HCD News

      @Big Joe: Am 17.6. ist die nächste Ligaversammlung. Ich denke mal das der Spielplan danach irgendwann rauskommt.

      Geplant war mal die Saison am Wochenende des 19.9. zu starten. Das erste Heimspiel soll am 17.10. stattfinden.
      Die Daten sind aber wohl noch provisorisch, man weiss ja nie was der Virus so vor hat...
      !!!! Meine Meinung !!!!

      2011 - 90 JAHRE - 45 TITEL "30 MEISTERTITEL - 15 SPENGLER-CUP-TURNIERSIEGE"
      Die erste Zeitung (Südostschweiz) schreibt darüber.

      Sponsor will den HCD betreiben

      suedostschweiz.ch/sport/eishoc…or-will-den-hcd-betreiben

      Den Präsidenten bezeichnet er als «Flegel», dem Klub wirft er schwere Vertragsuntreue vor – Investor Peter Buser teilt heftig gegen den HC Davos aus und droht gar mit einer Betreibung. Die Partnerschaft des Klubs mit Busers Stiftung droht zum Fiasko zu werden.

      Wäre die Geschichte nicht derart ernst, sie hätte Potenzial für das Drehbuch einer Seifenoper. In der Hauptrolle: Peter Buser. Bankier, Buchautor, Dichter, Konzertveranstalter und Mäzen. So steht es im Lebenslauf auf seiner Website. Und seit vergangenem November: Investor beim HC Davos mit seiner Stiftung Res Ubique Foundation. Von einer «einzigartigen Partnerschaft, die Kultur und Sport zusammenbringt», schrieb der Klub, als er die Partnerschaft bekannt gab. Präsident Gaudenz Domenig sprach an der Pressekonferenz von einem «spannenden Abenteuer».

      Ein Abenteuer ist die Partnerschaft tatsächlich geworden. Das lässt sich bereits nach wenigen Monaten feststellen. Nicht in dem Stil aber, wie es sich die Beteiligten wohl erhofft hatten. Und mit zunehmender Dauer wird das Drehbuch noch absurder. Noch grotesker. Die jüngste Folge: Die Drohung einer Betreibung durch Buser und dessen Stiftung von über drei Millionen Franken. Diesen Betrag soll Buser gemäss eigenen Angaben im November als Vorleistung für die Durchführung von klassischen Konzerten in Davos auf das Konto des HCD überwiesen haben. So steht es auf Busers Website unter dem Titel «Deliktfall HC Davos». Der 83-Jährige wirft dem Klub darin in einer chronologischen Aufzählung «schwere Vertragsuntreue» vor. Domenig bezeichnet er als «Flegel», der jede vernünftige Zusammenarbeit verweigern würde.

      Das Ego im VordergrundBuser gilt als Exzentriker, der gerne provoziert. Und doch ist klar: Der HCD hat ein Problem. Die Partnerschaft mit Busers Stiftung könnte zum Fiasko werden, nachdem der Solothurner Millionär im Dezember mit seinem frauenverachtenden Auftritt in der Sendung Sportpanorama bereits für landesweite Empörung sorgte. Acht Jahre läuft die Partnerschaft des HCD mit der Res Ubique Foundation, rund acht Millionen Franken sollen in dieser Zeit gemäss Buser nach Davos fliessen. Es ist Geld, dass der HCD – gerade in der aktuellen Lage – gerne entgegennimmt. Busers Auftritte stürzen den Klub allerdings in ein Dilemma zwischen Moral und Geld. Die Reputation des Rekordmeisters ist angekratzt, auch wenn Domenig betont, dass der HCD nicht mit der Privatperson Buser, sondern mit dessen Stiftung einen Vertrag unterzeichnet hat. Es sei ihre Sache, zu entscheiden, ob Buser als Stiftungsrat noch tragbar ist. Nur: In der Öffentlichkeit kommt diese Unterscheidung kaum an. Aus Buser ist längst der HCD-Buser geworden. Um seine Stiftung scheint es ihm bei seinem Engagement in Davos nur in zweiter Linie zu gehen. Im Vordergrund steht sein eigenes Ego. Den Massensport bezeichnet Buser auf Facebook als «Übel unserer Zeit». An Sport sei er nicht interessiert. Ende November trug er an der Pressekonferenz in Davos dennoch einen HCD-Fanschal.

