HCD News

      Guter Bericht in der Südostschweiz. Kapp schrieb früher sehr gut aber manchmal auch zu verhalten im Bezug zum HCD.

      Im Vergleich zur goldenen Ära 2002-2011 fehlt so einiges. Diese Zeiten werden wohl auch nicht wieder kommen. Typen wie die von Arx Brothers, Rizzi, Marha, Mitch mit ihrem Boxplay und vieles mehr fehlen. Büehli mit seinem Einsatz alleine kann es auch nicht richten. Ausländer kommen, werden gegangen, gehen, haben heimweh und manchmal passt es auch.
      Ich weiss nicht ob die Wiesers dafür geschaffen sind Teamleader zu sein.
      Zudem gibtves im Vergleich zu früher 4-5 Meisterkandidaten und 10 - 11 Playoffanwärter. Das was der HCD im letzten Jahrzehnt aufgebaut und erreicht hat, ist in diesem Jahrzehnt der SCB. Dank einem guten Kern ( Moser, Gerber, Rüfenacht, Scherwey) , Topausländer und dem Goalie den sie uns abgeworben haben. Und im kommenden Jahrzehnt wird es vielleicht Zug sein. So ist Sport

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      Interessante Aussage gerade eben, bei My Sports von ADC: "Man müsse sich jetzt schon langsam Gedanken über einen zusätzlichen Ausländer machen. Zudem sei jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, da die NHL-Camps jetzt fertig seien."

      Evtl. dürfen wir ja schon bald einen zusätzlichen Ausländer in Davos begrüssen?
      Die renommierte „Südostschweiz“ hat in ihrer Online-Ausgabe einen kritischen Kommentar zum blamablen Ausscheiden des HCD aus der CHL aufgeschaltet, welcher offensichtlich genau die Meinung von mehr als einer Handvoll treuer HCD-Fans getroffen hat. Dummerweise gab es aber noch einzelne, die dieser Einheit abschworen und anderer Meinung waren.

      Leider hat „Die Südostschweiz“ besagten Kommentar ihres Praktikanten bisher der Leserschaft der gedruckten Ausgabe vorenthalten. Schade! Ob dem Autor einfach noch nicht so viel Raum in der Zeitung zugestanden wird oder ob der Artikel nicht breitentauglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Da im Artikel der Ist-Zustand des HCD analysiert und auch der Wunsch-Zustand glasklar genannt wird, leider aber der Weg hierzu etwas zu kurz kommt, muss diese Diskussion hier – mit den entsprechenden Antworten (Fettdruck) - weiter befeuert werden. Denn unser aller Ziel ist:

      Sieger finden Wege. Verlierer nur Ausreden. (Quelle: Südostschweiz)

      Suedostschweiz: Der HC Davos hat am Dienstag das entscheidende Spiel in der Champions Hockey League gegen die «Weissen Tiger» aus Liberec verloren. Damit ist für den Schweizer Rekordmeister erstmals in der Gruppenphase des Wettbewerbs Schluss.

      Vermutlich im Sommer nicht seriös trainiert. Man kann ja wirklich nicht gegen Schweden und Tschechen ausscheiden…

      Der HC Davos will einfach auf zu vielen Hochzeiten tanzen. Man wollte in der Champions League weit kommen, möchte zum 32. Mal Meister werden und möglichst auch am Spengler Cup um den Titel mitspielen.

      Logisch! Dass die das nicht früher schon gemerkt haben? Auf CHL zukünftig freiwillig verzichten, am Spengler Cup easy mit den Elite-Junioren antreten. Konzentration auf die Meisterschaft. Auf den Cup hatten sie ja ohnehin noch nie Bock.

      Dafür reicht der vorhandene Kader aber schlicht nicht aus.

      Wann begreifen die da oben endlich, dass man dieselben Geldmittel bereitstellen muss wie der SCB, der ZSC und der EV Zug?

      Dessen ist sich Arno Del Curto bewusst. Anders ist es nicht zu erklären, dass Perttu Lindgren nach seiner schweren Hüftverletzung offenbar zu früh wieder eingesetzt wurde. Die Hüfte hat sich nun wieder bemerkbar gemacht und Lindgren fällt für zwei weitere Monate aus.

      Dieser Doktor, der das Okay gegeben hat, gehört aus dem Verkehr gezogen.

      Dario Simion beispielsweise scheint sein Torriecher komplett abhanden gekommen zu sein. In den bisherigen neun Ligaspielen hat der Tessiner nur einen einzigen Treffer vorbereitet.

      Dieser Sachverhalt kann im HCD-Forum nachgelesen werden und ist somit verbürgt (ab 18. September)

      Abgesehen davon sieht es in der Defensive lange nicht so gut aus wie in der Offensive. Über beide Wettbewerbe gesehen, kassiert der HCD im Schnitt 2,86 Tore pro Spiel.

