HCD News

      @Stolte-Benrath
      Man kann natürlich auch jeden Beitrag so interpretieren. Mir geht es hier ums Prinzip. Dass die Liga die ganzen Aktionen willkürlich bewertet, ist nicht erst seit heute bekannt. Ich meine wenn man sieht, dass die Aktion von Truttmann gegen McIntyre nicht bestraft worden ist (nicht mal ein Verfahren) und dass die Aktion von Mosimann weniger Sperren gab als die von Jung, da muss man schon sagen, dass wahrscheinlich gewürfelt wird, wer wie viele Sperren erhält.
      Das grosse Interview mit Gilles Senn

      Trotz der Torhüterturbolenzen beim HC Davos zu Saisonbeginn präsentiert sich Gilles Senn seit geraumer Zeit in starker Form. Der 22-Jährige spricht über den Schock ein paar Tage vor Meisterschaftsbeginn, sein Verhältnis zu Anders Lindbäck und weshalb er das Angebot des HCD für nächste Saison ausschlug und in die NHL-Organisation der New Jersey Devils wechseln wird.

      Gilles Senn, Sie wurden am Ende des letzten Spengler Cup als einer der „Three Stars“ beim HC Davos ausgezeichnet und kürzlich nach der 0:1-Niederlage gegen Bern zum besten HCD-Spieler der Partie gewählt. Was bedeuten Ihnen solche Auszeichnungen?

      Gilles Senn: Für mich ist wichtiger, wie ich gespielt habe, wenn ich mit meinem Torhütertrainer Marcel Kull die Partien analysiere. Ich arbeitete mit ihm in den letzten Monaten hart und viel, um möglichst gute Spiele zu liefern. Wenn dann andere Leute meine Leistungen auch so sehen, ist es natürlich schön. Wichtiger als solche Auszeichungen am Schluss einer Begegnung oder eines Turniers ist für mich aber, dass wir als HCD die Spiele gewinnen.

      Ich habe den Eindruck, dass Sie zurzeit sicherer und besser denn je spielen, seit Sie beim HCD im Tor stehen…

      Ich zeigte bereits während der Saisonvorbereitung sehr gute Leistungen, vor allem im August am Turnier in Riga gegen die russischen KHL-Teams. Aber ich bin noch immer nicht so weit, wie ich es sein möchte. Ich begehe noch immer kleine Fehler. Das Eishockey lebt natürlich von Fehlern. Doch man versucht, so wenige wie möglich zu machen. Ab und zu gelang mir das. Ein paar Spiele zeigten mir, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.

      Eine Selbstverständlichkeit sind Ihre zuletzt starken Auftritte nicht, mussten Sie sich doch nach der Verpflichtung von Anders Lindbäck unmittelbar vor Meisterschaftsbeginn ab Mitte September bis Ende November weitgehend mit der Ersatzrolle abfinden. Wie erlebten Sie jene Phase?

      Es war für mich keine schöne Zeit. Ich wollte selbstverständlich spielen. Ich hatte vorher, wie erwähnt, ein gutes Gefühl. Ich hörte auch vom Staff gute Worte, sie seien zufrieden mit mir und möchten mit mir so weitermachen. Kurz vor dem Meisterschaftsstart wurde dann alles über den Haufen gefahren. Daran hatte ich schon zu nagen. Ohne regelmässige Spielpraxis hatte ich etwas mehr Zeit, um mit meinem Torhütertrainer und Freund Marcel Kull zu arbeiten, ja um auch härter zu trainieren. Auch im mentalen Bereich arbeitete ich. Ab und zu erhielt ich eine Einsatzchance. Doch es ist schwieriger, genau an diesem Tag bereit zu sein als wenn man regelmässig spielen kann. Ich denke aber, dass ich meine Leistungen gut umsetzte, als ich wieder vermehrt spielen durfte.

      Es war für Sie bestimmt ein Schock, als sie fünf Tage vor dem Meisterschaftsstart von der Verpflichtung eines ausländischen Torhüters erfuhren.

      Diese Nachricht traf mich unerwartet. Denn wie schon gesagt hatten wir in der Saisonvorbereitung sehr starke Gegner. In diesen Partien zeigten Joren van Pottelberghe und ich recht gute Leistungen. Wir waren zwar als Mannschaft ab und nicht über 60 Spielminuten total konzentriert, doch zwischendurch spielten wir sehr gut. Gegen den russischen Meister AK Bars Kasan zum Beispiel verloren wir knapp; wir zeigten aber sehr gute Aktionen. Ja, die neue Situation war anfänglich schwierig für mich.

