Olympiade 2022 in Davos?

      Haha. dass die Gegner das Wort "Sportförderung" in den Mund nehmen, ist mehr als zynisch. Ich erwarte jetzt von diesen Kreisen, dass sie jetzt Sportförderungsprogramme ermöglichen und initieren. Aber das werden sie wohl kaum tun. Daher sehr zynisch das Verhalten.

      Schade, Chance verpasst. Das rote Chur und das Tälchendenken hat einmal mehr gesiegt. So wird es in diesem Kanton kaum vorwärts gehen.
      Kei Ah- und Verstand, hauptsach Mythos Vaterland!
      Alles wäffelet, uns stinkts, Basel isch und blyybt Provinz! (Und trotzdäm überzügter (Stadt-)Basler)
      Wenn wir konsequent wären und der Logik Semadeni folgen würden, sollten wir keine Sportler mehr an Olympia schicken. Weil damit unterstützen wir ja den Gigantismus, folglich braucht es keinen Spitzensport und keine Sportförderung...und darum werden diese Leute dann auch brav gegen jegliche Sporförderung sein.

      @Bono
      Mir haben Puschlaver gesagt, dass wenn man es schafft, sich selbst im Puschlav - als Puschlaverin - unbeliebt zu machen, dann ist das eine echte Leistung :D
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      @stambuotsch
      Die 5 Dörfer haben auch abgelehnt, nicht nur das "Rote Khur" - was immer das heisst. Es hat nun keinen Sinn, die Semadeni zur "Hexe" zu machen, denn die Mehrheit von 53% hat anders entschieden, als die Initianten wollten. Das hängt nicht von einer Person ab. Ich mag diese "sportfeindlichen" Argumente auch nicht, hatte schon damals im Gymi Mühe mit Frau S. aber es hat nicht viel mit ihr zu tun. Den Initianten ist es offensichtlich nicht gelungen die Mehrheit der BündnerInnen zu überzeugen. Und was Dein ins Feld geführter Ausbau der Berninabahn Tirano-Samedan betrifft: Also mit solchen Argumenten überzeugt man nicht einmal eine Katze mit "Whiskas" ;) Die Berninastrecke ist die schönste Bahnstrecke Europas, also ein Erlebnis! Also etwas, was man mit Langsamkeit geniessen muss: Adhäsions-Bahn (ohne Zahnrad) mit einem Höhenunterschied von 1077 Metern (sic!) Ein grosses, einmaliges, technisches Ingenieur- Kunstwerk! Und das soll man ausbauen und schneller machen? Der Mobilität opfern? Obwohl alle Poschiavin ein Auto haben heute? Obwohl der Handel Milano-Tirano-vorallem weiter ins Südtirol geht? Usw.

      Siehst Du? Mit solchen Argumenten, sowie sportfördernden "Lagern" hat man sich höchstens in die ungläubige Ecke manövriert. Wem wären die 300 Millionen tatsächlich zugute gekommen? Wenn wenigstens Vreni Schneider einen Casting-Kurs bekommen hätte. Und Florian Ast einen Kurs über "Wie erkenne ich Frauen und wie erblöde ich mich nicht immer aufs Neue?" Und Savognin wenigstens eine "Gianna Nanini-Halle" bekommen hätte ... ;)
      Unsere Heimat ist die Schweiz. Aber die Heimat der Schweiz ist Europa. (Peter von Matt)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Dylan“ ()

      Dylan...der durchgehende Stundentakt wird kommen. Olympia hätte die Realisierung einfach beschleunigt.
      Das Selbe gilt für weitere Projekte...weil Olympia hätte für einen gewissen Zeitdruck gesorgt.