      In der Meisterschaft figurieren sie mit 26 erhaltenen Toren nur an vierter Stelle. Das kann ja nicht sein, schliesslich hatten sie in jedem Spiel 8 Verteidiger zur Verfügung. In der Offensive steht man 6. Stelle! (?)

      Wenn das Team in fünf Champions-League-Spielen nur gerade 68,75 Prozent der Unterzahlsituationen schadlos übersteht, kann man sich keine blöden Strafen leisten.

      Warum hat das dem Dino bisher noch keiner gesagt?

      Beim HC Davos gibt es ganz offensichtliche Baustellen:

      die eigenen Ansprüche

      Korrigiertes Saisonziel: nicht absteigen, wie es AdC früher immer sagte.

      die Tiefe im Kader

      Ein paar Schweizer Nationalspieler holen. Wird im HCD-Forum auch gefordert.

      das viel zu schwache Unterzahlspiel

      Keiner weiss mehr, wie das Rizzi und die Arxis jeweils gemacht haben. Ist zu lange her. Gibt es noch alte Aufnahmen?

      sowie die Disziplin

      Heute schon wieder eine Strafe gegen Wieser! Kann man den wirklich weiterbeschäftigen?

      Oder anders gesagt: Wer die Gesundheit seiner besten Spieler mit deren zu früher Rückkehr nach Verletzungen riskiert, kann nicht mit einer langen Verletztenliste argumentieren.

      Tatsächlich. Hätte man Lindgren nicht zu früh eingesetzt, hätten sie jetzt keine Verletzten. Diesen Zusammenhang erkennt jeder Hockey-Experte sofort.

      Wer ein schlechtes Unterzahlspiel hat und trotzdem weiterhin sinnlose Strafen nimmt, kann nicht mit einer langen Verletztenliste argumentieren.

      Wen betrifft das wohl? Ach, nein, nicht schon wieder…

      Wer sich mit ständigen defensiven Aussetzern selbst um alle Chancen bringt, kann nicht mit einer langen Verletztenliste argumentieren.

      In der Not können solche ja mal passieren. Aber wenn sie es extra machen, dann…

      Wer sich notorisch ins eigene Bein schiesst, kann nicht mit einer langen Verletztenliste argumentieren.

      Ist da einer auch noch wegen eines notorischen Beinschusses verletzt?

      Stattdessen gilt es, sich die eigenen Fehler schnellstmöglich bewusst zu machen und diese zu beheben.

      Das ist eine klare und eindeutige Aussage. Da gibt es nichts hinzuzufügen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Leo“ ()

      Ich sage jetzt einfach mal ein bisschen ketzerisch : Willkommen im Mittelmass liebe Davoser.

      Wir haben ganz einfach sehr viel Substanz verloren mit den Von Arxen und Genoni! Bis wir wieder da sind wo wir waren, können Jahre vergehen.
      Man soll nicht vergleichen. Man muss nicht zu Leader geschaffen sein, man kann alles lernen - es braucht einfach die Bereitschaft und den Willen Verantwortung zu übernehmen. Und ich glaube, die Wiesers können und wollen.

      Wie auch immer - wir sind dabei. Egal wie und was kommt….
      Vernunft ist ein Verhältniszustand verschiedener Leidenschaften und Begehrungen.
      Friedrich Wilhelm Nietzsche
      Im interessanten neuen Hockey-Talk auf TeleclubZoom legte Arno Nando Eggenberger einen Wechsel nach Nordamerika nahe. Einerseits sieht er hier einen zu geringen Konkurrenzkampf, andererseits erzielte er offensichtlich diese Saison bisher nicht die gewünschten Fortschritte.

      Zu sehen und hören gibt es das hier: (ab 29:00 betr. Eggenberger).
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»
      Die liste wird länger und länger. Jedes jahr gibt es mehr verletzte und das in der ganzen liga. Irgendwas läuft gewaltig falsch in der hockey schweiz.

      Das HCD-Lazarett:

      Fabian Heldner, OP Wachstumsstörung, Ausfall bis Mitte November 17
      Perttu Lindgren, Rückfall Hüftverletzung, Ausfall bis Ende November 17
      Enzo Corvi, Hirnerschütterung, Ausfall bis auf weiteres
      Sven Jung, Oberkörperverletzung, Ausfall bis auf weiteres
      Robert Kousal, Krank, Ausfall bis auf weiteres
      Davyd Barandun, Hirnerschütterung, Ausfall bis auf weiteres
      arno zur chl

      blick.ch/sport/eishockey/champ…gen-lassen-id7446876.html


      ich finde es schon traurig das spitzensportler immer einen brauchen der sie motiviert und in den arsch tritt. die haben den geilsten job der welt kassieren einen hohen lohn. ich verstehe es einfach nicht, wie man da nicht motiviert sein kann. klar gibt es schlechte tage, aber in der chl spielen sollte doch genug motivation sein um die sache ernst zunehmen!!!

      es stimmt schon was arno bei teleclubzoom gesagt hat, die spieler sind sehr schnell zufrieden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „pauli“ ()

      Kousal, Krank, bis auf weiteres... tönt so als ob er erst wieder spielt wenn arno das will ;)
      Lindgren wird, wenn überhaupt, erst im Januar wieder spielen, ausser man lässt ihn ein zweites mal zu früh ran.

      Das es nicht leicht ist einen Ausländer zu finden und zu finanzieren ist sicherlich allen klar.
      Ich hoffe der HCD hat eine gute Lösung und macht keinen Schnellschuss.
      Ich staune gelegentlich, welche Erwartungshaltung hier teilweise an den Tag gelegt wird.

      Da wird gefordert, der HCD solle einen Ersatzausländer holen, aber nicht irgend einen, sondern einen richtigen Goalgetter. Da kommt es mir manchmal vor, als gäbe es diese reihenweise im Ausverkauf beim Discounter, man müsste nur zugreifen... Die Realität sieht aber anders aus. Der Ausländermarkt ist limitiert, aktuell sind nur Spieler zu haben, die noch vertragslos sind (z.B. Athanasiou) oder bei ihren Clubs (NHL oder KHL) keinen Stammplatz ergattern konnten. Die vertragslosen Spieler sind aber oftmals nicht ohne Klub, weil sie die absoluten Topstars sind, sondern weil es eine Schwierigkeit gibt (z.B. zu hohe Lohnforderungen, Leistungsschwankungen). Diejenigen, welche in der NHL oder KHL nicht gesetzt sind, suchen meist eine gut bezahlte Alternative. Natürlich gibt es noch Ausländer (wie z.B. letzte Saison Giliati), die durch Europas Ligen tingeln, doch das sind meist keine Kracher. Daher ist die Situation für den HCD schwierig. Natürlich ist es ideal, wenn der Ausfall eines Leistungsträgers wie Lindgren mit einem Ersatz kompensiert werden kann. Doch wenn man einen renommierten Ausländer holen will (wie z.B. Ruutu in der letzten Saison) - und nur das bringt aus meiner Sicht etwas -, dann kostet dies Geld. Und da reicht eine Versicherungssumme kaum aus, zumal ein starker Ausländer wohl nicht nur einen Vertrag für 1-2 Monate, sondern für den Rest der Saison möchte.

      Dieselbe Erwartungshaltung stelle ich auch in der vergangenen Diskussion über aktuelle HCD-Spieler fest, als einige Schreiber mehrere junge Verteidiger - zur Weiterentwicklung bei anderen Klubs - abgeben wollten. Da frage ich mich schon, was da für Vorstellungen herrschen. Die anderen Klubs sind keine Farmteams des HCD, und es ist keinesfalls sicher, dass diese Spieler bei einer positiven Entwicklung zurückkehren würden. Andererseits müsste man diese ersetzen, und da sehe ich nicht, wen man verpflichten könnte oder sollte. Natürlich wäre ein punktueller Zuzug eines Romain Loeffel top. Aber ansonsten bin ich der festen Überzeugung, dass man den bisher eingeschlagenen Weg mit den jungen, vielversprechenden Verteidigern weitergehen soll. Paschoud und Heldner stehen beispielsweise bereits auf der Schwelle zur Nationalmannschaft! Dass vielleicht nicht alle sich zur Stammkraft entwickeln (siehe z.B. Rampazzo) ist wahrscheinlich, doch die Mehrheit dürfte sich etablieren, da bin ich mir sicher.
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»

      pauli schrieb:

      die haben den geilsten job der welt kassieren einen hohen lohn....


      Genau das wird das Problem sein.

      Ich bin nach wie vor überzeugt, dass das Team grosses Potential hat, sicher mehr als ausreichend um Meisterschaften zu gewinnen.
      Doch Potential alleine reicht nicht, im Gegenteil, Erfolgsgeschichten starten im Kopf.

      Weshalb der Hunger in den Köpfen fehlt kann viele Gründe haben, vielleicht geht es den jungen Spieler tatsächlich zu gut in unserer Liga und einige Kern- Spieler hatten in jungen Jahren bereits (zu-) viel Erfolg.

      Doch unschöne Geschichte wie das ( sinnlose? ) Spiel gestern ärgern auch die zufriedensten Spieler und irgendwann ist der Ärger genügend gross um wieder von alleine härter zu arbeiten.

      Zusammengefasst; wir haben noch immer ein Luxusproblem in Davos, der Luxus schwimmt aber langsam davon - ausreichend Ressource und Potential um diesen wieder zurückzuholen ist jedoch vorhanden.