Coronavirus

      HCD Supporter schrieb:

      Im Puff darfst du bumsen gehen, näherer Körperkontakt gibt es wohl kaum.

      Ja, aber nur in der Doggy-Stellung :thumbsup:
      Wer es noch immer nicht begriffen hat, der Corona-Hype ist vorbei und das einzige was wirklich schädlich sein wird, sind die wirtschaftlichen Folgen, welche uns noch Jahre beschäftigen werden. Stand gestern sind die Arbeitslosenzahlen zwischenzeitlich um +90'000 gestiegen und dies ist erst der Anfang, weitere 250'000-300'000 werden bis Ende Jahr noch hinzu kommen. Apropos Zahlen, da hat heute die NZZ ein paar ganz interessante veröffentlicht und weitere werden folgen. Zusammengefasst kann man jetzt schon sagen, dass Corona als die teuerste Grippe aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird!
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

      Es gibt keine dumme Menschen, es gibt nur solche, die etwas Pech beim denken haben!

      Fan since 1979

      HCD Supporter schrieb:

      Oha, erklär mir nun bitte mal was der Unterschied ist zwischen Schwingen trainieren und wettkampf. Körpernähe hast du identisch.


      obwohl es überflüssig ist dir , zwilling und jump etwas zu erklären versuche ich es trotzdem!

      Schwingclub Unterlandquart hat 12 Aktive Schwinger die zusammen trainieren. Am Schwägalp Schwinget 2019 waren ca 80 Schwinger am Start.
      Rechne mal nach wie hoch das ansteckungspotenzial an einem schwingfest ist. Nur ein positiver Fall und es müssen über 80 Familien in Quarantäne.

      Immer alles nur negativ sehen und jammern kann jeder. musstet ihr schon schwere Entscheidungen treffen? ich nehme an JA, waren da ALLE glücklich? Nein, weil es unmöglich ist allen alles recht zu machen!
      Ist doch genau das gleiche wie im Stadion. Der Gegner macht einen Stockschlag der NICHT bestraft wird, der Davoser schlägt zurück und bekommt einen Zweier. Das Halbe Stadion schreit dann Verschwörung, gekaufter Schiri usw. Diejenigen wo es härter trifft jammern am meisten. Wenn man aber auf der bevorteilten Seite steht ist man ganz ganz ruhig.

      Beispiel SVP: Sie forderten sehr schnell die Grenzschliessung, BR machte es später und wurde kritisiert. Heute sagte der BR die Grenzen werden wieder geöffnet (das müssen aber auch unsere Nachbarländer wollen) und die SVP kritisiert den BR erneut!
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      Noch etwas anderes:

      Schaut doch mal dieses Chaos in Fussball Deutschland an. Das Konzept funktioniert nur, so lange kein Team einen Positiven Fall hat.

      2. Bundesliga hat schon 3 mal gespielt, ausser Dynamo Dresden. Dort hat es zwei Coronakranke gegeben. Sie stehen jetzt, logischerweise auf dem letzten Platz. Dresden muss nun 9 Spiele in 28 Tagen absolvieren. Also jeden dritten Tag. Weniger Pause und somit ein klarer Nachteil gegenüber den Konkurrenten. z.b. St. Pauli die haben zwischen Spieltag 30 + 31 sage und schreibe 8 Tage Pause.
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „pauli“ ()

      pauli schrieb:

      Noch etwas anderes:

      Schaut doch mal dieses Chaos in Fussball Deutschland an. Das Konzept funktioniert nur, so lange kein Team einen Positiven Fall hat.

      2. Bundesliga hat schon 3 mal gespielt, ausser Dynamo Dresden. Dort hat es zwei Coronakranke gegeben. Sie stehen jetzt, logischerweise auf dem letzten Platz. Dresden muss nun 9 Spiele in 28 Tagen absolvieren. Also jeden dritten Tag. Weniger Pause und somit ein klarer Nachteil gegenüber den Konkurrenten. z.b. St. Pauli die haben zwischen Spieltag 30 + 31 sage und schreibe 8 Tage Pause.


