Olympia 2018

      HCD_Freak schrieb:

      @Bono
      Danke! Du sprichst mir aus der Seele. Die Transferpolitik von Zug, Bern und Fribourg indem man alte Spieler holt ist doch ein Witz.


      Zug holt doch unter Kläy keine alten Spieler...

      Hoffentlich gibt FdB nicjt nur bei der Nati seinen Rücktritt. Er ist auch bei Davos heillos überfordert.
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      Die Liga ist wohl nicht so gut wie man denkt. Ich habe sowieso das Gefühl das vor allem dieses Jahr das Niveau in der gesamten Liga nicht sonderlich hoch ist. Selbst der SCB mag momentan nicht ganz überzeugen, wenn man so die Beiträge im Berner Forum liest. Alle sind am jammern über ihren Verein, alle haben Probleme.
      Viele sagen das die Intensität, die Härte fehlt. Und wenn ich mir die HCD Spiele anschaue dann stimmt dies auch. Die Schweiz hat ein Eishockeyproblem. Und das beginnt von ganz hinten bei den Torhütern. Nach Genoni kommt nichts mehr, und selbst dieser hat an diesen Spielen versagt. Zurzeit keine neue Hoffnung in Sicht, unsere Torhüter sind momentan noch weit weg für die Nati. Ich glaube dieses Problem ist man sich noch gar nicht wirklich bewusst in der Schweiz. Berra, Stephan, Hiller, Genoni, Flüeler etc. Die Zeit von diesen geht noch ein paar Jahre und dann verschwindet einer nach dem anderen. Und was holen dann die grossen Clubs? Anstatt die jungen zu fördern würde man dann wahrscheinlich auf einen Ausländischen Torhüter setzen... Plötzlich ist das dann der Trend...

      Wir werden sehen. Aber man wird über die Bücher gehen müssen, beim Verband, bei den Clubs, bei den Junioren, bei den Schiri's, überall. Bei der Sendung Boxplay wird ja viel Diskutiert was man verbessern kann, jetzt muss man dies aber auch umsetzen.
      1-9-2-1 H-C D-A-V-O-S
      heute in den Interviews zu lesen (zitat von Fischer in hockeyfans.ch zu lesen) einige Spieler stiessen ausgelaugt zur Nati, mussten aufgepäpelt werden etc. Wenn er hier an die HCD denkt, warum braucht es bei diesem Programm einen Cupwettbewerb und wenn ja auch noch im Olympiajahr. Keine andere grosse Nation hat sowas. Man lässt einzelne Teams 6 Spiele in 8 Tagen spielen und setzt den Cupfinal direkt vor dem Einrücken zur Nati an. Hier liegt die Schuld nicht beim Trainer

      Bono schrieb:

      warum braucht es bei diesem Programm einen Cupwettbewerb und wenn ja auch noch im Olympiajahr. Keine andere grosse Nation hat sowas.


      Diese Frage ist berechtigt. Jetzt kann man auch sagen, warum brauchts im Olympiajahr eine Champions League, warum einen Spengler-Cup und warum dann noch im Mai eine WM. Gerade für die WM sehe ich schwarz. Wieviele Spieler werden der Nati absagen, da sie an Blessuren leiden und sich erstmal erholen wollen?

      Es sind im Allgemeinen schon sehr viele Spiele, die gespielt werden müssen. Die Belastung mit Meisterschaft, CHL und SIC ist enorm. Wundert mich nicht, dass einzelne Spieler auf dem Zahnfleisch laufen. Vorallem jene der Topclubs, die an allen Wettbewerben teilnehmen. Es verwundert mich auch nicht, dass viele NLA Clubs bereits in den ersten beiden Runden des Cups ausscheiden. So hat man zumindest diese Belastung nicht mehr.
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Natürlich kann man argumentieren, dass es mit den zahlreichen Wettbewerben viele Spiele gibt. Aber das Ziel vieler Spieler ist die NHL, wo in der Qualifikation 82 Spiele auf dem Programm stehen und in den Playoffs eine Runde mehr gespielt wird als bei uns. Da muss man sich einfach fragen, was der Massstab ist. Ist er die NHL, dann sind es nicht zu viele Spiele.