      «Frei erfundener Unsinn»Auslöser für Busers jüngsten Rundumschlag dürfte ein Logo-Streit sein. Gemäss Vertrag hätte der Schriftzug seiner Stiftung am Davoser Eisstadion angebracht werden sollen. Bis heute ist dies nicht geschehen, obwohl der Millionär seinen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen ist. Allerdings gibt es eine Erklärung dafür: Die Namensänderung der Res Ubique Foundation zu Buser World Music Forum Foundation ist trotz Ankündigung bisher nicht geschehen, der neue Namen entsprechend auch im Handelsregister nicht registriert. «Wir können nicht Werbung für eine Stiftung machen, die es nicht gibt», sagt Domenig. Entsprechend irritierend seien für ihn Busers Vorwürfe. Man habe angeboten, den bestehenden Namen der Stiftung am Stadion anzubringen. Dies sei aber nicht gewünscht worden. Überhaupt glaubt Domenig, dass Buser schon seit der Ausstrahlung des Beitrags im Sportpanorama verärgert ist, weil der HCD-Präsident sein Frauenbild nicht teilte. «Das war wohl der Auslöser», so Domenig. Dass Buser dem Wirtschaftsanwalt nun gar vorwirft, einen Komplott mit SRF geschmiedet zu haben, um vom Erfüllen des Vertrags abzulenken, bezeichnet Domenig als «absurd» und «frei erfundener Unsinn». Auch die von Buser erwähnte Vorleistung von über drei Millionen Franken stimme in dieser Höhe nicht.

      Fortsetzung folgt …Ob das neue Logo der Stiftung einst tatsächlich seinen Platz an der Fassade finden wird, ist unklar. Mittlerweile formt sich auch in der Politik Widerstand gegen die Pläne. Eine Gruppe von Parlamentariern hat der Davoser Regierung Ende Mai eine Motion eingereicht, mit der Forderung, dass der Name Peter Buser «an keinem Ort» am Eisstadion angebracht werden darf (diese Zeitung berichtete). Als Eigentümerin verlange die Gemeinde, dass für das Hallensponsoring «minimale ethische Standards» eingehalten werden müssen. Auch weitere Teile der Partnerschaft zwischen dem HCD und Buser dürften in naher Zukunft kaum umgesetzt werden können. In Davos waren klassische Konzerte von Weltniveau geplant. Unter dem aktuellen Zwist scheint fraglich, ob es gelingt, namhafte Künstler für einen Auftritt im Landwassertal zu verpflichten.

      Die letzte Folge im Drehbuch Buser/HCD ist also noch nicht geschrieben. Auf seiner Website schreibt Buser unter dem jüngsten Beitrag «Deliktfall HC Davos»: Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen. Ein Happy End scheint derzeit weit weg.


      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „pauli“ ()

      Danke SO für diesen aufklärenden Artikel. Vor allem der drittletzte Abschnitt ("frei erfundener Unsinn") sagt eigentlich alles: Die neue Stiftung gibt es noch nicht (was definitiv nicht die Schuld des HCD ist), weshalb man dafür logischerweise auch nicht Werbung machen kann. Dann hat man Buser angeboten für seine aktuelle Stiftung Werbung zu machen, obwohl dies nicht Bestandteil des Vertrages ist und somit eine reine Goodwill-Aktion seitens HCD darstellt. Das wollte er auch nicht. Und jetzt heult der alte Mann trotzdem rum. Ist es vielleicht nicht viel eher so, dass Buser von allem Anfang an gar kein Geld an den HCD überweisen wollte und jetzt deshalb ein Schmierentheater gegen den HCD inszeniert, damit der alte Mann in seinem langweiligen Leben etwas Abwechslung hat?

      Ja dieser So-Artikel lässt einiges in einem anderen Licht erscheinen.
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „7270“ ()

      7270 schrieb:

      Danke SO für diesen aufklärenden Artikel. Vor allem der drittletzte Abschnitt ("frei erfundener Unsinn") sagt eigentlich alles: Die neue Stiftung gibt es noch nicht (was definitiv nicht die Schuld des HCD ist), weshalb man dafür logischerweise auch nicht Werbung machen kann. Dann hat man Buser angeboten für seine aktuelle Stiftung Werbung zu machen, obwohl dies nicht Bestandteil des Vertrages ist und somit eine reine Goodwill-Aktion seitens HCD darstellt. Das wollte er auch nicht. Und jetzt heult der alte Mann trotzdem rum. Ist es vielleicht nicht viel eher so, dass Buser von allem Anfang an gar kein Geld an den HCD überweisen wollte und jetzt deshalb ein Schmierentheater gegen den HCD inszeniert, damit der alte Mann in seinem langweiligen Leben etwas Abwechslung hat?

      Ja dieser So-Artikel lässt einiges in einem anderen Licht erscheinen.


      Auch das Interview mit Domenig in der DavoserZeitung hat so einiges in einem anderen Licht erscheinen lassen.
      Ich glaube, beim HCD weiss man in dieser Sache genau, was man darf/soll oder nicht - mal abgesehen davon, dass der Entscheid für diese Partnerschaft vielleicht nicht der Beste war...