      Dresden steht schon seit dem 30. November 2019 auf dem letzten Platz und nicht erst wegen den weniger ausgetragenen Spielen. Und "Coronakrank" waren die Spieler auch nicht. Sie zeigten keinerlei Symptome, hatten lediglich positive Testergebnisse.
      Und das ganze wirkt sowieso ein bisschen speziell. In der ersten Testreihe hatten sie einen positiven Fall, der sich dann auch umgehend isoliert hat. In der zweiten Testreihe gab es dann keinen positiven Fall mehr. In der dritten Testreihe (eine Woche vor dem ersten Spiel) waren dann plötzlich zwei weitere Spieler infiziert, obwohl sie angeblich mit der Person der ersten Testreihe zu keiner Zeit Kontakt hatten. Durch diese beiden Fälle wurde zunächst die gesamte Wiederaufnahme des Spielbetriebs in Frage gestellt, dann aber doch in Angriff genommen. Weil nach der zweiten Testreihe das Training mit Vollkontakt wieder aufgenommen wurde, musste das gesamte Team von Dynamo Dresden für 14 Tage in Quarantäne. Die vierte Testreihe brachte dann wieder aussschliesslich negative Ergebnisse. Und dann, in der fünften Testreihe, einen Tag vor Beendigung der Quarantäne wurde wieder ein Spieler positiv getestet. Und wie bereits erwähnt, kein einziger der getesteten Spieler zeigt Symptome.

      Das ist doch alles sehr seltsam und könnte folgende Gründe haben:
      - Dynamo Dresden hat unglaubliches Pech
      - die Corona-Tests sind extrem fehleranfällig
      - irgendjemand möchte Dynamo Dresden schaden und ist in einer Position, in der er Proben oder Ergebnisse fälschen kann.
      - Dynamo Dresden will den Abstieg mit allen Mitteln verhindern und manipuliert selber.

      Ich persönlich tendiere zu Punkt 2, da ich aus erster Hand schon von mehreren Fällen gehört habe, wo der erste Test positiv und ein zweiter Test dann kurz darauf negativ war. Dies wirft dann aber die Frage auf, warum es nicht auch bei anderen Vereinen zu falschen Ergebnissen kam.

      Aber natürlich hat jetzt Dresden einen gewissen Nachteil gegenüber dem Rest der Liga, aber die Wahrscheinlichkeit eines Abstiegs wäre sehr gross gewesen, wenn Dresden am 17. Mai hätte loslegen können. Immerhin müssen sie noch gegen die Top 3 der Liga ran und sechs der neun Gegner sind in der oberen Tabellenhälfte zu finden.

      pauli schrieb:

      Immer alles nur negativ sehen und jammern kann jeder. musstet ihr schon schwere Entscheidungen treffen? ich nehme an JA, waren da ALLE glücklich? Nein, weil es unmöglich ist allen alles recht zu machen!

      Wenn ich schwere Entscheidungen treffe muss, geschieht dies immer im wissen, ohne eine Schaden anzurichten. Ist dies nicht möglich, dann den schaden so gering oder punktuell wie nur möglich zu halten. Um das Wespen-Nest zu beseitigen, hat unsere Regierung nicht den Schädlingsbekämpfer geholt, sie haben gleich das ganze Haus angezündet! Du hast recht, am Ende ist das Resultat das gleiche, die Wespen sind tot jedoch mit unterschiedlichen Auswirkungen.

      HalloVeloGummiBaum schrieb:

      die Corona-Tests sind extrem fehleranfällig

      Auch dies ist längstens bekannt und durch die bereits oben erwähnten "Corona-Leugner" zu Tage gebracht. Wodarg hat schon Anfang März vor diesem Test gewarnt und darauf hingewiesen, dass man diesen sehr einfach auf die Zuverlässigkeit testen kann. Wenn der Test bei Haustieren positiv anzeigt, funktioniert er nicht, resp. ist er falsch positiv. Waren da nicht Haustiere, welche positiv auf Covid-19 getestet wurden?

      Es zeigt sich immer mehr, dass man die Lage völlig falsch beurteilt hat, die Letalität musste ständig nach unten korrigiert werden und liegt zwischenzeitlich auf dem Niveau einer Grippe und dies global. Ich weis von einem Fall (und dies wird nicht der einzige sein), als ein Elternteil (94 jährig) verstorben ist, das der Kantonsarzt angerufen und gefragt hat, ob die Angehörigen etwas dagegen hätten, wenn man als Todesursache Covid-19 angeben würde.
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

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      Interessant du weisst also im vorherein welche entscheidung die richtige ist und am wenigsten schaden anrichtet? Es ist nur deine einschätzung, frag mal jene die unter deiner entscheidung "leiden". Die sehen das sicher anders.

      Beispiel:
      Du musst ein Mitarbeiter entlassen, nur aus kosten Gründen.

      Der 60 Jährige: lebt alleine, nicht mehr der schnellste hat aber sehr viel erfahrung und wissen. Seit 40 jahren im Betrieb.

      Der 40 Jährige: 2facher Vater und verheiratet (frau arbeitet 50%), seit 7 Jahren bei Dir, immer da wenn es ihn braucht, arbeitet qualitativ und quantitativ hochstehend.

      Der 20 Jährige: wohnt noch bei mutti, machte Lehre bei Dir, lernwillig und fleissig, noch nicht so schnell und kaum erfahrung.

      Welchen von diesen drei entlässt Du?
      Ist es der erfahrene, der zuverlässige oder der zukünftige arbeiter?
      Bedenke alle lassen sich nicht zu schulden kommen und du brauchst eigentlich alle.

      Egal welchen Du entlässt es hagelt kritik.
      Du wirft alte raus, einen Vater auf due Strasse setzen geht gar nicht und junge haben bei Dir keine chance.
      Du wirst ganz sicher auch Kunden verlieren und wenn es nur die Angehörigen sind.

      Und jetzt sag mir welche auswirkungen wird diese entlassung haben?
      Das kann man nur sehr gering einschätzen.
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984

      Zwilling70 schrieb:



      Es zeigt sich immer mehr, dass man die Lage völlig falsch beurteilt hat, die Letalität .... und liegt zwischenzeitlich auf dem Niveau einer Grippe....


      Wie kann man nur so was behaupten?
      Auf der Seite des Bundesamtes für Statistik, kann man die wöchentlichen Mortalitätszahlen
      der letzten Jahre betrachten und mit dem Jahr 2020 vergleichen,
      evtl geht ja auch dir dann mal ein Licht auf.
      (Was ich aber eher bezweifle, da du dich auf deinem "Kreuzzug der Besserwisserei" bereits festgefahren hast...)

      drive.google.com/file/d/1-E57P…QsxROuk7QBJWQ5F9bCJt/view

      Diese Statistik zeigt nicht nur die zu Covid-19 zugeordneten Todesfälle, sondern alle.
      Aber vielleicht wollt ihr Verschwörer nun behaupten, es hätte in dieser Zeit einfach viel mehr Verkehrstote o.ä. gegeben... 8o

      Von "normaler Grippe" kann keine Rede sein...
      Lach doch mal!

      fondue schrieb:

      Wie kann man nur so was behaupten?

      Sehr einfach, lies die NZZ von gestern und auch du wirst erkennen, dass es KEINE Übersterblichkeit gibt oder gegeben hat, im Gegenteil.
      Selbstverständlich kannst du auch nur die einzelnen Wochen herauspicken und diese mit den Vorjahren vergleichen, um dann eine Übersterblichkeit zu erkennen, entscheidend ist jedoch die Summe und diese spricht ein klare Sprache.
      Seltsamerweise sind die an Herzinfarkt und Schlaganfall verstorbenen deutlich zurück gegangen und auf einem Niveau von ca. 1943 angelangt und zeitgleich sollen plötzlich alle an Covid-19 verstorben sein? Wenn du dem Glauben schenkst ist dies deine Sache, ich tue es nicht und dies mit begründeten Zweifel.

      @pauli
      Verschone mich mit solchen an den Haaren hergezogenen Beispielen, welche keinen Bezug zur Realität haben.
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

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      Fan since 1979
      @Zwilling70: Noch nie konntest du kritische Fragen beantworten. Schade!
      Auch wenn ich dir inhaltlich mit dem Wirtschaftsschaden zu 100% Recht gebe, es gab eine Entscheidung vor etwa 10 Wochen und diese war zum damaligen Zeitpunkt die Richtige (aus meiner Sicht). Nicht weil es gut war, sondern weil es das "am wenigsten schlechte" war.

      Ich bin froh, wird nun richtig gelockert und verfolge auch weiterhin die Experten welche gestern sagten:
      - eine zweite Epidemie kann 5000 Tote bringen
      und Experten welche heute sagten:
      - es gibt keine zweite Epidemie, es wird in kleineren Schüben kontrolliert kommen

      Betreffend der Schwinger-Fussballerthematik:
      Die Schwingsaison ist im August zu 85% durch. Die Fussballsaison beginnt im August wieder von neuem. Per 06.06.2020 dürfen Fussballer wieder in grösseren Gruppen trainieren, in welchem Umfang dies sein wird ist aktuell noch nicht bekannt. Per 06.06.2020 dürfen Schwinger wieder trainieren, in welchem Umfang dies sein wird ist aktuell noch nicht bekannt.
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.

      HCD Glarnerland schrieb:

      Noch nie konntest du kritische Fragen beantworten. Schade!

      Welche meinst du? Die mit dem grandiosen Beispiel von pauli? Ich kann nur für mein Unternehmen entscheiden und schauen, dass es allen gut geht und wir so unbeschadet wie nur möglich durch diesen Sturm kommen, welcher sich derzeit zusammen braut. Um ein anderes Unternehmen beurteilen zu können, braucht es schon etwas mehr realistischen Daten- und Zahlenmaterial um eine solche Sachlage beurteilen zu können.
      Betr. unseren Experten: Morgen werden sie dann wieder von 100'000 Opfer schwafeln um übermorgen zur Erkenntnis zu kommen, dass sich in der Berechnung ein Fehler eingeschlichen hat und es vermutlich nur 10 sein werden. Am Ende zählt nur, was tatsächlich ist und dies werden wir spätestens im 1 Quartal 2021 sehen, wenn die BFS Daten für das Jahr 2020 vorliegen.
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

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      Zwilling70 schrieb:

      fondue schrieb:

      Wie kann man nur so was behaupten?

      Sehr einfach, lies die NZZ von gestern und auch du wirst erkennen, dass es KEINE Übersterblichkeit gibt oder gegeben hat, im Gegenteil.
      Selbstverständlich kannst du auch nur die einzelnen Wochen herauspicken und diese mit den Vorjahren vergleichen, um dann eine Übersterblichkeit zu erkennen, entscheidend ist jedoch die Summe und diese spricht ein klare Sprache.
      Seltsamerweise sind die an Herzinfarkt und Schlaganfall verstorbenen deutlich zurück gegangen und auf einem Niveau von ca. 1943 angelangt und zeitgleich sollen plötzlich alle an Covid-19 verstorben sein? Wenn du dem Glauben schenkst ist dies deine Sache, ich tue es nicht und dies mit begründeten Zweifel.


      Schon wieder...drehst du jemandem die Worte im Mund um...
      Ich habe extra nicht von Covid Todesfällen gesprochen, sondern die Graifk angehängt, die ALLE Todesfälle zeigt.
      Und ich hab mir auch nicht, wie du das stets versuchst, ein mir passendes Argument, also nur eine Woche herausgepickt,
      sondern den Verlauf seit 1.Januar. Du kannst also die Kurve betrachten, ohne nur eine einzige Woche rauszupicken...
      Vergleiche die Kurve mit den letzten 6-7 Jahren...dann ist alles klar - erst recht, wenn, wie du ja sagst,
      es noch viel weniger Herzinfarkt-und Schlaganfall-Tote gab...woher kommen denn all die angehäuften Todesfälle?