      Um dies etwas konkret zu veranschaulichen, nehme ich folgende Beispiele, von Spielern, welche bei der maximalen Anzahl Partien ihres Klubs eingesetzt wurden: Phil Kessel bestritt letzte Saison mit den Pittsburgh Penguins 107 Meisterschaftspartien (82 Qualifikations- und 25 Playoff-Matches). Lino Martschini kam auf 66 Meisterschaftspartien (50 Qualifikations- und 16 Playoffspiele).

      Das sind über 40 Spiele Unterschied. Ich will damit nicht sagen, dass ich Fan all dieser Wettbewerbe bin. Es geht mir nur darum, die Relationen aufzuzeigen. Wenn die NHL der Massstab ist, dann müssen die Spieler auch körperlich und mental diese Belastung gewohnt sein. Ob dies gesund ist, ist dann aber natürlich eine andere Frage...

      Aber wenn es um die Gesundheit der Spieler ginge, dann wären die sogenannten "back-to-back"-Games am Wochenende nicht möglich, da bei Spielen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die nötige Regenerationszeit für den Körper fehlt.

      Fazit: Es ist ein schmaler Grat zwischen sportlichen Ansprüchen (Ziel: NHL), kommerziellen Interessen (verschiedene Wettbewerbe) und der Gesundheit (Regeneration) der Spieler.
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»
      @Stolte: aber auch in NHL spielt kein Team 6 Spiele in 8 Tagen. Zudem entfallen dort die Reisestrapazen mit stundenlangen Busfahrten und den Spielern wird eigentlich bis aufs zu Bett gehen alles abgenommen. Ein NLA Team kommt mit Cup, CHL und SC auch auf 80 Spiele +|-
      rechnet man die vielen Natipausen und SC sUnterbruch sind das auch viele Spiele in kurzer Zeit.


      DieDeutschen haben heute gezeigt, wie man mit bescheidenen spielerischen Mitteln aber viel Teamgeist weit kommt. Allerdings sind die Schweden ohne NHL Cracks auch nur ein mittelmässiges Team. Die wären auch für uns machbar gewesen.
      schön und gut und Respekt für die Leistung der Deutschen. Trotzdem möchte ich so ein Turnier nicht mit B, C und D Teams sehen wie an diesen Spielen. Remeber die Spiele von Vancouver oder Turin. Schweden und Finnen ohne NHL Spieler sackschwach, Canada weit weg Canada zu sein. Die Russen sind die einzigen auf höchsten Level. Und under Team hat es nicht verstanden daraus profit zu schlagen!
      Ganz klar Bono. Ohne die sensationelle Leistung der Deutschen schmälern zu wollen: Aber es war und wird wohl nie mehr so einfach an den Olympischen Spielen im Eishockey für eine Medaille zu sorgen.

      Tja, wir haben's mächtig versemmelt, die Deutschen haben die günstige Gelegenheit genutzt und für einen Überraschungscoup gesorgt.

      Wir dürften dafür einen neuen Rekord aufgestellt haben: Oder gab es schon mal einen Vollhorst der es geschafft hat (egal ob WM oder Olympia), nach nur 9 Sekunden eine Matchstrafe (und die noch zurecht!) zu kassieren???
      die deutschen spielten ein unglaubliches turnier und holten verdient silber.

      ich habe da mal was nachgeschaut. In der DEL dürfen 9 Ausländer pro Spiel auf dem matchblatt sein. jeder club kann 11 Ausländer - Lizenzen lösen.
      Das heisst das ein Deutscher Spieler sehr viel mehr konkurrenz hat und wirklich arbeiten muss um einen Platz im Kader zu bekommen. dagegen haben viele schweizer einen platz in einem NLA team ohne richtig hart zu arbeiten, da es ja wenig Konkurrenz hat und eben ein einheimischer spieler schnell zufrieden ist mit dem was er leistet.

      Ist das ein Model für die schweiz? ich finde Ja, aber nur mit 6 ausländer. denn so müssen unsere sogenannten talente auch arbeiten und sich weiterentwickeln wollen. wie sagt man so schön: zufriedenheit ist stillstand.
      klar sehe ich lieber schweizer spieler auf dem eis, doch ich will solche sehen die eben nicht nur als ewige talente gelten und mit sich zufrieden sind das sie NLA spielen.

      viele trainer und sportchefs sagen das gleiche, es habe leider zu wenig konkurrenz unter den schweizer spieler. doch etwas ändern was will auch niemand. wer meint es gibt genug junioren die es vielleicht mal schaffen der täuscht sich gewaltig. die konkurrenz wird immer klein bleiben ausser:
      man verkleinert die liga, was für mich aber überhaupt kein sinn macht.
      man überarbeitet die ausländerregel und bringt so mehr konkurrenz in die schweizer nla clubs
      Auch von mir eine herzliche Gratulation zur Silbermedaille von Deutschland.

      Aber und das muss und darf auch mal gesagt werden: Deutschland hat jetzt EINMAL in gefühlt 40 Jahren ein wirklich gutes Turnier gespielt und das ganze erinnert mich stark, sehr stark an die Schweiz an der WM von 2013. Da wäre auch niemand auf den Gedanken gekommen, das Schweizer System zu hinterfragen und noch weniger das Deutsche als das Vorbild zu nehmen.

      Mehr Ausländer birgt halt die Gefahr, dass sich Clubs wie Zürich, Zug, Bern und Lugano mit einer grossen Kriegskasse nach belieben bedienen können und so das Leistungsgefälle innerhalb der Liga grösser wird. Daher kann und darf mehr Ausländer keine Lösung sein.

      Viel mehr müsste die Nationalmannschaft auf Clubebene ernster genommen werden: Es kann doch nicht sein, dass Reihenweise Spieler mit teilweise fadenscheinigen Begründungen (und da meine ich alle auch HCD-Spieler) Jahr für Jahr für die WM absagen. Genau das zeigt halt wie ernst (oder eben NICHT ernst) die WM genommen wird. Würde die WM von den Clubs und vor allem den Spielern ernster genommen, dann wären vielleicht WIR jetzt an der Stelle Deutschlands und niemand würde mehr Ausländer fordern, was nur den Clubs mit grosser Kriegskasse zu Gute kommen würde.

      Nochmals und bitte nicht falsch verstehen: Deutschland hat jetzt in weiss nicht wievielen Jahren EIN EINZIGES gutes Turnier gespielt. Dies muss jetzt zuerst mal bestätigt werden, nicht dass in Deutschland nach der WM bereits wieder Katzenjammer herrscht.

      7270 schrieb:

      Mehr Ausländer birgt halt die Gefahr, dass sich Clubs wie Zürich, Zug, Bern und Lugano mit einer grossen Kriegskasse nach belieben bedienen können und so das Leistungsgefälle innerhalb der Liga grösser wird. Daher kann und darf mehr Ausländer keine Lösung sein.


      die geldclubs bedienen sich ja jetzt schon nach belieben, einfach mit fertigen schweizern. der hcd bezahlt nygren und little sicher nicht soviel wie der scb zahlen würde. es gibt genug starke ausländische spieler die in der NLA spielen würden, auch für 400 000.-- pro jahr. das ist zum beispiel schon mehr als sie in schweden und finnland erhalten würden.
      ein nebeneffekt wäre dann auch dass die schweizerspieler nicht mehr soviel macht haben und keine hohen lohnforderungen machen können.

      Ausländerregelung fussball:
      In der Super League darf eine Mannschaft fünf ausländische Spieler gleichzeitig einsetzen (Challenge League: 4). Bürger aus EU-Staaten sowie Liechtenstein, Island und Norwegen gelten im Schweizer Profifussball nicht als Ausländer. Die Clubs der Super League dürfen 25 Spieler auf einer Kontingentliste melden, von den mindestens acht sogenannte lokal ausgebildete Spieler sein müssen (Challenge League: zwölf).

      so was ist zum glück im eishockey nicht möglich. trotzdem der schweizer muss hart arbeiten und die richtige einstellung haben sonst gibts kein platz im kader

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „pauli“ ()