NO Billag

      Die Abstimmung vom 4. März zu NO Billag, könnten sehr grosse Veränderung geben in der Medien Landschaft Schweiz.
      Das Radio und TV Business wird Komplet über den Haufen geworfen und hat weit reichende Auswirkungen bis zu unserem Geliebten, gemeinsamen
      Unternehmen dem Hockey Club Davos.

      Wer ein wenig Freude hat, an unserer vielfältigen Regionen / Kulturlandschaften und das wichtigste unserem HC DAVOS, der sollte ein NEIN zu No Billag Abstimmen.

      Ein par Zahlen und Facts:

      Die 34 Regionalen Radio und TV Anstalten müssten die meisten (wen nicht alle) den Betrieb einstellen.

      von den Gebühren erhalten Radio Südostschweiz CHF 2‘612‘039, TV Südostschweiz CHF 4‘084‘820, das sind 40 % der Einnahmen, bei TV Südostschweiz sind es mehr als 60 %. Diese 2 Sender müssten den Betrieb Einstellen. Wie die meisten anderen Sender von Basel zum Munot, über Winti nach Chur bis Tessin und Bern, Biel, Genf.

      Was das für unseren HCD heisst, von Berichterstattung bis Sponsoring kann sich jeder selber Ausmalen.

      Die SRG müsste den Betrieb auf den 31.12.2018 Einstellen. Das wäre dann der letzte Spengler Cup im öffentlichen Fernsehen.
      Was danach kommt, weis wohl noch niemand.


      Diesen Beitrag habe ich mit Absprache vom ADMIN eröffnen dürfen, Danke.
      H C D für immer :thumbsup:
      Zur No Billag Initiative gibt es sicherlich auch Argumente/Fragestellung welche zu einem Ja bewegen können. Alls HCD Fan sehe ich wie oben beschrieben klare Nachteile bis grosse Gefahren! Deshalb (auch aufgrund anderer Argumente) bin ich klar gegen die Inititiative. Die ca. 430.- CHF im Jahr (künftig gar nur 365.-) sehe ich als sinnvolle Ausgabe! Nur, hier im Forum schreiben hilft noch nichts, wichtiger ist das Abstimmen nicht vergessen.
      Ich erinnere mich zurück an die Zeit als die Internetmodem noch Geräusche machten... Damals belächelte ich einige meiner Freunde welche 1 Dorf hinter mir wohnten und noch keinen Kabel-TV anschluss hatten. Wir schauten dann oftmals bei mir zu Hause TV.
      Einige Jahre später schauten wir dann vermehrt bei den Kollegen TV weil die Eltern dieser Kids eine Parabol-Antenne oder später dann Swisscom-TV ähnliche Produkte kauften über welche sie viel mehr Sender empfangen konnten als ich dies tat.
      Natürlich war die TV-Zeit in meiner Jugend (respektive Vorjugend) nicht sonderlich gross. Vielmehr spielte ich im Sommer Fussball und im Winter Eishockey oder drückte unliebsame Nachbarskinder liebervoll in den Schnee.

      Was sich änderte seither? Fussball spielen tu ich noch heute. Eishockey spielen tu ich nicht mehr und das mit den Nachbarskinder lassen wir mal auf der Seite. Aber das Kabel-TV gibt es weiterhin nur bis dorthin wo meine Eltern wohnten. Ich selbst wollte zunächst nur noch Kabel-TV schauen, aber der Konsum von Sportveranstaltungen wird hierbei nicht genügend abgedeckt - deshalb entschied ich mich für ein überteuertes Angebot der Swisscom. Schliesslich benötige ich zu Hause auch Internet und diese Aufnahmefunktion sowie die Replay-Funktion überzeugten mich.

      Wovon profitiere ich aktuell noch von den Billag-Kosten?
      Ich schaue ab und zu den SRF - mehrheitlich Sport. Dieser kommt auf anderen Sendern ebenfalls. Hauptsächlich schaue ich die Champions League - anscheinend nur noch diese Saison weil ab nächster Saison auch hier mit Sky und DAZN andere Anbieter die Rechte haben. Eishockey? Gibt es übers SRF "nur" noch einige Playoffspiele sowie den Spengler Cup und natürlich die internationalen Spiele. Somit bleibt mir noch das Sonntags-Spiel der Super League und das Eidgenössische Schwingfest alle 3 Jahre.
      Radio? Höre ich im Monat etwa 2 oder 3 Stunden. Mehrheitlich in fremden Autos infolge unterschiedlichem Musikgeschmack.

