HCD News

      Neue Gesichter im HC Davos - Arno Del Curto die einzige Konstante

      Seit gut einer Woche hat beim HC Davos die neue Eiszeit begonnen mit zwei Trainingspartien gegen das kasachische KHL-Team Astana (2:5 und 3:1). Nach zwei abrupten Saison-Exits im Play-off-Viertelfinal steht der Rekordmeister in einem Umbruch.

      Im ersten Powerplay der Saison war indes die Klubleitung gefordert. Die Juristen mussten während zweier Monate kämpfen, um aus Bern für den kanadischen Verteidiger Ryan O'Connor eine Arbeitsbewilligung zu erhalten. Der 21-Jährige wird erst in den nächsten Tagen einreisen und sich seinem Arbeitgeber anschliessen.

      Im Landwassertal, wo die hohe Eishockey-Kultur dem HCD seit 2002 nicht weniger als fünf Titel eintrug, endeten in den letzten Wochen mehrere Epochen. Die Betriebs-AG der Bündner erhielt einen neuen Geschäftsführer und die erste Mannschaft einen neuen Konditionstrainer.

      Vier frische Legionäre
      Dazu ersetzen vier frische Legionäre aus Skandinavien und Kanada nach einem Jahrzehnt die Technik tschechischer Import-Spieler. Geblieben ist zusammen mit dem Jakobshorn einzig Arno del Curto. Der Trainer und Sportchef in Person nimmt die 16. Saison in Angriff plus die heikle Aufgabe des Umbaus des Fanionteams.

      Im juristischen Verkehr entzündeten sich die Diskussionen am 21-Jährigen O'Connor. Von keinem NHL-Klub gedraftet, spielte der Back zuletzt fünf Jahre als Captain in einer Junioren-Liga in Ontario, bevor er als Stagiaire in Davos einen Vertrag bis 2018 unterschrieb. Für den Klub ist es eine Investition in ein Talent, das später sportlich Zinsen tragen soll. Das sahen die eidgenössischen Behörden anders. Sie verweigerten die Arbeitsbewilligung. Die Behörden argumentierten, der Kanadier verfüge über keine abgeschlossene Ausbildung, er habe nie in der höchsten Liga (NHL) als Profi gespielt.

      Langes Hin und Her
      Die Bündner wiesen darauf hin, dass auch in der NLB Ausländer arbeiten, die in ihrem Land nie in der höchsten Klasse tätig waren. Nach HCD-Auffassung nimmt O'Connor zudem nach Rechtsprechung im EU-Raum auch keinem Europäer den Arbeitsplatz weg. Nach langem Hin und Her gewann der Klub mit Sukkurs der Bündner Behörden endlich das juristische Powerplay.

      Der Headcoach Del Curto setzt in der Abwehr erstmals seit langem wieder auf zwei Ausländer. Neben O'Connor ist das Ville Koistinen, ein Finne mit Spuren in der NHL und KHL. Erste lokale Auguren vergleichen ihn mit Petteri Nummelin, dem finnischen Altmeister im HC Lugano. Im Sturm setzt der HCD neu auf den Schweden Marcus Paulsson (er fällt für zwei Wochen am Knie verletzt aus) und den finnischen Flügel Perttu Lindgren. Gegen Astana stand erstmals seit Monaten wieder Peter Guggisberg im Rink. Der Ex-Langnauer hat eine komplizierte Kreuzband- und Sehnenverletzung hinter sich.

      Angesichts eines Stocks von zehn Verteidigern scheint vorerst die Trainer-Idee vom Tisch, den grossen Steuermann Reto von Arx als Verteidiger zu testen. Als sportlicher Patrizier mit über 600 000 Franken Salär kehrt Andres Ambühl aus Zürich ins Tal zurück und wird neu einen Block führen.

