürfen besonderer Massnahmen. Es ist kein Zeitpunkt, um sich zu beklagen.» Wenigstens ist er jetzt einmal in Budapest.

      Sportlich macht es auch keinen so grossen Unterschied, wo gespielt wird, solange keine Zuschauer zugelassen sind. Dafür ist gerade Leipzigs Gegner aus Liverpool ein gutes Beispiel. Anfield ist zur gefallenen Festung geworden: Liverpool hat in den letzten fünf Heimspielen noch zwei Punkte gewonnen.

      Die Uefa drängt aus wirtschaftlichen Gründen darauf, den Betrieb am Laufen zu halten. Und sie weiss, wie sehr ihr Geld von den Clubs gebraucht wird. Mit 3,093 Milliarden Euro entschädigte sie in der Saison 2018/19 die Teilnehmer an den europäischen Wettbewerben. Allein für Liverpool als Sieger der Champions League fielen 111 Millionen ab.

      Die EM, das grosse Ziel der Uefa
      Der europäische Verband hält darum auch an seinem Plan fest, diesen Sommer die EM auszutragen. Dass sie in zwölf Ländern stattfindet, ist schon in normalen Zeiten abstrus genug, jetzt ist es das erst recht. Aber der Verband hat offensichtlich die Rückmeldung aus allen betroffenen Ländern, dass sie Austragungsort bleiben wollen.

      Er gibt selbst die Hoffnung nicht auf, dass die Mannschaften vor Zuschauern spielen können. 50 Prozent der möglichen Auslastung sind das Ziel, mindestens. Um zu helfen, das zu erreichen, ist der frühere Schweizer Bundesbeamte Daniel Koch als medizinischer Berater engagiert worden. Zur Not sollen halt nur einheimische Zuschauer zugelassen werden. «Darüber reden wir mit der Uefa», sagt Londons Bürgermeister Sadiq Khan im «Evening Standard».

      Anfang April will die Uefa informieren, was und wie sie plant. Sie braucht das Turnier, weil sie auch hier das Geld benötigt. Das zeigen die Zahlen von 2016: 1,93 Milliarden Euro Einnahmen, 400 Millionen dank der Zuschauer, 830 Millionen Gewinn. Diesen Sommer beträgt allein die Antrittsprämie für jede Mannschaft 9,25 Millionen Euro.



      Hier der Link vom Zeitungsbericht (Abo):
      tagesanzeiger.ch/absurde-reise…iesst-weiter-514754423321
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Sehr geile CL Resultate.
      Mag zwar PSG überhaupt nicht, aber die Millionenschuldentruppe aus Barcelona hat in der CL überhaupt nichts mehr zu suchen.
      Barca und die CL sind zumglück nicht mehr so Freunde :)
      Seit dem Sieg 2015:
      2016 -> knappes aus gegen Atletico im Viertelfinale.
      2017 -> 3-0 Ausscheiden gegen Juve im Viertelfinale.
      2018 -> 3-0 Niederlage gegen Rom nach 4-1 Heimerfolg im Viertelfinale.
      2019 -> 4-0 Rückspielpackung im Halbfinale gegen Liverpool.
      2020 -> 8-2 Packung gegen die Bayern im Viertelfinale.
      2021 -> 4-1 Niederlage zu Hause im Achtelfinale.

      Auch Leipzig verliert zu Hause.
      Ein 2-0 kann man zwar noch aufholen, hoffe es aber nicht.

      Neu

      Ich weiss ja nicht aber ist das wirklich eine gute Idee?

      Edin Terzic wird nächste Saison wieder als Co-Trainer unter Marco Rose arbeiten.

      Falls es mit Rose auch nicht geht, darf Terzic sicher wieder als Chef übernehmen
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984