      Natürlich, in der Politik sollte man nicht auf sich schauen, sondern auf das Gesamtwohl aller Schweizer. In dieser Abstimmung betrifft es ausnahmsweise mal nicht die Schweizer sondern die in der Schweiz lebenden Personen. Aber ist das gezeigte jährlich CHF 450.00 / Haushalt wert für Dinge welche einen Grossteil der Bevölkerung nicht konsumieren? Weshalb wird die Gebühr nach vielen Jahren endlich um rund 20% gesenkt ohne dass irgend welche Einsparungen bekannt gemacht werden? Reicht es mir persönlich aus, ein JA in die Urne zu werfen mit gerade einmal 2 pro-Argumente (HCD / Arbeitnehmer) welche ich mir selber geben kann?
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.
      Ich bezahle pro Jahr fürs tägliche Fernsehen von Tagesschau/Meteo/Sport (Ski, Fussball/Eishockey uvm.) also 450.- Fr.
      Zum Vergleich:
      Die Krankenkassenprämien für meine 4-köpfige Familie betragen in der gleichen Zeitspanne mittlerweile 12'000 Fr.


      Wie wärs wenn sich Politiker wieder den WIRKLICH wichtigen Themen widmen würden,
      anstatt so eine Schlammschlacht von wegen NO-Billag zu veranstalten?
      (PS: ich bin nicht gegen eine Änderung, halte aber die Hetze der No-Billag Initianten für völlig übertrieben!)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „fondue“ ()

      fondue schrieb:

      Ich bezahle pro Jahr fürs tägliche Fernsehen von Tagesschau/Meteo/Sport (Ski, Fussball/Eishockey uvm.) also 450.- Fr.
      Zum Vergleich:
      Die Krankenkassenprämien für meine 4-köpfige Familie betragen in der gleichen Zeitspanne mittlerweile 12'000 Fr.


      Wie wärs wenn sich Politiker wieder den WIRKLICH wichtigen Themen widmen würden,
      anstatt so eine Schlammschlacht von wegen NO-Billag zu veranstalten?
      (PS: ich bin nicht gegen eine Änderung, halte aber die Hetze der No-Billag Initianten für völlig übertrieben!)


      Naja das Gesundheitswesen ist dann halt auch noch einmal viel teurer als das Fernsehen. Ich bin natürlich mit dir einverstanden, dass die KK Prämien viel zu hoch sind und, dass sich da etwas ändern sollte. Für etwas gibt es die direkte Demokratie als unternimm doch was. Dass hinter einer politischen Debatte nicht so viel Geld steht wie in einer anderen, macht die Debatte nicht minder wichtig. Sonst dürften sich die Politiker ja nur noch um die immer höher werdende Verschuldung der europäischen Staaten im Zusammenhang mit der (irgendwann) folgenden Zentralbankenkrise kümmern. Die Schlammschlacht um die NO-Billag Initiative ist darum so gross, weil das wichtigste Medium der Schweiz betroffen ust und weil jeder (zumindest) nationale Politiker davon betroffen ist. Das es dann ein so grosses Trari-trara gibt, liegt halt in der Natur der Sache.
      Seit Geburt HCD FAN
      Besuchte Spiele: 7 (immer mehr)

      Hopp FC Aarau
      Besuchte Spiele: 23 (immer mehr)
      Der HCD und der Spengler Cup, alle NLA-Eishockeyvereine und auch Fussballclubs in der Schweiz sind auf die eine oder andere Weise bei einer Annahme der No-Billag Initiative betroffen. Das "Staatsfernsehen" SRF hat trotz allen Unkenrufen die grösste Abdeckung und nicht alle Hockeyfans haben auf diese Saison hin ein Abo bei MySports gelöst.

      Den Fokus aufs Eishockey gerichtet ist der Spengler Cup meiner Meinung nach am stärksten betroffen. Wenn das Geld nicht mehr reicht, dann wird auf eine Übertragung aller Spiele verzichtet und man kann dann halt nur noch einen Teil im öffentlichen Fernsehen sehen. Vielleicht würde der Spengler Cup dann nicht mehr im SRF gezeigt, sondern auf einem Privatsender und dies gegen eine Gebühr.

