Saisonvorschau 19/20

      Ich verstehe nicht, wie man Ambri diese Saison vor Davos setzen kann. Klar, letzte Saison waren die viel besser, jedoch hatten die einen Spieler, welcher alle um sich besser machte. Zwerger und Müller profitierten wie alle anderen von ihm. Bin gespannt wie es diese Saison wird ohne ihn. Zudem haben sie einige verletzte Schlüsselspieler und ein Monsterprogramm. Mich würde es erstaunen, wenn Ambri besser als Davos ist.

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      Der Davoser schrieb:

      Ich verstehe nicht, wie man Ambri diese Saison vor Davos setzen kann. Klar, letzte Saison waren die viel besser, jedoch hatten die einen Spieler, welcher alle um sich besser machte. Zwerger und Müller profitierten wie alle anderen von ihm. Bin gespannt wie es diese Saison wird ohne ihn. Zudem haben sie einige verletzte Schlüsselspieler und ein Monsterprogramm. Mich würde es erstaunen, wenn Ambri besser als Davos ist.


      Unterschätze den HCAP nicht. Das Team ist im Grossen und Ganzen zusammengeblieben. Mit Kubalik verlieren sie schon ihren grossen Top-Shot und auch die Anzahl Pflichtspiele nimmt zu. Aber wenn die zu Saisonbeginn einen Lauf kriegen und wichtige Punkte holen, dann ist auch diese Saison wieder viel möglich.
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Prognosen sind Prognosen sind Prognosen. Da hast du schon recht @Der Davoser. Ich habe den HCD in den Vorbereitungsspielen 4x spielen sehen. Und das was ich gesehen habe war vielversprechend. Von daher bin auch ich der Meinung, dass der HCD um die Playoffs mitspielen sollte. Dieses Jahr könnte sich der Kampf zwischen Platz 7 bis Platz 11, 12 noch viel mehr zuspitzen. Ambri profitierte letztes Jahr von den Punktelieferanten Rappi und Davos. Auch Langnau. Wenn sich Davos nun nicht wieder abschlachten lässt, dann wird's um einiges spannender als vergangene Saison.
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Ich bin gespannt auf Fribourg und Langnau. Langnau könnte wieder in die Playouts geraten, da ein Exploit bei denen etwa wie in Ambri alle 5-6 Jahre vorkommt. In Fribourg wird vieles von den Ausländern abhängen, zuviel in meinen Augen. Es reden dort alle nur von ihnen. Walser und Schneeberger waren gemäss Fribourg Fans eine kleine Enttäuschung und bei den CH-Spielern haben sie sich nicht verstärkt. Diese Saison könnte in der Tat sehr spannend werden, vor allem zwischen den Plätzen 6-12. Denn auch Lugano hat einiges an Substanz verloren (Hofmann, Ulmer, Cunti, Merzlikins u.a.) und beim ZSC wurde nicht viel verändert.

      Hier noch meine abschliessende Prognose:

      1. Zug (die müssen fast)
      2. Bern
      3. Biel
      4. Lausanne
      5. ZSC
      6. Lugano
      7. Davos (Meiner Meinung nach ist die Qualität des Kaders auf Platz 6-8 anzusiedeln, daher Rang 7)
      8. Fribourg
      9. Langnau
      10. Genf
      11./12. Ambri/Rappi (Schwierig hier den Letzten auszumachen)
      Leute, nicht mehr lange bis es endlich los geht.

      Ich habe mal eine Frage: Wie würdet ihr die Linien zusammenstellen im Sturm? Da wir ja relativ viele Spieler haben, müssen sicher 1-3 Spieler zuschauen. Welche Spieler würdet ihr überzählig lassen? ich sehe diese wie folgt wenn alle fit sind:

      Ambühl - Corvi - Herzog
      Palushaj - Baumgartner - M. Wieser
      Tedenby - Lindgren - Eggenberger
      Meyer - Hischier - D. Wieser
      Heute in der Saisonvorschau widmet auch der Print-Blick eine ganze Seite dem HCD. Zu sehen sind Wohlwend und Raffainer vor der neuen Tribüne. Zudem ein Kommentar von Dino Kessler

      @ Persbestli: Die Oligarchen Truppe aus Zug im 1/4 Final als Quali 8. aus den Playoffs zu werfen wäre ein Riesending. Das Hockeyguide ist kult, ich kaufte diese Hefte schon in den 80er Jahren, damals noch von Pierre Benoit und ab 2000 dann von KZ. Auch wenn die Phrasen und Sprüche (auch über die Stimmung der HCD Fans) von Zaugg sich jährlich wiederholen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bono“ ()