      #94 schrieb:

      Bono schrieb:

      Ob das Interview nicht schon früher aufgenommen wurde? Der Vertrag mit Turunen ist doch im trockenen?


      ich glaube, das war näher am live als an früher.
      wenn ich mich nicht irre, konnte man am Vormittag noch Fragen einreichen...

      Und fix ist für mich erst, wenn der HCD den Transfer als fix verkündet.


      Ja man konnte auf dem Insta-Kanal von Anette Fetscherin am Vormittag noch Fragen einreichen. Das mit Turunen ist noch nicht fix.

      HCD_Fan schrieb:

      Auf der neuen HCD-Seite steht, dass die Rechnung für die Saisonabos im Juni versendet werden.

      Gemäss Gianola (in der SO) wird das Ende des Monats sein:
      "Stand heute werden wir Ende Monat mit dem Verkauf starten. Bis dann erhoffen wir uns eine Tendenz, wie die Grossveranstaltungen im Herbst aussehen sollen. Ich bin zuversichtlich. Unsere Dauerkartenverkäufer sind solidarisch. Trotz der miserablen Saison verkauften wir im letzten Sommer nur fünf Prozent weniger Saisonkarten. Kommt hinzu, dass Dauerkartenbesitzer priorisiert würden, falls zum Beispiel nur 2000 Personen ins Stadion dürfen."

      78/83 schrieb:

      Und wo ist das Busers Problem?
      Wo soll der Vertrag dann gebrochen worden sein? Ich denke er braucht etwas Aufmerksamkeit

      Hab mir heute den - von Buser veröffentlichten - Vertrag mal durchgelesen. Nicht, dass ich Fachmann auf diesem Gebiet wäre, aber so als Laie kann ich auf den ersten Blick auch nicht erkennen, wo der HCD vertragsbrüchig geworden sein soll.

      #94 schrieb:

      78/83 schrieb:

      Und wo ist das Busers Problem?
      Wo soll der Vertrag dann gebrochen worden sein? Ich denke er braucht etwas Aufmerksamkeit

      Hab mir heute den - von Buser veröffentlichten - Vertrag mal durchgelesen. Nicht, dass ich Fachmann auf diesem Gebiet wäre, aber so als Laie kann ich auf den ersten Blick auch nicht erkennen, wo der HCD vertragsbrüchig geworden sein soll.


      Sehe ich auch in diese Richtung. Es steht zwar nur, dass der Schriftzug an der Ost-West-Fassade nach der Renovation im Nov/Dez 2020 montiert wird. Von Nord und Süd steht nichts... ist wohl ein wenig Intepretationssache.
      Aber das der HCD Vertragsbrüchig ist, sehe ich auch nicht (stand heute).

      Dafür ist die Aktion von Peter Buser (den Vertrag zu veröffentlichen) völlig daneben. Damit wird er sich selber ins Bein schiessen.
      Durch diese Aktion kann man wohl davon sprechen, dass eine gegenseitige Zusammenarbeit nicht mehr gegeben ist (= nicht mehr zumutbar ist), wenn eine Partei solche pikante Details veröffentlicht. Dann wäre Peter Buser vertragsbrüchig. Oder sehe ich dies falsch bzw. intepretiere ich hier zu viel ein?

      Wir werden sehen, wie dies weitergeht...

      übrigens, tolle Stories von Palushaj und Nygren auf der Webseite. Danke HCD.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „BigJoe“ ()

      Was für ein Theater! Jetzt wird auch noch der Vertrag veröffentlicht. Macht man sowas? Wer ist hier der Flegel? Wer ist hier vertragsbrüchig?

      11.8 Mio CHF ist natürlich eine riesige Summe. Für mich kein Wunder, wenn man sich hier blenden lässt bei dieser Stange Geld. Aber den Preis, den man nun bezahlt ist auch nicht ohne. Eventuell hat Buser diesen Betrag gar nicht und versucht nun durch seinen Auftritt aus der Verantwortung zu kommen. Einen schweren Vertragsbruch auf Seiten HCD kann ich auch nicht feststellen.

      Muss man sich nun sorgen machen um den HCD? Das grosse Geld von Buser wirds wohl kaum geben. Ob die Saison rechtzeitig MIT Zuschauern beginnen kann ist offen. Ob der Spengler Cup durchgeführt werden kann ist unsicher. Der Hallenumbau wird teuerer..... Da sind einige happige Brocken die anstehen.
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Was für eine Kröte! Und da gab es doch wirklich noch Leute, die diesem verdammten Sexist, mit Hang zu Minderjährigen, in Schutz nehmen wollten und ihm noch Recht gaben gegenüber unserem HCD!
      Ich würde sagen, Buser lass dich in Davos nicht mehr blicken! Auf solche Unruhestifter können wir verzichten!