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22.05.2019 11:16
Rathgeb
Biel hat viel viel viel Geld...

15.05.2019 07:17
Sennebüebli
Rathgeb wäre eine starke Unterstützung für die Verteidigung... .

13.05.2019 06:29
Sprachen Sepp
Sicher dieses jünge stürmer wird noch gedraftet

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News
Der Dritte im Bunde

HCD-Trainer Harijs Witolinsch und sein Assistenz Michel Riesen haben Verstärkung erhalten. Seit Dienstag kümmert sich der 48-jährige Lette Viktors Ignatjevs primär um die Verteidiger. Am Freitagabend wird das Trio im Meisterschafts-Heimspiel des HCD gegen die Rapperswil-Jona Lakers erstmals gemeinsam an der Bande.

Am Dienstagvormittag steht Viktors Ignatjevs während des Trainings des HC Davos erstmals auf dem Eis in der Vaillant Arena. Aufmerksam beobachtet er das Geschehen meist von der Bande aus. Zwischendurch pickt er sich den einen und anderen Verteidiger heraus, spricht mit ihm, erteilt Ratschläge und korrigiert. Ab und zu veranschaulicht er seine Tipps auch an der Theorietafel.

Ignatjevs weiss, wovon er spricht. Als Spieler war er selber ein geschätzter Verteidiger. 1992 wurde er im NHL-Draft von den San Jose Sharks im Draft gezogen. Sechs Jahre später bestritt er elf NHL-Partien für die Pittsburgh Penguins. Nicht zufällig wirkt er seit dieser Woche in Davos. Harijs Witolinsch, seit 20. Dezember Trainer des HCD, und Ignatjevs kennen sich bereits seit gemeinsamen Schulzeiten in Lettlands Hauptstadt Riga. Vor der Auflösung der Sowjetunion spielten sie zusammen für Dinamo Riga und später für die lettische Nationalmannschaft – auch an mehreren Weltmeisterschaften und an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City (USA). Als Witolinsch von 2015 bis Ende 2016 Dynamo Moskau coachte, war Ignatjevs sein Assistent. Vor oder nachher wirkte Ignazjevs in der selben Funktion in der Kontiental Hockey League (KHL) auch bei Dinamo Riga, Spartak Moskau und Lada Togliatti.

Im Hallenstadion auf der Tribüne

Ganz unvorbereitet ist Ignatjevs nicht zum HCD gestossen. In seiner Heimat habe er sämtliche Spengler Cup-Partien am Fernsehen verfolgt, erzählt der 48-Jährige. Und am letzten Sonntag beobachtete er im Zürcher Hallenstadion den 2:1-Sieg von Davos gegen die ZSC Lions von der Tribüne aus. „Ich habe eine Ahnung, wie es beim HCD läuft“, sagt. Das Spiel in Zürich war wirklich gut. Ich bin glücklich, dass wir diese Partie gewannen.“ Die Abwehr des HCD beschreibt Ignatjevs als „einen Mix aus erfahrenen und sehr jungen Spielern. Wir haben ja gleich drei 18-Jährige. Es ist grundsätzlich hart, bei den Aktiven zu starten und erst recht, wenn es der Mannschaft nicht rund läuft wie in dieser Saison beim HCD. Mein Job ist es, diesen Jungs zu helfen auf dem Sprung ins grosse Eishockey.“

Im Eishockey habe jede Profimannschaft in der Regel mindestens drei Trainer, sagt Witolinsch. So sei er in der letzten zehn Jahren zu arbeiten gewohnt gewesen, und das habe immer funktioniert. Während sich jetzt beim HCD Ignatjevs um die Abwehr kümmert und in den Spielen die Verteidiger sowie deren Eiszeit kontrolliert, beobachtet Michel Riesen die Stürmer. Er gibt dem Chef auch Tipps im taktischen Bereich sowie in Powerplay- und Boxplay-Phasen. Sehr wichtig sei die Aufgabenteilung, aber auch die Harmonie im Trainerstaff gerade auch in der Schlussphase einer Partie, wenn es hektisch gar chaotisch werde, bemerkt der Headcoach. Mit der Verpflichtung von Ignatjevs habe der Klub nun „alle Löcher, die wir hatten geschlossen. Jetzt müssen wir uns steigern und besser spielen.“

Gegen die Lakers dominant auftreten

Als erster Prüfstein folgt am Freitagabend gleich das Duell der beiden Tabellenletzten zwischen dem HCD und den Rapperswil-Jona Lakers. Witolinsch erwartet gegen die Lakers eine ganz andere Partie als am letzten Sonntag in Zürich. „Es ist anders, ob du gegen amtierenden Meister oder gegen den Tabellenletzten spielst. Gegen die ZSC Lions hatten wir nichts zu verlieren. Wenn du da antrittst, kämpfst und dann gewinnst, ist es natürlich gut“, so der Lette. „Aber jetzt kommt ‚Rappi‘. Da ist die Ausgangslage anders. Diese Partie müssen wir gewinnen, und wir müssen das Spiel bestimmen. Bis jetzt dominierte meist der Gegner gegen uns. Wir kämpften gut, prägten das Spielgeschehen aber nicht. Jetzt will ich meine Mannschaft mit einem etwas anderen Gesicht sehen.“ Das werde interessant, verspricht Witolinsch. „Ich erwarte ein aggressives, tolles Spiel, das wir dominieren wollen.“



News vom 18.01.2019
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