Transfers

      Leo schrieb:

      hcd_ladina_1999 schrieb:

      Ich finde es aber schon interessant, da werden raue Spieler, welche dem Gegner unter die Haut gehen können gefordert unddann verpflichten wir einen wie Inti. Der ist jetzt wirklich genau das Gegenteil und trotzdem sind alle zufrieden. Mit unserer Transferpolitik bin ich sowas von nicht zufrieden! Simion ist wenigstens gross und schwer und wenn er nicht skort kann er seinen Körper richtig einsetzen. Ich glaube nicht, dass die Diva Inti vollen Körpereinsatz für unseren heiss geliebten HCD zeigen wird. Wenn AdC nicht mehr dafür sorgen kann, dass so Spieler wie Simion gehalten werden, dann muss man sich schon überlegen, ob AdC noch der richtige ist.


      Falls du wirklich an den Spielen warst letzte Saison, dann musst du gemerkt haben, dass Simion einen Spielstil ohne Körpereinsatz pflegt, dazu defensiv miserabel präsent war. Mit "ihn nicht halten können" hat sein Abgang absolut nichts zu tun. Die übereilte Vertragsverlängerung um ein Jahr im letzten Herbst hat man schnell bereut. Er hatte ein richtig starkes erstes Jahr in Davos. Nachher ging es leider nicht so weiter. Der Zeitpunkt der Trennung könnte nicht besser sein.


      OK. Fair enough. Wirklich hart spielte Simion nicht aber er KÖNNTE es aufgrund seines Körpers. Aber um das ging es mir eigentlich auch gar nicht, sondern darum, dass Inti einfach überhaupt nicht der Spielertyp ist, welcher gefordert wurde und jetzt trotzdem alles so hochgelobt wird. Und was, Inti kann mit Toren dem Gegner unter die Haut gehen? Welche Tore? Seine Bestmarke liegt bei 15 Toren, das ist gut, keine Frage aber überragend auch wieder nicht und es liegt auch schon eine Zeit zurück.

      Um mich nochmals ganz klar auszudrücken. Ich begrüsse den Zuzug von Inti grundsätzlich. Ihn hier aber als Heilsbringer hinzustellen ist auch falsch. Er ist 26 Jahre alt und hatte 2 "sehr gute" Saisons (sehr gut aber auch nicht mehr), die anderen waren leider nur "gut" (eine nur aufgrund von Verletzungen ansonsten auch sehr gut) und natürlich eine wirkliche Katastrophensaison bei den Zürchern und die diesjährige durchschnittliche. Was man halt auch nicht vergessen darf, dass Inti nut geskort hat neben den sehr guten Ambri Ausländern. Er wurde durch seine Mitspieler immer besser gemacht, er hat seine Mitspieler nie wirklich verbessert.
      Von Hochjubeln habe ich nichts gelesen!
      Inti muss zuerst mal etwas zeigen, darum auch zurecht "nur" ein Einjahresvertrag.
      Die Hoffnung dass ADC mehr aus ihm rausholt wie es beim Z der Fall war ist allerdings schon vorhanden.......und die ist auch nicht unbedingt klein.

      Wie schon mal erwähnt....bevor er zum Z gewechselt hat, hätte ihn wohl jeder Klub mit Handkuss genommen...........mal schauen wie es Ihm beim HCD läuft.....wenn nicht mehr kommt als beim Z wirds sehr schwierig für ihn.....und zwar in der ganzen Liga!
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)
      Gerade in einer so komfortablen Situation befinden wir uns auch wieder nicht, dass man den Pestoni-Transfer einfach so leichthin verurteilen könnte. Die grossen Nummern wird man mit den derzeitigen Budgetrestriktionen nun mal nicht an Land ziehen können, da hilft kein Jammern und kein Klagen. In dieser Situation ist man fast zu solchen "Experimenten" gezwungen: Spieler, welche anderswo durch den Rost gefallen sind, junge Spieler, welchen es primär auf Spielpraxis ankommt, allenfalls auch ältere Semester, welche durchaus eine gute Ergänzung sein können. Klar ist, dass der Kompromiss fair sein muss, d.h. das Risiko des HCD muss seinen Niederschlag im Gehalt dieser Spieler finden. Und dann gilt dass "Prinzip Hoffnung", dass dem einen oder anderen der "Knopf aufgeht" in Davos.