      Wie ich schonmal im Forum geschrieben habe denke ich trotzdem nicht an ein Ende des Spengler Cups und damit dem HCD als Spitzenteam. Die Herausforderung "No-Billag" ist nur die eine. Die grössere Herausforderung wird das geänderte Konsumverhalten der Jungen von heute sein. Wie viele schauen überhaupt noch "klassisch" fern? Und wie lange? Da gehts nicht nur um das SRF, sondern auch um viele andere Sender, die die Jungen schon gar nicht mehr schauen. Viele schauen sich die Matches auf MySports an. So wird das bezahlt, was man auch wirklich schauen mag.
      Hat zwar mit No-Billag nichts zu tun, aber dass die Meisterschaft in der NLA irgendwann zwischen Weihnachten und Neujahr durchgespielt wird, ist für mich nur eine Frage der Zeit. Also sollte man sich schon heute mit diesem möglichen Szenario auseinander setzen.

      Persönlich werde ich die No-Billag Initiative ablehnen. Im Dezember war ich einige Tage in den USA. Dort treibts einem die nackte Wut ins Gesicht, wenn man sich im öffentlichen Fernsehen einen Film anschauen will. Alle 10 Minuten wird unterbrochen, damit ein langer Werbeblock dazwischen geschalten werden kann. Hockeygames werden dreimal pro Drittel unterbrochen (power-brakes), damit im Fernsehen Werbung gezeigt werden kann. NFL-Games sind vom System her schon viel unterbrochen und diese Unterbrüche werden gnadenlos für Werbung ausgenutzt.

      Solche Zustände möchte ich nicht unbedingt bei uns haben, denn dann werde ich wohl komplett aufs TV verzichten.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Persbestli“ ()

      Über die Höhe der Billag Gebühr darf und soll ja muss man reden. Ob es künftig Sender wie das kaum gehörte SRF 2 braucht ist eine andere Sache wie auch Virus oder Mittelwelle Sender. Diese kosten Mio. und haben wenig Strahlkraft.
      Was das Fernseh angeht: man schimpft oft über die SRG. Aber welcher Sender liefert schon solch qualitativ hochstehende TV Übertragungen und Bilder vom Lauberhorn, Ski WM etc. Weder ORF noch ZDF. Und vielleicht erinnert sich jemand noch an Skispringen bei RTL. Das war Folter pur

      Wer verhalf bei einer Sendepause anlässlich einer Fussball WM oder EM dem ZDF aus der Patsche...! Und seien wir ehrlich, die SC Übertragungen machen Freude, die Berichte hinter den Kulissen sind qualitativ hochstehender als manch UPC / Teleclub Reporter, der
      in Bauerndeutsch und grausam unbeholfen aus den Stadien berichtet.

      ich möchte auch künftig hochwertigen Journalismus und Sendungen wie Rundschau, Kassensturz oder 10 vor 10 usw. werbefrei und kein Pre-Pay oder ähnichen Format.

      Für den HCD könnte es ganz dumm kommen wenn No Billag angenommen wird. Ich glaube das ist keine Angstmacherei von Domenig und Co. Ob sich jemand ein Jahresabo antut für 5 Tage SC ist zu bezweifeln, ob jemand einzelne Spiele kauft wie Riga vs Mountfield eine andere. Die Sponsoren möchten präsent sein im TV, der SC lebt fast nur davon. Die CH ist schlicht zu klein für den Werbemarkt im TV. Was wird aus RTR, TSI UND RTR.

      Mir scheint, dass weder
      die SRG noch das Pro Komitee eine wirklich gute Lösung haben bei einer Annahme. Daher: Nein zu No billag.

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Bono“ ()

      Tja, ich glaube dem gibts nichts anzufügen, Bono!

      Auch von mir: Ein überzeugtes Nein zu No Billag, nicht nur aus HCD Sicht, Bono hat die Gründe für ein Nein, hervorragend dargelegt!