      Zu grosses Kader
      Insgesamt ist das Kader noch zu gross. Es werden sicher zwei, drei Kräfte zum HC Thurgau ausgeliehen, darunter der Zürcher Fabian Matti, den Del Curto den ganzen Sommer über kurzerhand bei sich privat einquartiert hatte. Bill Mistura ist der neue Geschäftsführer der Sport AG. Der 51-Jährige war zuletzt acht Jahre lang im Stadionmanagement des FC St. Gallen tätig gewesen. Im Dunstkreis möglicher HCD-Manager wurde auch Jan Billeter gehandelt, doch der populäre TV-Reporter hatte sich nie beworben.

      Quelle: NZZ (gel)

      Interessanter Bericht der NZZ.
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»
      Das Interessanteste an diesem Bericht ist die Geschichte mit O'Connor: Unglaublich unsere Behörden! Wenn da einer aus Katar kommt, oder aus Russland, oder aus einem anderen "Schlar-affenland", und mit ein paar Koffern Geld herumwirft, dann hat er fast alle Privilegien, angefangen bei den Pauschalbesteuerungen und anderen Vorteilen, mit denen man ihm zu Kreuze kriecht.

      Und dann kommt ein junger Mann, der von den "Gralshütern" der NHL nicht gedraftet wurde, und schon fängt das juristische Affentheater an, als handle es sich um einen "Spion", der die intimsten Geheimnisse von "Ueli's bester Armee der Welt" an die Chinesen, oder die Al Kaida verraten würde. Was für ein Verhältnisblödsinn! Es gibt zwar offiziell die Bezeichnung "Beamter" fast nirgends mehr, aber der Staub und die Spinnwaben haben ein langes Leben.
      Hoffen wir, dass O'Connor diesen "Mostjoggs" in den verstaubten Stuben den Beweis erbringt, dass man ihn "vergessen" und "übersehen" hat beim Drafting, damit diese juristischen Schrebergärtner wieder gut schlafen können. Was sollen sie sonst Gscheites tun?
      Unsere Heimat ist die Schweiz. Aber die Heimat der Schweiz ist Europa. (Peter von Matt)

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      Schwarze Zahlen in Davos

      Nach dem Millionenverlust wegen Mehrwertsteuerrückstellungen im Vorjahr schliesst die konsolidierte Jahresrechnung 2012/13 der Hockey Club Davos AG mit einem Gewinn von CHF 23'569.35 ab.

      Dieses positive Unternehmensergebnis ist auf auf grosszügige Sonderbeiträge der HCD-Gönnervereinigung sowie auf substantielle Mehreinnahmen im Ticketing und im Catering zurückzuführen. Während der Dauerkartenerlös stabil blieb, nahm der Einzelticketverkauf um rund 10 Prozent zu. Zwei Faktoren brachten mehr Zuschauer ins Stadion: zum einen die Magnetwirkung der beiden Topstars Joe Thornton und Rick Nash, die während des NHL-Lockouts ihr zweites Davoser Gastspiel gaben. Ertragsfördernd waren zum andern die beiden zusätzlichen Heimspiele im Playoff, ging die Viertelfinalserie gegen die ZSC Lions im Gegensatz zum Vorjahr doch über die maximale Dauer von sieben Partien.

      Sehr erfolgreich entwickelte sich die Gastronomiesparte des HCD. In diesem Bereich wurde im Berichtsjahr ein Reingewinn von CHF 394'000.- erwirtschaftet, was einer Zunahme von 89% gegenüber der Vorperiode entspricht. Einerseits stieg der Pro-Kopf-Umsatz im Stadioncatering, anderseits erarbeitete das ganzjährig geöffnete Restaurant Time-Out Frequenz- und Umsatzsteigerungen ausserhalb des Eishockeygeschäfts. Im Oktober 2012 gründeten das Zürcher Gastronomieunternehmen und der HCD die Strozzi’s Spengler Gastro AG. Am 1. Juli 2013 änderten sich die Modalitäten des Joint Ventures in dem Sinne, dass der HCD jetzt Mehrheitsaktionär und auch für die operative Führung des Restaurants zuständig ist. Mit diesem Schritt wird die Strategie der Ertragsausweitung im Gastrobereich bekräftigt.

      In der Saison 2012/13 erhöhten sich auf der Aufwandseite insbesondere die Lohnkosten der ersten Mannschaft. Vor allem verursachte das Engagement von insgesamt drei NHL-Spielern während des Lockouts einen ausserordentlichen Mehraufwand. Moderat stiegen auch die Lohnkosten des Stammkaders aufgrund von Anpassungen bei Vertragsverlängerungen bzw. bei Neuverpflichtungen. Ins Gewicht fielen zudem die erstmals fällig werdenden substanziellen Abgeltungszahlungen an die Schweizer NLA-Clubs im Rahmen des neuen Spengler Cup-Vertrags. Sonderfinanzierungsbeiträge der HCD-Gönnervereinigung Kristall Club trugen wesentlich dazu bei, das Geschäftsjahr verlustfrei abzuschliessen. Dank Mittelzuschüssen von Seiten des Clubs’89 und der Stiftung HCD Hockey Academy konnte die HCD-Nachwuchsförderung im gleichen Ausmass betrieben werden wie in den Vorjahren.

      Am Ende des Berichtsjahrs kam es zu einem Führungswechsel auf der HCD-Geschäftsstelle. Nach neunjähriger erfolgreicher Tätigkeit verabschiedete sich Peter Baetschi von der HCD Management AG. Neuer Geschäftsführer ist Bill B. Mistura, der seine Stelle am 1. Juli 2013 angetreten hat.

      Quelle: Hockeyfans.ch

      Rosenast #36 schrieb:

      Was ist eigentlich an dem Gerücht dran, dass Jabba, Zwilling und der Lachener am 14.September eine GeburtstagsChoreo präsentieren werden?

      In etwa gleich viel, wie dass sich ein gewisser Rosenast gegen die Legalisierung des Hanf ausspricht.... :P
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

      Es gibt keine dumme Menschen, es gibt nur solche, die etwas Pech beim denken haben!

      Fan since 1979

      Rosenast #36 schrieb:

      Was ist eigentlich an dem Gerücht dran, dass Jabba, Zwilling und der Lachener am 14.September eine GeburtstagsChoreo präsentieren werden?


      Geburtstagschoreo: wer hat Geburtstag? Du? Dylan (120jahre)? Alt-Bundesrat-Blocher? ?(

      Irgendwie warst du mir als Häller-Groupie einiges sympathischer?
      Uuuuhhhhrrrrrrrr, Aaahrrrrrrrrrrr,
      Uuuuhrrrr, Aahhrrrrrrr,
      Ahhhrrrrg!!

      -Chewbacca-
      Laut der "Neuen Luzerner Zeitung" könnte beim EV Zug der Kanadier Josh Holden den Saisonstart verpassen. Mit Boucher, Schnyder und Schremp fehlen weitere Stars.

      Holden wurde bislang nur in Zugs erstem Testspiel vom 6. August in Visp eingesetzt und fehlt seither verletzt. Er leidet unter den Nachwirkungen einer Ellbogenoperation im April als ihm in einem Routine-Eingriff lose Knochenteile entfernt wurden. Laut Trainer Doug Shedden wird Holden in der Vorbereitung nicht mehr eingesetzt werden können und dürfte frühestens in zwei Wochen zurückkehren.

      Auch der Captain Fabian Schnyder ist verletzt wegen eines schlecht verheilenden Cuts an der Ferse. Er kann frühestens nächste Woche das Eistraining wiederaufnehmen. Seit gestern fehlt zudem Rob Schremp…



      ich nehme mal schwer an das diese verletzung von den vielen ellbogenchecks kommt :)