      Dass dies aber ein schwieriges Unterfangen ist, haben die letzten Jahre gezeigt. Trotz intensivem Schleifen und viel Spielpraxis genüg(t)en diverse Spieler den Ansprüchen nicht und mussten den HCD deshalb auch wieder verlassen; dies betrifft bzw. betraf vornehmlich Nachwuchsspieler. Bei Inti bleibt die schon geäusserte Hoffnung, dass er realisiert hat, beim HCD die letzte Chance zu erhalten, seine Karriere zu "retten". Ob das reicht und Inti aus seiner Haut heraus kann wird man sehen. Klar ist, dass es anderswo, wo die Konkurrenz grösser ist, für einen Pestoni sehr schwierig wird. Scheitert er auch beim HCD wird er als weiteres Exempel eines typischen, hochtalentierten CH-Spielers in die Geschichte eingehen, der (zu) lange von seinem Talent gelebt hat, und dann nicht mehr umstellen konnte. Hoffen wir auf eine andere Forsetzung der Geschichte....
      Kann Del Curto Pestoni kitzeln?

      Inti Pestoni kommt zu Arno Del Curto. Der unerbittliche Schleifer ist zugleich ein Sozialromantiker, der sich väterlich um sensible Spieler kümmert. Aber er lässt inzwischen einen gewissen Hang zum hockeytechnischen Altersstarrsinn erkennen – er ist ja auch schon 61. Will heissen: er ist taktisch nicht mehr flexibel, spannt stur alle ins gleiche taktische Geschirr und ist weniger tolerant gegen spielerisch-taktische Freidenker als noch vor ein paar Jahren.

      In Sachen Fitness kennt er sowieso kein Pardon. Eine gewisse Gefahr besteht, dass er es bei Inti Pestoni übertreibt und diesem teuflisch schnellen, beweglichen und abschlussstarken, aber zweikampf- und defensivscheuen Schillerfalter nicht die Freiheiten gewährt, die er nun mal braucht.

      K.Zaugg

      eismeister schrieb:

      Kann Del Curto Pestoni kitzeln?

      Inti Pestoni kommt zu Arno Del Curto. Der unerbittliche Schleifer ist zugleich ein Sozialromantiker, der sich väterlich um sensible Spieler kümmert. Aber er lässt inzwischen einen gewissen Hang zum hockeytechnischen Altersstarrsinn erkennen – er ist ja auch schon 61. Will heissen: er ist taktisch nicht mehr flexibel, spannt stur alle ins gleiche taktische Geschirr und ist weniger tolerant gegen spielerisch-taktische Freidenker als noch vor ein paar Jahren.

      In Sachen Fitness kennt er sowieso kein Pardon. Eine gewisse Gefahr besteht, dass er es bei Inti Pestoni übertreibt und diesem teuflisch schnellen, beweglichen und abschlussstarken, aber zweikampf- und defensivscheuen Schillerfalter nicht die Freiheiten gewährt, die er nun mal braucht.

      K.Zaugg


      ....aus meiner Sicht hat der Klaus nicht ganz Unrecht, obwohl ich die Sache nicht unbedingt an einem zu "sturen" taktischen Konzept festmachen würde. Ich habe jedoch noch immer den Eindruck, dass Arno den "Tempo, Teufel, Überfall"-Stil pflegen will, welcher ein hervorragendes Transition-Game voraussetzt ---- aber eben auch entsprechend "hervorragende" Spieler, über welche der HCD über lange Jahre verfügte. Die Zeiten haben sich bekanntlich etwas verändert, ebenso müsste es mit der spielerischen Ausrichtung gemacht werden, bzw. man muss sich nach der Decke strecken. Das heisst ja nicht, dass man nicht am schnellen Umschalten feilen soll, das gehört schliesslich zu den Grundlagen des Hockeys, ebenso wie eine gut organisierte Defensive. Aber man kann nicht im gleichen Ausmass wie früher das Heil in der temporeichen "Überrumpelung" des Gegners mittels riskanten (falls nicht perfekt gespielt und getimt) Pässen suchen. Da passieren zu viele Fehler, und man hat derzeit auch keinen Schlussmann, welche den grössten Teil davon ausbügeln würde.