      Und ich denke, die Bündner hätten das fertig gebracht, schliesslich halte ich sie nicht für so doof wie die Zürcher, die nicht mal mit dem Druck EM 08 ein echtes Fussballstadion hinstellen konnten ;)

      Semadeni ist spätestens seit der Zweitwohnungsinitiative enorm beliebt im Engadin ;)
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      Dylan schrieb:

      OLYMPIADE IN GR

      - Man hat es kommen sehen. Eigentlich schade, denn die Chancen für "Kleinere Spiele in den Bergen" wären auf jeden Fall gut gewesen, wie man immer wieder lesen konnte auf Seiten des Olympischen Komitées, das letztlich entschieden hätte.
      Aber die Initianten haben etwas Wichtiges nicht beachtet: Warum wieder St.Moritz/Davos? Warum nicht ein Konzept, das Chur, Arosa, Flims, Lenzerheide viel mehr eingebunden hätte? Die Distanzen wären lächerlich klein gewesen und die Logistik hätte man problemlos bewältigt. Aber man hat wieder einmal ignoriert, welche Bedeutung "Neid, Eifersucht und Missgunst" erreichen können, wenn es um die Wurst geht. Man sollte diese Dinge nie unterschätzen. Und die Frage ist berechtigt: Warum immer St.Moritz, wo sich eh vorallem die finanzielle und neureiche "Crème de la Crème" tummelt, und zudem hat St. Moritz schon von 2 Winterolympiaden nachhaltig profitiert und immer wieder Alpine Weltmeisterschaften und Bobwettbewerbe durchgeführt (Olympiade: 1928 /1948 So entstanden Welt-Skiorte) Auch Davos profitierte immer wieder und ist zur Zeit ebenfalls dabei über alle Massen Investitionen zuzulassen und sich in Schulden zu werfen dem heiligen "Mammon" zuliebe. (Hinten am Flüela entsteht ein weiterer, gigantischer, russisch-arabischer Hotelbunker nur für Superreiche ...)


      da steckt viel wahrheit drin! fakt ist, die kampagne für olympische spiele in st. moritz/davos (notabene: nicht graubünden) war ganz einfach zu schwach und zu wenig überzeugend. gian gillis euphorie und leidenschaft in ehren, die befürworter konnten uns bündner nicht genügend überzeugen, dass die spiele nachhaltig organisiert und dem ganzen kanton erwas bringen könnte. zu viele schöne worte, zu wenig fakten und antworten auf wirklich wichtige fragen. der funken ist nicht rübergesprungen, da muss sich das projekt 'olympia 2022' selber an der nase nehmen. dass beispielsweise in chur und der surselva die kandidatur bachab geschickt wurde, ist nur normal, hier wurde abscheinend überhaupt nicht geweibelt. von einer kandidatur für olympische spiele war hier so viel zu merken wie von einem erdstösschen der stärke 0,5 in neuseeland.
      was mich aber in den letzten wochen fast am meisten aufgeregt hat: viele ziemlich stark links ausgerichtete und grün sypathisierende personen waren aus mir unerklärlichen gründen für olympische spiele bei uns, gleichzeitig aber muss ich mir von den gleichen vorwürfe machen lassen, wenn ich einen audi fahre, der mehr als 5l/100km säuft! komische argumente...
      @ Dylan Gewisse Events hätten auf der Lenzerheide stattgefunden. Und was hast du gegen das Hotel hinten beim Flüela? So win Hotel BRAUCHT Davos. Wir können nicht nur auf die Jungen Snowboarder und skifahrer setzen, welche eine billige Unterkunft wollen und Party feiern. Wir brauchen auch die reichen Gäste, welche das Geld nach Davos bringen
      Gmeinsam für Davos....
      ostkurve.ch


      Id Kurve gah, Lieder schreie, Fahne schwenke....

      der beste kommentar, den ich heute zum thema gelesen habe:

      Zitat:"Solange das IOC Milliarden durch TV-Rechte und Sponsoring einnimmt, der Steuerzahler aber das Milliardendefizit übernehmen darf, werden es solche Veranstaltungen in der Schweiz sehr schwer haben. Da passen Olympische Spiele besser in Musterdemokratien wie Russland, China oder Golfmonarchien. Die verlochen fürs Prestige auch gerne Milliarden für Investitionsruinen. Und das IOC darf dann vollmundig die angeblichen Fortschritte bei den Menschenrechten preisen."