      Ja @Bono, das wär natürlich ein Ding. Wir sind uns wohl alle einig, dass sich der EV Zug mit dieser Truppe nur selber schlagen kann. Ich wage zu prognostizieren, dass der Schweizermeister 2020 das Team wird, welches den EVZ schlagen kann. Aber wer weiss, Quali und Playoff sind zwei verschieden Paar Schuhe.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      Neu

      Eigentlich habe ich meine Glaskugel nach den katastrophalen Tipps meinerseits im letzten Jahr bereits in 1000 Teile zertrümmert. Meine Tipps lagen fast schon unglaubliche 50 Rangpunkte daneben, wobei ich bei meinem am nächsten liegenden Tipp zwei Ränge und bei den schlechtesten Tipps satte sieben Ränge daneben lag.
      Und warum kam es soweit? Weil ich mal versucht habe, die Herangehensweise an die Tipps anders zu gestalten, als das die meisten tun. Zu meiner Verteidigung muss aber auch gesagt sein, dass bei acht Punkten Abstand zwischen Platz 3 und Platz 10 dort durchaus jede einzelne Direktbegegnung (welche ja bis zu sechs Punkte ausmachen kann) die Tabelle ziemlich durchschütteln hätte können. Hätte zum Beispiel Lugano am 25. Januar gegen Lausanne die Führung nicht mehr hergegeben, wäre ich "nur" 42 Rangpunkte daneben gelegen. Hätte zudem der ZSC am 18. Dezember gegen Ambri nicht zwei Minuten vor Schluss einen Shorthander kassiert, wären es gar "nur" 36 Rangpunkte gewesen und meine Tipps besser als die von Klaus Zaugg (der lag 38 Rangpunkte daneben). Fassen wir es zusammen, die letzte Saison bot viele Überraschungen und war nicht in der Form vorhersehbar. Also versuche ich trotzdem diese Saison erneut mein Glück mit einer Prognose:

      1. Zug
      Wie praktisch jeder andere auch, sehe auch ich die Zuger auf Rang 1. Die können sich nur selber schlagen. Wer letzte Saison Zweiter wurde, sich dann mit dem besten Goalie und dem besten Torschützen der Liga verbessert, muss die Quali gewinnen. Alles andere wäre trotz Ausgeglichenheit der Liga eine Überraschung.

      2. Bern
      Hier habe ich schon etwas länger überlegt, wen ich hinsetzen soll. Der beste Goalie der letzten Saison wurde immerhin durch Schlegel ersetzt, der letzte Saison eine höhere Fangquote als Hiller hatte. So kann der Substanz-Verlust nicht so dramatisch hoch sein, dass man gleich weit zurückfällt. In denke aber, dass der Abstand zu den nun folgenden Teams kleiner geworden ist.

      3. ZSC Lions
      Dieser Tipp ist ziemlich gewagt, da ich die Zürcher durchaus auch auf den nächsten 3-4 Plätzen einstufen könnte. Sofern Flüeler aber die Saison durchspielen kann (oder aber tatsächlich noch ein guter ausländischer Goalie verpflichtet wird) und Grönborg seinen weltmeisterlichen Flair auf die Mannschaft übertragen kann, werden die Zürcher nach zwei schlechten Qualis in Folge mal wieder vorne mitspielen.

      4. Lausanne
      Die Waadtländer haben sich punktuell verstärkt und werden sich knapp das Heimrecht sichern...

      5. Biel
      ... weil den Bielern entscheidende Punkte fehlen, da sie gegen die Zuger und die ZSC Lions öfter spielen müssen, als die Lausanner.

      6. Fribourg
      Hat sich speziell auf den Ausländerpositionen markant verstärkt. Doch die Schweizer Leistungsträger, die schon letzte Saison die Playoffs knapp verpasst haben, werden auch nicht jünger. Bei einem Höhenflug können ungeahnte Kräfte frei werden und das Heimrecht liegt sogar drin.