      pauli schrieb:

      zaugg trifft den nagel auf den kopf.

      trotzdem ist arno immer noch ein guter trainer. doch wie schon ein paar geschrieben haben.

      früher kamen die spieler wegen arno, heute gehen sie wegen ihm. das trifft leider oft zu


      Ich würde sagen : Früher kamen und gingen die Spieler wegen ADC, heute kommen und gehen die Spieler immer noch wegen ADC.

      Wie schon oft geschrieben: Das von einer Mannschaft 100% zu 100% hinter dem Trainer stehen wird es nicht geben und hat es wohl auch noch nie gegeben.....gerade im Spitzensport wo alles abverlangt wird und der Trainer versuchen muss die letzten 0.5% aus jedem rauszukitzeln wird es immer kleinere und grössere Reibereien geben! Es wird immer Spieler geben die wegen einem Trainer gehen und es wird immer Spieler geben die wegen einem Trainer kommen..... vorallem wird es immer Spieler geben die wegen dem Geld kommen und auch gehen! Der HCD hat aber im Moment vorallem den Nachteil das kaum ein Spieler wegen dem Geld nach Davos wechselt......
      Wenn man Interviews von ADC hört denke ich sogar dass er eher zu "Väterlich" umgeht mit seinen Spielern........stellt euch mal einen NHL Trainer in Davos vor......!!
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      Interessant dass Arno auch im Sommer ein Thema bleibt.
      Pestoni würde wohl kaum nach Davos wechseln wenn dort nicht Arno an der Bande stehen würde, es zeigt dass Pestoni Mut hat und erkannt hat dass er etwas ändern muss.

      Leugnen kann man aber wie oben richtig geschrieben auch nicht, dass Spieler auch wegen Arno gehen. Nämlich dann wenn Arno's Art an der Aussenfassade der Spieler abprallt, dann wenn es nicht mehr ankommt was der "alte" da vorne einbeinig hüpfend brüllt. Dann wenn man sich vielleicht sogar zu stark aus dem Fenster gelehnt hat und Ärger mit dem Boss hat... dann wenn es einem zu langweilig wird im Dorf... und vor allem dann, wenn das Gefühl einfach nicht mehr passt und man eine Veränderung braucht. Dann hat Arno wohl meist seinen Teil dazu beigetragen, doch wenn die Gedanken der Spieler auf Abschied stehen, dann wäre es ungesund wenn sie nur noch wegen Arno bleiben würden. Es ist also gut wenn sie gehen, aus welchen Gründen auch immer.

      Für mich entscheidend ist was Arno aus den "verbliebenen" formen kann, denn das ist das woran er tatsächlich gemessen wird und wenn er seine Sache richtig gut macht, dann wird es auch weiterhin viele Typen geben die wegen ihm nach Davos kommen.

      Die letzten Saisons waren magerer als gewohnt, das führte zu Frust auf allen Ebenen, daher absolut verständlich dass der Mann an der Bande mehr hinterfragt wird, besonders weil er in einem Alter ist wo man ihm umso leichter eine gewisse Starrheit anhängen kann, die möglicherweise den Teamerfolg ungünstig beeinflusst.

      Doch Erfolg wird aus Misserfolg gebaut, dazu muss man aber auch den Mut und die Fähigkeit haben sich selbst zu reflektieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Arno ist wohl kein Meister in der Kritikfähigkeit, doch er hat einen unbändigen Willen besser zu werden und daher gehe ich davon aus, dass er selbstkritisch genug ist und sich viele unserer Fragen automatisch auch selbst stellt.

      Mir ist kein Namen bekannt, der das junge und unerfahrene Schiff besser steuern könnte als Arno in Davos und viele ehemalige Meisterspieler haben mittlerweile Meisterlosen Spielern Platz gemacht, dass heisst Zufriedenheit geht - Hunger kommt. Und je mehr Hunger im Team ist, desto mehr Arbeitswille und davon lebt Arno. Aber ganz so einfach ist es auch nicht, denn die neue Generation hat andere Stärken, Wünsche und Werte und der Altersunterschied nimmt zu. Hingegen wenn es einfach wäre, dann könnte ja auch Trump Eishockey Trainer sein - insofern denke ich dürfen wir uns auch weiterhin glücklich schätzen einen Arno zu haben. Der nicht selten etwas gar verrückt ist, aber dafür einzigartig und die erfolgreichsten Menschen dieser Welt sind/waren einzigartig. ;)

      tavate schrieb:

      Die letzten Saisons waren magerer als gewohnt, das führte zu Frust auf allen Ebenen, daher absolut verständlich dass der Mann an der Bande mehr hinterfragt wird, besonders weil er in einem Alter ist wo man ihm umso leichter eine gewisse Starrheit anhängen kann, die möglicherweise den Teamerfolg ungünstig beeinflusst.

      Doch Erfolg wird aus Misserfolg gebaut, dazu muss man aber auch den Mut und die Fähigkeit haben sich selbst zu reflektieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.


      Von 1985 - 2002 dauerte es, bis die nächste Meistermannschaft bereit war. Damit Verbunden waren die Abstiege bis ganz weit runter in die 1. Liga. Der letzte Titel ist erst 3 Jahre her und war dann doch eher eine Überraschung. Schon vor dem letzten Titel wurde gemahnt, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass man um den Titel mitzuspielen kann. Es braucht Geduld und Zeit, dann wird der HCD wieder um den Titel mitspielen können. Doch bis dahin wird es bestimmt noch einige Wechsel im Kader geben, damit die perfekte Mischung steht.

      Mit Ausnahme vom SCB, ZSC, Davos und Lugano hat es keine andere Mannschaft geschafft, in den letzten 20 Jahren den Titel zu holen. Auch die Luganesi warten nun schon seit 2006 auf einen weiteren Titel. Der EVZ (selbsternannter Meister-Kandidat) seit 1998.
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Ob ein Trainer von aussen als "stur" oder aber als "beharrlich" beurteilt wird, ist eben auch erfolgsabhängig. Nicht Arno hat sich so sehr verändert, sondern die Bedingungen in Davos und die Qualität des Teams. Hat man eine verschworene Truppe bzw. einen harten Kern über Jahre hinweg und Erfolg, so sieht alles etwas anders aus. Das ist halt so in einem so schnellebigen Geschäft wie dem Sport; himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Wenn es läuft, finden die Superlative schier kein Ende. Trainer und Spieler werden in überirdische Sphären gehoben - genau das Gegenteil passiert, wenn es nicht mehr so rund läuft.