      Wann schliesst denn du deine Betrachtung ab, nach einem Monat, einem Halbjahr, einem Jahr oder Jahrzehnt-/Hundert.
      Oder einfach gerade dann wenn es zu deinem Standpunkt passt?
      Es gibt keine abschliessende Beurteilungsmöglichkeit...und wird es auch nicht geben...

      @Standpunkt:
      Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.
      Lach doch mal!
      Ehrlich gesagt ist es mir zu blöd euer hin & her durchzulesen und meinen Senf auch noch dazu zu geben...
      Der Bundesrat hat entschieden wie er es für richtig gehalten hat und jetzt im Nachhinein kann man sowieso nichts mehr ändern! Punkt!

      Positiv ist doch, dass die Neufälle momentan auf einen sehr tiefen Niveau sind und mit dem jetzigen Weg vom Bundesrat mit den neuesten Lockerungen ich unsere Eishockeysaison nicht als gefährdet betrachte. :thumbsup:

      Thread kann zu!! :D

      Zwilling70 schrieb:

      Die mit dem grandiosen Beispiel von pauli?


      Dann beziehe diese "einfache" Frage auf dein Geschäft. Diese Frage musste ein Kollege von mir beantworten, an einer Weiterbildung von der EMS-Chemie.

      Keine Zahlen, keine Daten ausser dem hinweis, dass eine Person zuviel angestellt ist. So etwas möchte Frau Magdalena Martullo - Blocher beantwortet haben. Kleine Hilfe es gibt keine richtige oder falsche Antwort.

      Wenn man noch nie in so einer Situation war und keine Erfahrungswerte hat ist es unmöglich das zu beantworten. Um auf Covid19 zurückzukommen, wann hatte die Schweiz letztmals Notrecht ausgerufen? Mit dem jetzigen Wissensstand würde die Regierung auch anders reagieren, oder nicht?
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984
      Welche meinst du?


      Ich fragte mal, was der Bundesrat am Anfang hätte tun sollen beim Ausbruch der Epidemie?
      Und ob es ethisch korrekt wäre, für die Wirtschaft die Bevölkerung einem Risiko auszusetzen? (Schwedenthematik)

      Nur nörgeln ist einfach - entscheiden ist schwierig!
      Arroganz ist die Karikatur des Stolzes.

      Neu

      @HCD Glarnerland

      Am 16.03.2020 beantwortete Zwillig auf eine solche Frage. Einiges klingt gut, doch damals war vieles noch unbekannt. Heute würde der BR einiges anders machen, oder nicht @Zwilling70 ?

      Zwilling70 schrieb:

      pauli schrieb:
      @Zwilling70

      was würdest DU denn "besser" oder anders machen?

      1.) Ich würde nicht das Pferd vom Schwanz her aufziehen. Ich hätte die Risikogruppe (15% der Bevölkerung) unter "Hausarrest" gestellt und die Versorgung über Spitex, Rotkreuz, Pro Senectute, Militär und die nicht wenigen Sozialfällen und Erwerbslosen organisiert. (Risikogruppe von der Bevölkerung getrennt und nicht umgekehrt).
      2.) Ein Verbot von Zahlungen mittels Bargeld, da dieses bekanntlich die grösste Dreckschleuder ist, welche wir täglich anfassen. Leute die keine solche Möglichkeit haben, werden von der Gemeinde die entsprechenden Zahlungsmittel zur Verfügung gestellt (bsp. Reka-Karte)
      3.) Schulen offen lassen, da die Kinder, bekanntermassen, keine direkte Übertrager des Virus sind. (Aussage BAG-Sprecher)
      4.) Die 10 Milliarden könnten für die schnelle Forschung nach einem Impfstoff eingesetzt werden und müssten nicht als Brandlöscher herhalten, welcher sowieso nur ein Tropfen auf einem heissen Stein darstellt.
      5.) Spitäler und Altersheime unter Quarantäne gesetzt, d.h. keine Besuche zulassen, ausgenommen bei den Palliativ Fällen.
      6.) Bergbahnen und Skigebiete offen gelassen, denn Sonne ist für das Virus das grösste Gift.
      7.) Bevölkerung motivieren und dafür sorgen, dass diese Freude am Leben haben, denn die Krankheit beginnt im Kopf, aber auch die Heilung. Lachen ist die beste Medizin.