      Wir verarbeiteten Sie das Ganze?

      Zuerst zog ich mich zurück. Dann spürte ich, dass ich als Reaktion zu viel wollte. Ich wollte Arno Del Curto beweisen, dass ich viel besser bin. Ich arbeitete danach alles mit Marcel Kull auf und fand wieder auf Kurs. Ich zeigte im Training wieder, was ich kann und bereitete mich dann jeweils bestmöglich auf Einsätze vor.

      Wie ist Ihr Verhältnis zu Anders Lindbäck?

      In den ersten Tagen nach seiner Ankunft in Davos war es etwas schwierig, zumal wir uns nicht kannten. Aber dann spiele sich alles ein. Wir pflegen ein kameradschaftliches Verhältnis. Anders Lindbäck traf ja an der neuen Torhütersituation beim HCD keine Schuld. Auf dem Eis schaue ich, was er macht, und er achtet auf mich. Anschliessend tauschen wir unsere Beobachtungen aus. Ja, wir haben es gut miteinander.

      Lindbäck spielte seit 2010 in Nordamerika. Fragten Sie ihn nach Tipps?

      Wir sprachen noch nicht viel darüber. Sicher kann ich daraus lernen, was in dieser Saison beim HCD geschah. Denn in Nordamerika ist es gang und gäbe, dass Spieler hin- und her geschoben werden. Diesbezüglich sagte Lindbäck, dass er damit anfänglich Probleme hatte, dass diese Wechsel jedoch nicht bedeuten, dass du schlecht bist oder nicht gut spielst, wenn du ins Farmteam abgegeben wirst. Die NHL-Organisation will dich so testen und sehen, wie du damit umgehst. Sie will dir auch zeigen, dass du deinen Weg nach oben erkämpfen musst. Lindbäck meinte auch, dass die Ortswechsel zwischen NHL- und Farmteam nicht einfach seien. Hier in Davos habe ich seit vier Jahren meine Wohnung, meine Nachbarn und meine beiden Katzen. Da habe ich mein Leben und kann mich neben dem Eishockey gut ablenken.

      Sie werden nach dieser Saison zu den New Jersey Devils wechseln, von denen Sie gedraftet sind. Der HCD hätte auch für nächste Saison unter Vertrag behalten. War es von Ihrer Seite eine Trotzreaktion nach den Vorkommnissen zu Beginn dieser Saison, dass Sie ablehnten?

      Nein, das war überhaupt keine Trotzreaktion. Ich überlegte mir lange, beim HCD zu bleiben. Weil ich zu Saisonbeginn fast nie spielte, hatte ich auch ein schlechtes Gewissen, in die Organisation der New Jersey Devils zu wechseln. Sie wussten ja auch nicht mehr, was Sie an mir ohne Spielpraxis gehabt hätten. Ich machte mir viele Gedanken, und ich sprach mit vielen Leuten. Die Verantwortlichen der Devils wollten aber unbedingt, dass ich zu ihnen komme, selbst wenn ich in dieser Saison überhaupt nicht gespielt hätte. Als der HCD Lindbäck verpflichtete, wollten sie gar, dass ich sofort nach New Jersey wechseln würde. Inzwischen habe ich aber ein wirklich gutes Gefühl, um im nächsten Sommer den Schritt nach Nordamerika zu wagen. Ich spüre das Vertrauen, dass die New Jersey Devils es mit mir versuchen wollen. Diese Chance möchte ich packen. Andernfalls würde ich es vielleicht irgendwann bereuen.

      Die Zelte zum HCD und zu Davos werden Sie dennoch nicht abbrechen…

      Ich werde im kommenden Frühling und Sommer ohnehin in Davos verweilen und hier mein Sommertraining mit einem privaten Konditionstrainer, den ich selber engagiere, absolvieren. Zudem beabsichtige ich, im Sommer zum Teil auch mit dem HCD aufs Eis zu gehen. Entsprechende positive Gespräche habe ich mit HCD-Sportchef René Müller bereits geführt. Und sollte es es in Nordamerika nicht klappen, wird der HCD die erste Adresse sein, bei der ich mich melden werde.

      Quelle hcd.ch bzw. Davoser Zeitung

      Der Davoser schrieb:

      Ich denke nicht dass man absteigt. Sollten alle Spieler wieder zurück sein, hat man eine Mannschaft welche für die NLB viel zu stark ist und auch Rapperswil muss uns zuerst 4 mal schlagen, was ich in ihrer aktuellen Situation schlicht nicht vorstellen kann.


      Kann es mir auch nicht so recht vorstellen, aber genau da liegt die Gefahr.
      Rappi war von anfang an klar, dass sie in diese Situation kommen könnten - beim HCD dachte niemand daran.

      Ich glaube, dass in dieser Situation vor allem der Kopf entscheidend sein wird, und da bin ich mir noch nicht sicher, ob die Vorteile auf Seiten des HCD liegen.

      #94 schrieb:

      Kann es mir auch nicht so recht vorstellen, aber genau da liegt die Gefahr.
      Rappi war von anfang an klar, dass sie in diese Situation kommen könnten - beim HCD dachte niemand daran.


      Da gebe ich dir recht. Aber auch bei uns ist nun schon längstens klar, dass wir in den Fight gegen Rappi steigen müssen. Von daher haben auch wir nun genügend Zeit uns auf diese Serie vorzubereiten.
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Man sollte auch beachten, dass noch 60 Punkte zu holen sind. Dazu zum Beispiel alleine 12 in den verbleibenden Duellen mit Lugano (mal angenommen, dass sie auch in die Abstiegsrunde müssen).

      Zudem könnten Teams, welche die Playoffs knapp verpasst haben, in der Abstiegsrunde ein grösseres mentales Problem haben.

      Darum, Finger aus dem A****, alles ist noch nicht verloren...
      Wenn Dir jemand sagt: Das geht nicht! Denke immer daran: Das sind seine Grenzen, nicht Deine.
      Sorry, aber wer jetzt noch an die PO glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.
      Das Duell Rappi vs Davos wird um sein oder nicht sein entscheiden! Und dann müsste ja dann auch noch der NLB Meister gegen Rappi/oder Davos ran. Aber ich hoffe sehr wir könnten das Ding vorher für uns entscheiden.

      Und für nächste Saison sieht es sicher besser aus, aber für ein Platz im Mittelfeld wird es auch nicht reichen. Wir werden also wieder um die PO kämpfen müssen!
      Alles andere wäre eine riesen Überraschung.
      Bei wieviel eiszeit?
      Herzog spielt oft nur 3. Linie und die bekommt beim zsc relativ wenig eiszeit.

      Wenn er auch nur 5 sekunden auf dem eis stand zählt das als spiel.

      Statistiken sind nur gut wenn man alles anschaut
      Wenn Sie dieses Trikot tragen, repräsentieren Sie sich und Ihre Teamkollegen, und der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984

      hcd_ladina_1999 schrieb:

      GlarnerSüd89 schrieb:

      Sauerei! Habe die entscheide gelesen, lächerlich!! Da sollte der hcd aus prinzip einspruch einlegen, bei jung wird im zweifel gegen den beschuldigten entschieden, bei mosimann ists genau das gegenteil....! So ein parteiischer sauhaufen!!!


      Das sehe ich wirklich genauso!! Ein Einspruch muss da Pflicht sein! Bei den Geldvereinen wäre der Verband wohl gar nie aktiv geworden!!

      Und wiedermal mimimimimimimi und ein bisschen grännen...heute keine Therapie...

      Der Davoser schrieb:

      Ich denke nicht dass man absteigt. Sollten alle Spieler wieder zurück sein, hat man eine Mannschaft welche für die NLB viel zu stark ist und auch Rapperswil muss uns zuerst 4 mal schlagen, was ich in ihrer aktuellen Situation schlicht nicht vorstellen kann.


      Der HCD muss aber auch Rappi zuerst 4x schlagen!! Wenn man so weitermacht und nicht endlich alle den F.. aus dem A..... nehmen wird das eine gaaaanz harte Serie.
      Ich hoffe Nygren und Hischier sind nach ihren Verletzungspausen schnell wieder eine wirkliche Verstärkung, dann wird es vielleicht einwenig besser!
      Was die Wiesers im Moment bieten ist zum Mäuse melken! Dino ist sichtlich bemüht ...bringt aber je länger je weinger auf die Reihe, aber Marc nervt teilweise ungemein mit seiner unmotivierten Art! Das muss ändern verd......!!
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Von Leuten, die immer alles besser wissen, können wir nichts lernen. (Ernst Ferstl)