      quelle: "dani" auf 20min.ch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „cooly“ ()

      @Schwede:

      Auch ich hätte freude an olympischen Spielen in der Schweiz. Aber diese Absage empfinde ich als richtig.
      Wie schon ein paar Vorschreiber erwähnt haben:

      -Wieso schon wieder St.Moritz? Die haben ja schon den SKI-WC und die ewigen Bobwettbewerbe.
      -Von den Wettkämpfen auf der Lenzerheide höre ich das erste mal.. Quelle?
      -Das Oberland wurde wirklich links liegen gelassen. Wieso soll man hier Solidarität mit den gut laufenden Destinationen St.Moritz/Davos zeigen und am Schluss die Promotion für diese beiden Orte mitbezahlen?
      Uuuuhhhhrrrrrrrr, Aaahrrrrrrrrrrr,
      Uuuuhrrrr, Aahhrrrrrrr,
      Ahhhrrrrg!!

      -Chewbacca-
      Dass ich der Idee sehr kritisch gegenüber stand ist genau so bekannt wie meine Abneigung gegenüber Sliva Semadeni. Mein Gott wenn ich die Dame höre kommt mir die Galle hoch.
      Aber darum gehts nicht. Schlussendlich bin ich ihr dankbar, denn sie war die einzige, die noch glaubhaft dagegen kämpfte.

      Für die Befürworter: Klar, jetzt ist wider das Oberland Schuld, oder die Stadt Chur, weil Neid, Neid, Neid. Schaut euch doch die Resultate im Detail an. Wenn nicht mal Davos und St.Moritz eine klarere Mehrheit finden (sorry, aber 55% sind mehr als dürftig!) steht das Projekt auf ganz wackligen Füssen. Das Gefälle der Zustimmung mit Zunahme der Entfernung ist zwar feststellbar, aber auf keinen Fall deutlich (Brigels, Andiast und Obersaxen zum Beispiel dafür). Dass Chur so deutlich dagegen ist, kann wohl tatsächlich ein Stück weit auf die Missgunst zurückgeführt werden. Und das führt uns dann genau wieder dahin, wo ich bereits vor 2 Monaten war: Das ganze Projekt war mit der Zentralisierung auf 2 Bergdörfer von Anfang an falsch aufgebaut und damit eine Totgeburt.
      Ich auf jeden Fall bin froh, ist das ganze Projekt erstmals vom Tisch, bin aber auch sehr gespannt wie lange es dauert, bis G.G. und Konsorten die Nächste Idee aus der Schublade ziehen.

      gruss

      Jabba schrieb:

      @Schwede:

      Auch ich hätte freude an olympischen Spielen in der Schweiz. Aber diese Absage empfinde ich als richtig.
      Wie schon ein paar Vorschreiber erwähnt haben:

      -Wieso schon wieder St.Moritz? Die haben ja schon den SKI-WC und die ewigen Bobwettbewerbe.
      -Von den Wettkämpfen auf der Lenzerheide höre ich das erste mal.. Quelle?
      -Das Oberland wurde wirklich links liegen gelassen. Wieso soll man hier Solidarität mit den gut laufenden Destinationen St.Moritz/Davos zeigen und am Schluss die Promotion für diese beiden Orte mitbezahlen?
      http://www.gr2022.ch/de/sport/disziplinen

      Und Curling hätte in Klosters statt gefunden nicht in Davos selbst.
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      Lieber Schwede,
      Nun übertreibe mal nicht damit, dass Davos noch mehr "Reiche" anlocken müsse .. Deine Enttäuschung über das Olympia-Nein in Ehren, aber die Argumente waren oft einfach sackschwach! Erst heute habe ich hoch oben auf dem Rinerhorn (ganz tolles Skigebiet!) gehört, man hätte den Spitzensport fördern können. Sorry, das sind einfach "Schleimspur-Argumente" Spitzensport fördern hat nichts mit "Olympia" zu tun. "Cooly und tittli" haben weitere gute Argumente gebracht, warum das scheitern musste. Warum hat man nicht ein breites Hearing mit der gesamten Bündner Bevölkerung gemacht, und zwar schon vor 4 Jahren, als die Idee geboren wurde?