      Wie weitläufig bekannt ist, kann man sich nur 1x mit den Coronavirus anstecken und für die meisten, sprich den grössten Teil der Bevölkerung, verläuft die Infektion harmlos oder wie eine Grippe. Somit wäre nach ca. 1-2 Monaten die Seuche durch, ohne dass die Wirtschaft an die Wand gefahren wird.
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite. Zitat: Herb Brooks Team USA 1984

      Neu

      pauli schrieb:

      @HCD Glarnerland

      Am 16.03.2020 beantwortete Zwillig auf eine solche Frage. Einiges klingt gut, doch damals war vieles noch unbekannt. Heute würde der BR einiges anders machen, oder nicht @Zwilling70 ?

      Zwilling70 schrieb:

      pauli schrieb:
      @Zwilling70

      "Wie weitläufig bekannt ist, kann man sich nur 1x mit den Coronavirus anstecken"

      Seit langem frage ich mich, auf welcher Kentnissnahme dies beruht?! Man wusste/weiss nicht viel über das Virus, aber dies wurde immer kommuniziert. Ist dies auch wirklich belegt?

      Neu

      Habe gestern per Zufall eine alte Dok Sendung gesehen wo Sie verschiedene Personen begleitet haben, z.B. ein Arzt am Uni Spital ZH, von Beginn weg als die Schweiz reagierte.

      Wenn man nur 2min dem Arzt zuhört sind eigentlich alle Fragen beantwortet ob richtig oder falsch.
      Auch als ein Telefongespräch zu hören war als der Arzt nachfragte ob das Uni Spital Patienten von Chur übernehmen könne, wurde nochmals bewusst was eigentlich hinter unserer Wahrnehmung ablief.

      Sind wir doch einfach dankbar wie es im Moment ist und das es nicht so eingetroffen ist wie befürchtet.
      Irgendetwas haben wir ja richtig gemacht!

      Neu

      Nach dem genauen Durchlesen dieses Threads muss ich doch noch meine Meinung loswerden. Ich werde auf Punkte einiger Kommentierender eingehen, aber keine Namen nennen.

      Den "Lockdown light" (verglichen mit anderen Ländern) fand ich in Ordnung, aber bei den Öffnungsschritten handelt der Bundesrat sehr plan- und orientierungslos. Untenstehend ein paar Beispiele.

      - Coiffeur, Kosmetik, Tatoostudios und Massagen durften als erstes öffnen, aber Bergbahnen, Zoo, Museen und andere Geschäfte nicht. Ein Zoo Zürich oder Basel hat wesentlich mehr Fläche, damit die fremden Menschengruppen sich aus dem Weg gehen können, anstatt ein Coiffeursalon. Bei den Bergbahnen ist das Problem ja das Herauftransportieren in der Gondel/ Göndelis. Dort hätte man einfach früher öffnen können und mit Personenbeschränkung pro Fahrt. Diese Personenbeschränkung kannte man ja bereits aus Supermärkten und Apotheken. Auf dem Bergen oben verteilen sich die Menschengruppen ja problemlos.

      - Restaurants hatten bis zum gestrigen Entscheid eine 4er-Beschränkung pro Tisch und die 2m-Abstand-Rgel, aber im ÖV gelten keine Regeln, auch keine Maskenpflicht. Ein Schelm wer dabei denkt, dass dies nur deshalb ist, weil die SBB halbstaatlich ist.