      7. Davos
      Ich weiss nicht genau, was das letzte Saison war. Viele Spiele sahen seltsam aus und waren selbst für mich, der - inklusive NHL und WM - etwa 250 Hockeyspiele pro Jahr ansieht, eine komplett neue Erfahrung. Ich sage nicht, dass uns fehlendes Glück in die Playouts brachte (da lief noch einiges mehr schief), aber wir haben kaum ein Spiel glücklich gewonnen und sehr viele Spiele unglücklich verloren. Wären Pech und Glück etwas gerechter aufgeteilt worden, wären die Playoffs wohl knapper verpasst worden. Für diese Saison liegt deutlich mehr drin. Die acht Auswärtsspiele zu Beginn sehe ich nicht als Problem an, da Davos in der Auswärtstabelle meist besser dasteht, als zuhause. Letzte Saison gab es auswärts gar 13 Punkte mehr als zuhause. Im Kampf um die Playoffs wird es sich als Glücksfall erweisen, dass der HCD die sechs Zusatzpartien gegen Lugano, Ambri und die Lakers spielen darf.

      8. Lugano
      Lugano hat in etwa das verloren, was Zug hinzu bekam. Der Goalie und der Top-Torschütze sind weg. Hofmann wird nicht 1zu1 ersetzbar sein, doch die neuen Ausländer und Suri sollten die Lücke einigermassen schliessen können. Schlechter sieht es dagegen auf der Torhüterposition aus, da dort der Substanzverlust grösser ist. Genau darum wird Lugano wie Davos um die Playoffs kämpfen müssen. Am Ende könnten auch hier die Spiele der regionalen Gruppen für die Tessiner Gold wert sein.

      9. Langnau
      Die Emmentaler sind für mich ein bisschen ein Wundertüte. Die Transfers sehen auf dem Papier ein bisschen nach Nullrechnung für mich aus. Sehe die Tigers daher diese Saison etwa gleich stark wie letzte Saison. Letzte Saison spielten sie aber etwas über ihren Möglichkeiten. Sie werden zwar auch in diesem Jahr um die Playoffs mitspielen, könnten jedoch an den Spielen der regionalen Gruppe scheitern.

      10. Servette
      Neuer Trainer, neues Glück? Ich denke nicht. Ich habe Servette schon letzte Saison ganz weit hinten gesehen, doch sie profitierten davon, dass andere Teams enttäuschten. Ich denke in dieser Saison reicht es knapp nicht in die Playoffs.

      11. Ambri
      Viele sprechen Ambri einen schlechten Platz zu, weil sie sich mit vier Wettbewerben zuviel zumuten würden. Ich sage, dass das Schwachsinn ist. Wahrscheinlich ist das CHL-Abenteuer nach der Gruppenphase vorbei, im Cup könnte im Achtelfinale gegen Biel auch schon Schluss sein. Somit bleiben noch die (wahrscheinlich) 3-4 Spiele am Spengler Cup. Da die ersten vier CHL-Spiele durchaus als Saisonvorbereitung berechnet werden können, wird Ambri wohl etwa gleich viele Spiele bestreiten, wie die beiden Cup-Finalisten. Warum setze ich sie trotzdem auf Rang 11? Sie haben für mich letzte Saison deutlich über ihren Möglichkeiten performt. Sie haben z.B. gegen Davos 16 von möglichen 18 Punkten geholt, bei fast jedem Sieg hatte Kubalik massgeblichen Anteil an den Siegen. Ich denke Ambri wird Kubalik diese Saison extrem vermissen und etwa 20 Punkte weniger holen, als letzte Saison.

      12. Rapperswil
      Neues Team, gleicher Rang. Das einzige Team, welches letzte Saison noch schlechter war als Davos, profitierte entgegen meiner Erwartungen kein bisschen von der Aufstiegs-Euphorie. Diese ist natürlich ein Jahr später weg und deshalb wird diese Saison noch schwieriger als die letzte. Zwar haben sich die Lakers auf gewissen Positionen etwas verstärkt, doch es wird nicht reichen, die grosse Lücke zu den anderen Klubs zu schliessen.


      Ich muss zugestehen, dass ich schon lange nicht mehr so gespannt einer Saison entgegen gefiebert habe. Auch beim Erstellen der Tabelle habe immer wieder festgestellt, dass es an einigen Stellen sehr knapp zur Sachen gehen könnte. Eine längere Krise von Bern und eine überragende Saison eines der Teams, die ich auf die Plätze 4-8 gesetzt habe, könnte durchaus dazu führen, dass eines dieser Teams ganz weit vorne landet. So eng wie letzte Saison wird es aber am Ende nicht zu und her gehen, da die Anzahl an Überraschungen in dieser Saison nicht so krass ausfallen wird, die letztes Jahr.