      @ Luxushotels in Davos
      Nein, ich habe nichts Prinzipielles dagegen. Die Superreichen müssen auch etwas haben. Man leistet sich ja sonst nichts .. ;) Ich habe einfach den Eindruck, dass Davos den gleichen Fehler macht wie Locarno: Zuviele Hotels, auch im Luxussegment, und das WEF dauert nur 5 Tage. Und dann noch: Was hat eine Gemeinde von den "Superreichen" letztlich ausser "Infrastrukturkosten?" Die posten nicht im Dorf! Die haben ihre eigenen Boutiquen und Schmuckläden in den Luxusbunkern. So wird es auch drüben am Flüela sein. Ist der Belvedere-Klotz ausgebucht? Wieviele Nächte pro Jahr? Sie werden dort in den Luxusbunken auch ihre Luxusküche serviert bekommen, nebst allen Utensilien, die es für Sommer und Wintersport braucht. etc. Gut, die Arbeitsplätze, wirst Du jetzt sagen.

      Weisst Du, dass man in der Schweiz an mehreren Orten schon begonnen hat, chinesisches, arabisches, russisches Personal zu rekrutieren, damit die "Gäste" sich heimischer fühlen? (Interlaken, Luzern, Gstaad, St.Moritz, Verbier u.a. O.)
      Glaub nicht allen Schalmeiengesängen ..
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      Wieviele super, edle Hotels hat Davos...Hat sich da soviel verändert seit ich nach Canada ging? ?(
      Das Belvedere ist m.E. ein sehr altes Hotel, das meiner Meinung nach nicht mehr den Standart hat, welches ein 5 Stern Hotel in der Schweiz haben soll.
      Und das Belvedere ist das EINZIGE 5 Sterne Hotel in Davos. Also, wie auch viele weitere Einheimsche in Davos der Meinung sind, ist der Stilli Park eine gute Investition.
      Denn Davos darf den Anschluss nicht verpassen. Sonst kommen die Touristen nicht mehr.

      Wo du allerdings Recht hast ist mit dem Einkaufen, die meisten werden ihre Sachen in den Bouiquen kaufen. Aber immerhin profitieren die Sportläden und die Berge von den Reichen ;)
      Und sie werden bestimmt auch mal das ein oder anderemal in ein Restaurant essen gehen und nicht nur das Hotelrestaurant in Anspruch nehmen.
      Klar mehr als dieses Hotel braucht es dann zur Zeit nicht mehr. Falls der Turm einestages tatsächlich mal gebaut wird, wäre es sicher eine Attraktion. Aber über den Turm können wir ja dann disskutieren wenn er Tatsache wird ;)
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      Wie man so hört, ebenfalls von Einheimischen, will man aus Davos ein zweites St. Moritz machen!
      Auch günstige Wohnungen werden abgerissen und es werden neue, teure Wohnungen erbaut, die jüngere Leute nicht mehr vermögen!
      Der Schritt geht für mich ganz klar in die falsche Richtung! Auch mit dem Hotel.

      WE 02 schrieb:

      Wie man so hört, ebenfalls von Einheimischen, will man aus Davos ein zweites St. Moritz machen!
      Auch günstige Wohnungen werden abgerissen und es werden neue, teure Wohnungen erbaut, die jüngere Leute nicht mehr vermögen!
      Der Schritt geht für mich ganz klar in die falsche Richtung! Auch mit dem Hotel.