      - Kinos und Theater dürfen bald wieder öffnen, allerdings nur mit reduzierter Platzzahl pro Vorstellung, was ein gesundes Wirtschaften praktisch verunmöglicht, aber im Puff ist der Körperkontakt kein Problem.

      - Bei Restaurants, Bars, Clubs gilt wieder die Polizeistunde. Wieso eigentlich, ist das Corona nach Mitternacht gefährlicher oder macht man dies, damit sich die Polizeikorps schonen können, weil bekanntlich die Schlägereien und Messerstechereien eher in den früheren Morgenstunden passieren? Falls es wegen zweiterem ist, dann mag ich dies den Polizisten gönnen, da dieser Beruf sehr streng und nervenaufreibend ist.

      - Firmen erhalten für die zinslosen Darlehen keine Auflagen (Dividendenverbot oder ähnliches), aber bei den Sportunternehmen verlangt man populistisch eine 20%-Lohnsenkung. Was ist ein Eishockey- oder Fussballverein anders als eine AG oder GmbH.

      - Personengruppen werden auf 30 und Kundgebungen auf 300 erhöht, obwohl die Tracing-App noch in der Testphase ist. Da soll mir mal einer die Logik dahinter erklären? Die Tessiner Regierung hat dies gestern zu Recht kritisiert.

      Was gut entschieden wurde:


      - Eventverbot, währenddessen Deutschland noch Fasnacht, zwei Buli-Runden und 1 Cup-Runde spielte
      - Homeoffice, leider scheint sich dies nicht in die Nach-Corona-Phase zu übertragen.
      - Abstandsregel und Personenbeschränkung in der Öffentlichkeit
      - zinslose Darlehen bei den Banken
      - Reduzierte Mieten während der Zwangsschliessung

      Nun zu einigen Meinungen im Forum:


      - Wer die zinslosen Darlehen, bei denen der Bund Hauptbürge ist, bereits zu den Kosten zählt, welche uns diese Krise kosten wird, argumentiert schlicht unglaubwürdig. Es ist überhaupt noch nicht klar, ob der Bund die Darlehen am Schluss zurückzahlt oder ob die Betriebe dies tun und vielleicht eine längere Rückzahlungsfrist erhalten.

      - Wer jetzt schon optimistisch ist, dass die neue Saison normal über die Bühne gehen kann, der ist zu vorschnell. Der Entscheid dazu hat der Bundesrat auf Ende August angekündigt und bekanntlich beginnt die neue Saison ja Mitte September. Der Bundesrat müsste dann auch die Abstandsregel kippen und sich von seinem Ziel Ansteckungsketten nachvollziehen verabschieden. Bei Grossevents (Eishockey, Fussball, Konzerte, Schwingfeste) sind die Ansteckung schlicht nicht nachvollziehbar.

      Zum Schluss noch zu unserem Ueli-National: Der Deal mit den Banken und Darlehen hat er sehr geschickt eingefädelt, aber jetzt nervt er nur noch. Nach jeder PK lässt er bewusst Internas dursickern, was seine Meinung gewesen wäre. Er ist immer noch Mitglied einer Kollegialbehörde und hat dementsprechend den Mehrheitsentscheid zu vertreten. Er kommt mir vor wie ein kleines Kind, welches beim Gestell neben der Kasse das Schoggistängeli nicht bekommt.

      Neu

      Für dich, @Zwilling70 ;)

      "Heute gibt der Epidemiologe in einem Interview mit Swedish Radio zu, dass eben diese Strategie zu vielen Menschen das Leben gekostet hat. «Wenn wir mit dem gleichen Wissen wie heute mit derselben Krankheit konfrontiert wären, würde unsere Antwort wahrscheinlich irgendwo zwischen dem liegen, was wir getan haben, und was der Rest der Welt getan hat», so Tegnell auf die Frage, was denn die richtige Herangehensweise gewesen wäre. «Man hätte sicher mehr tun müssen, um das Virus einzudämmen.»"