      Was aber auch feststeht und Bono eingangs bemerkt hat: Über die Höhe der Gebühr darf, ja muss diskutiert werden!
      Zum Thema Private TV-Sender und NoBillag hab ich folgenden Ausschnitt gelesen:

      Die Zukunft könnten private Fernsehstationen sichern. Etwa TV24 aus dem Aargauer Verlagshaus AZ Medien.
      Roger Elsener, Geschäftsführer des Bereichs TV und Radio: «Wir könnten
      die Produktionskosten der Lauberhorn- Skirennen grundsätzlich stemmen
      und sie übertragen.» Voraussetzung sei die Übernahme des gesamten
      Weltcups. Denn so könnte man im Gegenzug für wenig Geld jene Rennen
      ausstrahlen, die im Ausland produziert werden.

      Sollte sich die SRG tatsächlich zurückziehen, werden laut Elsener aber auch andere Lizenzen
      in Unterhaltung und Sport frei. «Für TV24 wären zum Beispiel Rechte im
      Eishockey, Tennis oder Fussball interessant. Zum Spengler-Cup würden wir
      sicher nicht Nein sagen. Auch die Champions League oder
      Fussball-Länderspiele der Schweizer Nati wären interessant.»

      Quelle: tagesanzeiger.ch
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Ich habe mir das Spiel Genf : HCD vom Freitag Abend im freien My Sports Sender anschauen können. Nach gut 10 minuten musste ich mir zum ersten mal die Frage stellen ob die Kommentatoren von My Sports in irgendeiner Weise je eine Ausbildung für diesen Job gemacht haben oder ob nur der Kurs euphorisches Torjubeln belegt wurde! Und das war nicht das einzige was mich genervt hat. Die Qualität der Berichterstattung ist ein graus!! Und das habe ich nicht zum ersten mal festgestellt. Wenn diese Sender nicht mal im Stande sind einen einigermassen schlauen Sportkommentator anzustellen, wie sieht das denn bei "schwierigeren" Themen wie z.b. einer Diskussion zu einer anstehenden Abstimmung aus?
      Dazu kommt dass wenn ich die Kosten für Sport, Nachrichten, Filme und ev. noch Dokumentationen beim Pay TV zusammenzähle ich weit über 400.-CHF komme.
      Für mich stimmen Preis Leistung beim SRF. Daher ein gaaaaanz klares nein zu No Billag.
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)

      iced schrieb:

      Der ging ja noch. Pascal Hardegger toppt alles! Der moderiert gefühlt jedes zweite Spiel und ich krieg jedesmal das Grauen.


      Für mich ein weiterer Grund kein Pay TV Sender zu installieren.....ich geb viel lieber das Geld für die Saisonkarte in Davos aus!
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)
      In GB wo die BBC ähnlich starker Monopolist ist wie die SRG wurde neulich ein Test durchgeführt. BBC kritische Leute, meist Familien aber auch Einzelpersonen (im ganzen Königreich ausgewählt) durften 10 Tage keine öffentliche Medien anschauen und anhören. Nur Pay TV und Sendungen mit Werbung. Resultat: einige brachen die Übung ab, andere oder die meisten BBC Kritiker haben ihre Meinung geändert.

      Bono schrieb:

      In GB wo die BBC ähnlich starker Monopolist ist wie die SRG wurde neulich ein Test durchgeführt. BBC kritische Leute, meist Familien aber auch Einzelpersonen (im ganzen Königreich ausgewählt) durften 10 Tage keine öffentliche Medien anschauen und anhören. Nur Pay TV und Sendungen mit Werbung. Resultat: einige brachen die Übung ab, andere oder die meisten BBC Kritiker haben ihre Meinung geändert.


      Und weshalb macht man solche Experimente nicht mit den Hardcore-No-Billag-Fanatikern in der Schweiz? Da würde wohl noch so mancher auf die Welt kommen!

      GoGoHCD schrieb:

      iced schrieb:

      Der ging ja noch. Pascal Hardegger toppt alles! Der moderiert gefühlt jedes zweite Spiel und ich krieg jedesmal das Grauen.


      Für mich ein weiterer Grund kein Pay TV Sender zu installieren.....ich geb viel lieber das Geld für die Saisonkarte in Davos aus!