      Das mit den Wohnungen stimmt absolut! Sind sind überteuert und als junger vermag man sie alleine nicht mehr...
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      Natürlich ist Frau Semadeni enorm glaubwürdig, wenn sie davon spricht, dass man jetzt zahlreiche andere, tolle Projekte in den Talschaften durch das nein verwirklichen kann. Nur blöd, dass sie auf mehrfache Anfrage kein einziges dieser tollen projekte, welche jetzt möglich sind, benennen kann oder ihr eines in den Sinn kommt...
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      Stambuoch schrieb:

      Natürlich ist Frau Semadeni enorm glaubwürdig, wenn sie davon spricht, dass man jetzt zahlreiche andere, tolle Projekte in den Talschaften durch das nein verwirklichen kann. Nur blöd, dass sie auf mehrfache Anfrage kein einziges dieser tollen projekte, welche jetzt möglich sind, benennen kann oder ihr eines in den Sinn kommt...


      zum teil korrekt, aber man bekommt jetzt oft zu hören, dass die gegner der olympischen spiele sich nun für projekte zur förderung des sports und der infrastruktur im kanon einsetzen müssten, ja jetzt durch das nein gar verpflichtet dazu sind, den kanton in die zukunft zu führen und weiterzuentwickeln. auch damit bin ich nicht wirklich einverstanden. eigentlich müssten die befürworter und intianten des projekts "olympia 2012" in die pflicht genommen werden. wenn sie dies durch olympische spiele erreichen wollten, dann sollen sie das doch auch erst recht ohne spiele erreichen wollen. jetzt umso mehr!
      @Cooly
      Word! Was ist das für eine komische Art geworden, um nicht zu sagen "Saumode", dass man Gewinner von Abstimmungen zu irgendetwas "verpflichten" will, als ob es unanständig und frech und politisch nicht korrekt wäre, für oder gegen etwas zu kämpfen. Minder soll jetzt gefälligst aufzeigen, was die Banken und Konzerne in Zukunft tun sollen? Weber und seine Initianten der "Zweitwohnungsinitiative" sollen ein Projekt ausarbeiten, wie die Ferienorte trotzdem den Bauboom fortsetzen können?
      Man hat den Eindruck, dass die Befürworter von Olympia GR davon ausgegangen sind, dass es niemand wagt, dagegen anzutreten. Und wenn doch: Irgendwie abstrafen.. Wir leben in einer politisch sehr komischen Zeit. Hallo? Es herrscht immer noch Demokratie und das Recht, anderer Meinung zu sein - ohne Verpflichtung, falls man gewonnen hat ...
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      Frau Semadeni muss ja die Projekte nicht an die Hand nehmen. Aber wenn sie selbst sagt, dass man jetzt enorm viele tolle Projekte dank diesem Nein verwirklichen kann, die es gibt, dann darf man von ihr schon erwarten, dass sie 2-3 dieser "tollen Projekte" aufzählen kann.

      Diese "tollen Projekte" müssen dann wieder alle durchführen, egal ob Olympiagegner oder -befürworter.

      Und wenn von den Gegnern gesagt wird, dass Sportförderung etc. auch ohne diese Kandidatur möglich ist, dann erwarte ich nach der Abstimmung, dass sie Hand dazu bieten, eben diese Dinge, die laut den Gegnern auch ohne die kandidatur möglich sind, zu verwirklichen, wenn sie aufs Parkett kommen und nicht zu verhindern.
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      primitiv finde ich die nun diversen drohungen vom engadiner gewerbe, firmen aus dem churer rheintal und der surselva in zukunft zu boykottieren! da gingen doch tatsächlich schreiben raus an firmenchefs, auch wenn diese selber JA gestimmt hatten.
      und überhaupt - was soll denn diese trötzelei?? das volk hat entschieden und das muss man aktzeptieren. wer sich so verhält hat meiner meinung nach die demokratie nicht verstanden und sollte besser zum kim jong-un nach nordkorea!