      Für mich ist Arno einer der wenigen Trainer, welche den HCD in der aktuellen Situation einigermassen "über Wasser" halten können. Wer die Negativspiralen gerade im Mannschaftssport kennt weiss, wie rasch man dort hineingerät. Arno hat es bisher immer geschafft, entweder nicht allzu sehr in einen solchen Strudel zu geraten, oder diesem rechtzeitig wieder zu entrinnen. Arno gibt persönlich alles für's Hockey - und das Gleiche erwartet er eben auch von den Spielern. Das ist - sorry für den Ausdruck - bei der "heutigen Jugend" aber nicht immer populär. Natürlich gab es auch in den guten alten Zeiten Spieler, welche das Heu mit dem Trainer nicht auf der gleichen Bühne hatten; nur war man sich damals bewusst, dass man selber nicht der Mittelpunkt des Universums ist, und hat die Schnauze gehalten und eher die Weyermansche Devise "Gring abe u seckle" gepflegt. Das ist heute etwas anders, wovon nicht nur Trainer, sondern auch Lehrer oder Lehrmeister ein Liedlein singen können. Aber genug mit Gesellschaftskritik - aber wenn irgend ein Schnösel ein Problem hat mit Arno, so hinterfrage ich zuerst den Schnösel, und erst dann den Arno. Dieser ist nicht fehlerfrei, hat sich aber über die Jahrzehnte so viele Bonuspunkte verdient, dass für mich, entgegen den übliche Mechanismen, nicht zuerst der Trainer gegrillt wird.
      @Ice
      Ich denke eines der Besten Beispiele zum schnell veränderbaren Feedback von Aussen ist aktuell die Nationalmannschaft, vor ein paar Monaten hatte der Stuhl von Patrick Fischer nur noch ein Bein, nach der WM müssten es etwas 10 Beine sein, die aber bei der nächsten Negativspirale wieder wegknicken wie Strohhalme. So ist es im Sport und auch im Leben ausserhalb des Sports. Ist es in dieser Schnelllebigkeit nicht umso wichtiger zu wissen was man kann und vor allem wohin man will?
      Genau das ist eine Eigenschaft die in der neuen Generation stärker vertreten ist, das kann Arrogant wirken, doch wer sein Ziel erreichen will muss auch dafür arbeiten und darf nicht bei der ersten Meinungsverschiedenheit in die zweite Reihe abtauchen.

      Wenn ich dich richtig verstehe würdest du dir von den jungen Spielern mehr Respekt vor Arno wünschen und dass sie mehr still arbeiten würden also mit Pauken und Trompeten?
      Das würde bestimmt manchmal nicht schaden, doch ich leite lieber ein Team in welchem eine offene Kommunikation herrscht, sprich Ideen gesammelt und Unstimmigkeiten angesprochen werden. Natürlich braucht es am Schluss einer der entscheidet, doch eine wertschätzende Kommunikation startet mit der Grundhaltung das über (andere) Meinungen nicht sofort mit richtig oder falsch geurteilt wird und davon ist Arno mit Sicherheit weit weit weg. Das soll nicht heissen dass in der Garderobe gekuschelt werden soll, aber zu gleich muss es auch nicht Krieg bedeuten wenn mal einer nicht gleicher Meinung ist mit dem Chef.

      Wie oben bereits geschrieben ist seine Einzigartigkeit sein Erfolgsrezept, daher ist es gut so wie es ist. Doch den jungen Schnösel die Schuld dafür zu geben das Arno's Plan nicht mehr so einfach aufgeht ist meiner Meinung nach zu einfach gedacht. Denn ich erlebe regelmässig wie wertvoll die manchmal auch anstrengende Art der heutigen Jugend sein kann. Aber anstrengend können wir alle sein :) .
      ADC ist eine Institution, Legende, Mythos und Held in Davos. Und das zurecht! Welcher Trainer hat in 21 Jahren mit ein und demselben Klub 6 Meistertitel geholt?!

      Und trotzdem finde ich eines irgendwie merkwürdig.
      Egal wie die Mannschaft aufgestellt ist, es wird plus/minus dasselbe System gespielt!
      War das ultraschnelle Transitionsspiel einfach immer die optimale Lösung, oder ist genau dass die Sturheit welche Klausi anspricht?
      Bis jetzt hat es zumindest immer bis ins Playoff gereicht...alleine dass würde eigentlich schon die Sturheit rechtfertigen!

      Trotzdem hoffe ich dass die "vielen" Wechsel der Mannschaft und auch dem Staff frischen Wind bringen!
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)
      Der Free Agents Markt öffnet ja bekanntlich erst am 1. Juli 2018, daher ist es noch zu früh, um irgend welche Namen zu nennen. Zunächst werden die begehrtesten Namen verpflichtet und dann werden wir sehen, wer noch übrig bleibt. Momentan sind noch Namen wie John Tavares, Joe Thornton, Rick Nash usw. zu haben. Bei Thornton geht man davon aus, dass er in der NHL bleibt - bei den Sharks oder einem anderen Team.

      Aber natürlich wird es auch erschwingliche Spieler darunter haben. Von den Schweizern ist Luca Sbisa zu haben.
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»