      Würde ich gerne, aber als Alleinerziehender mit 90 Minuten Weg nach Davos stellt sich das leider sehr schwierig dar. Da bin ich froh immerhin jedes Spiel im TV sehen zu können.
      Klar.....wenn ich nicht die Zeit finden würde um nach Davos zu fahren würde ich mir das ev. auch überlegen......allerdings mit den Kommentatoren von My Sports und nur für Hockey ist mir das im Moment zu teuer.
      300.- CHF nur für Sport und bei dieser Qualität finde ich schlicht und ergreiffend zu teuer. Aber wenn es die einzige Möglichkeit ist ....naja...

      Aber die Qualität der Pay TV sender wird durch das streichen der Billag nicht besser.....dann hat man nicht mal mehr die Zusammenfasssungen von SRF.
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. (Bertolt Brecht)
      Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben.(Anton Tschechow)
      Zu wissen, was man weiss, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.(Konfuzius)
      Ich habe mir das Spiel Genf : HCD vom Freitag Abend im freien My Sports Sender anschauen können. Nach gut 10 minuten musste ich mir zum ersten mal die Frage stellen ob die Kommentatoren von My Sports in irgendeiner Weise je eine Ausbildung für diesen Job gemacht haben oder ob nur der Kurs euphorisches Torjubeln belegt wurde!


      Wenn die No Billag Initiative angenommen wird, wird es einige gute Sportkommentatoren haben, welche einen neuen Job suchen. :pfeif:
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.
      Ich sprach von Sportkommentatoren und nicht von Eishockeykommentatoren. Der SRF überträgt zu wenig Eishockey um auch dort gut zu sein.
      Es war auch mehr ironisch gemeint wegen der Jobsucherei.

      Betreffend Billeter: Habe viele Freunde welche nicht HCD-Fan sind und diese können dem Billeter nicht zuhören, weil er doch zu einseitig Kommentiert. Allen kann man es nie recht machen...
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.
      Ich wollte es genau Wiesen und habe Direkt RSO angeschrieben, die Antwort 1zu1;


      Gerne beantworte ich Ihre Fragen. -
      Auf 34 regionale TV- und Radiostationen entfallen derzeit
      5% des gesamten Gebührenanteils und damit rund 60 Millionen Franken.
      Radio Südostschweiz erhält davon CHF 2‘612‘039, TV Südostschweiz CHF 4‘084‘820.
      Weitere Beihilfen in einem allerdings viel geringeren Anteil werden für die Ausbildung oder für die Technik gesprochen.
      So unterstützt der Bund z.B. alle UKW-Radios mit Beihilfen, damit der Umstieg auf
      DAB+ gelingen kann.
      Die Gebührenanteile werden ausgeschüttet, damit regionales TV überhaupt gemacht werden kann.
      Beim Radio soll sichergestellt werden, dass wirtschaftlich schwächere Gebiete, wie weite Teile des Kantons Graubünden
      ebenfalls mit Regionalradioleistungen versorgt werden können.
      Bei Radio Südostschweiz machen die Gebührenanteile etwas über 40 % der Einnahmen aus,
      bei TV Südostschweiz sind es mehr als 60 %. Damit sowohl Radio als auch TV Südostschweiz
      diese Gelder erhalten, muss der Leistungsauftrag in der Konzession erfüllt werden. Etwas verkürzt ausgedrückt, müssen Nachrichten-,
      Informations- sowie weitere Leistungen aus und für die Region angeboten werden. Ebenfalls müssen die konzessionierten Sender mit
      Leistungsauftrag und Gebührenanteil die Programme im ganzen Sendegebiet verbreiten.
      Fallen die Gebührenanteile weg, können die programmlichen- und die Verbreitungsleistungen
      nicht mehr aufrecht erhalten werden. D.h. Radio und TV Südostschweiz müssten den Betrieb
      einstellen. Eine Alternative dazu sehe ich nicht. Es sei denn, die Programmleistungen würden total verändert. TV Südostschweiz z.B.
      dürfte keine regionalen Nachrichten mehr bringen, sondern müsste amerikanische Serien einkaufen und z.B. in Konkurrenz zu 3+ treten.
      Ob dieser Weg erfolgreich ist, sei dahingestellt. Der Charakter von Regionalstationen ginge auf jeden Fall verloren.

      Ich hoffe, Ihre Fragen beantwortet zu haben. Zögern Sie sonst nicht, mich direkt anzuschreiben.

      Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen.
      Freundliche Grüsse
      Silvio Lebrument
      Geschäftsführer Medien
      H C D für immer :thumbsup: