Eishockey NEWS

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      HCD_Fan schrieb:

      Finde das mit den Ausländern ne gute Entscheidung. Mit dem kann man gut leben und ja die Fans werden tatsächlich ernst genommen.


      Liga im Jahr 2020: "Wir wollen zehn Ausländer pro Team, dafür schaffen wir den Status 'Lizenz-Schweizer' ab.
      Fans: "Spinnt ihr, zehn Ausländer pro Team? Da werden den Schweizer Spielern die Plätze weggenommen. Das ist schlecht für unser Hockey!"
      Liga Anfangs 2021: "Ok, dann machen wir acht Ausländer bei zwölf Teams (aber bei 14 Teams dann doch 10 und keine 'Lizenz-Schweizer' mehr."
      Fans: "Das ist doch immer noch der selbe Mist. Verarscht uns nicht!"
      Liga Juni 2021: "Ok, wir machen 14 Teams in der National League. Und dann gibt es sechs Ausländer pro Team. All jene, die jetzt den Status 'Lizenz-Schweizer' haben, behalten diesen für immer."
      Fans: "Die Vernunft hat gesiegt, das ist eine gute Entscheidung, Fans werden tatsächlich ernst genommen.

      Was nun kommt:
      Im kommenden Frühling wird entweder Kloten, Olten oder Visp aufsteigen. Je nachdem wie weit die Pläne in Sierre sind, versuchen die es vielleicht auch. So oder so hat die Entscheidung heute festgelegt, dass die Liga bald 14 Teams umfassen wird, da es ja solange keine Liga-Quali geben wird, bis die Liga 14 Teams hat. Somit müsste ein Team freiwillig absteigen und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
      Die rund 40 Lizenz-Schweizer, die 2020/21 zum Einsatz kamen, werden grösstenteils auch 2022/23 noch dabei sein. Dazu kommen dann bis zu 84 Ausländer (14 x 6), womit wir dann im Schnitt bei 8.9 Ausländern pro Team sein werden...

      Der einzige Unterschied, den die nun getroffene Regel macht, ist jener, dass nicht jedes Team bis zu 10 Ausländer aufstellen kann, sondern all jene, die sich die besten Lizenz-Schweizer leisten können, auch deutlich mehr als 10 Ausländer aufstellen dürfen. Ich kann beim besten Willen nicht sehen, wo die nun getroffene Regelung ein Sieg für die Fans sein soll...

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      HalloVeloGummiBaum schrieb:

      HCD_Fan schrieb:

      Finde das mit den Ausländern ne gute Entscheidung. Mit dem kann man gut leben und ja die Fans werden tatsächlich ernst genommen.


      Liga im Jahr 2020: "Wir wollen zehn Ausländer pro Team, dafür schaffen wir den Status 'Lizenz-Schweizer' ab.
      Fans: "Spinnt ihr, zehn Ausländer pro Team? Da werden den Schweizer Spielern die Plätze weggenommen. Das ist schlecht für unser Hockey!"
      Liga Anfangs 2021: "Ok, dann machen wir acht Ausländer bei zwölf Teams (aber bei 14 Teams dann doch 10 und keine 'Lizenz-Schweizer' mehr."
      Fans: "Das ist doch immer noch der selbe Mist. Verarscht uns nicht!"
      Liga Juni 2021: "Ok, wir machen 14 Teams in der National League. Und dann gibt es sechs Ausländer pro Team. All jene, die jetzt den Status 'Lizenz-Schweizer' haben, behalten diesen für immer."
      Fans: "Die Vernunft hat gesiegt, das ist eine gute Entscheidung, Fans werden tatsächlich ernst genommen.

      Was nun kommt:
      Im kommenden Frühling wird entweder Kloten, Olten oder Visp aufsteigen. Je nachdem wie weit die Pläne in Sierre sind, versuchen die es vielleicht auch. So oder so hat die Entscheidung heute festgelegt, dass die Liga bald 14 Teams umfassen wird, da es ja solange keine Liga-Quali geben wird, bis die Liga 14 Teams hat. Somit müsste ein Team freiwillig absteigen und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
      Die rund 40 Lizenz-Schweizer, die 2020/21 zum Einsatz kamen, werden grösstenteils auch 2022/23 noch dabei sein. Dazu kommen dann bis zu 84 Ausländer (14 x 6), womit wir dann im Schnitt bei 8.9 Ausländern pro Team sein werden...

      Der einzige Unterschied, den die nun getroffene Regel macht, ist jener, dass nicht jedes Team bis zu 10 Ausländer aufstellen kann, sondern all jene, die sich die besten Lizenz-Schweizer leisten können, auch deutlich mehr als 10 Ausländer aufstellen dürfen. Ich kann beim besten Willen nicht sehen, wo die nun getroffene Regelung ein Sieg für die Fans sein soll...


      Was du hierbei übersiehst:
      1. Ab 2026/27 gibts Lizenzschweizer nur noch bis zum 23. Alterjahr, danach nicht mehr. Das Ganze ist also zeitlich befristet und es wird entsprechend irgendwann dann bedeutend weniger Lizenzschweizer geben.
      2. Zwei Teams mehr in der National League bedeuten auch je ca. 15 Plätze mehr für Schweizer Spieler. Du kriegst also 30 NL-Plätze für Schweizer Spieler mehr, wegfallen tun pro bisherigem Team wegen den zusätzlichen Ausländern nur zwei. Total also sogar 6 Schweizer Spieler mehr in der höchsten Liga. Die Angst um die Nationalmannschaft fällt m.M.n. entsprechend weg.
      3. Financial Fairplay kommt ja auch, womit die Klubs sich nicht einfach nur teure Ausländer kaufen können werden.

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      Wow, dann kann Ambri mit 6 Ausländer spielen und trotzdem ihre 5 Papierli Schweizer behalten, also spielen dann 11! NICHT SCHWEIZER. Und wo ist jetzt dass Gute daran?

      Stiffmaster schrieb:

      1. Ab 2026/27 gibts Lizenzschweizer nur noch bis zum 23. Alterjahr, danach nicht mehr. Das Ganze ist also zeitlich befristet und es wird entsprechend irgendwann dann bedeutend weniger Lizenzschweizer geben.


      Genau in diesem Alter (U23) ist die Spielpraxis und die Entwicklung sehr sehr Wichtig. Leider werden dann genau Spieler geholt, wie z.b. Elvis Merzļikins. Die lassen sich dann in der Schweiz ausbilden und mit 24ig gibt es zwei Möglichkeiten.
      A: Sie wechseln ins Ausland z.B. DEL
      B: Sie beantragen den Schweizer Pass können aber trotzdem nicht für die Schweiz spielen, da sie schon für z.B. Österreich gespielt haben.

      Für mich ist dieser ganze Quatsch mit Lizenz Schweizer einfach lächerlich.
      Der Name auf der Vorderseite ist viel wichtiger als der auf der Rückseite.

      Harte Arbeit schlägt Talent, wenn Talent nicht hart arbeitet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „pauli“ ()

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      Stiffmaster schrieb:


      Was du hierbei übersiehst:
      1. Ab 2026/27 gibts Lizenzschweizer nur noch bis zum 23. Alterjahr, danach nicht mehr. Das Ganze ist also zeitlich befristet und es wird entsprechend irgendwann dann bedeutend weniger Lizenzschweizer geben.
      2. Zwei Teams mehr in der National League bedeuten auch je ca. 15 Plätze mehr für Schweizer Spieler. Du kriegst also 30 NL-Plätze für Schweizer Spieler mehr, wegfallen tun pro bisherigem Team wegen den zusätzlichen Ausländern nur zwei. Total also sogar 6 Schweizer Spieler mehr in der höchsten Liga. Die Angst um die Nationalmannschaft fällt m.M.n. entsprechend weg.
      3. Financial Fairplay kommt ja auch, womit die Klubs sich nicht einfach nur teure Ausländer kaufen können werden.


      Ich übersehe hier gar nichts.
      1. Ich spreche von der Saison 22/23 und die Einflüsse dieser Entscheidung heute. Was interessiert mich das Geschwätz, was dann ab der Saison 2026/27 sein soll. Da sind wir noch fünf Jahre davon entfernt und da können sich die Spielregeln beinahe jeden Sommer nochmals ändern.
      2. Es geht mir auch nicht um die Angst um die Nationalmannschaft. Und ich bin auch der Meinung, dass mehr Ausländer langfristig gesehen die Lohnspirale eher ausbremsen werden. Mir ging es mit meinem Beitrag lediglich darum aufzudecken, dass die Liga nun eine offensichtlich schlechtere Lösung präsentiert und zahlreiche Fans darüber erfreut sind. Ich hätte viel lieber, wenn man sagt "8 Ausländer, dafür gibt es keine Lizenz-Schweizer mehr". Sorgt für viel weniger Zwei-Klassen-Gesellschaft, als es die Struktur mit den Lizenz-Schweizern macht.
      3. Das Financial Fairplay wird ja erst noch ausgehandelt und solange ich hier keine Details kenne, ist das für mich weder Fluch noch Segen.

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      Ich finde, Du siehst das etwas zu negativ. Ich gebe Stiffmaster recht, das Entscheidende an der Reform wird das Financial Fairplay sein, das die Clubs zwingen wird, einigermassen vernünftig zu wirtschaften. Ich bin sehr erstaunt, dass das durchgekommen ist.
      Fakt ist, die "Lizenzschweizer" werden praktisch abgeschafft und man versucht Anreize zu schaffen, dass sich die hier ausgebildeten Spieler auch einbürgern lassen. Das finde ich keine so schlechte Lösung. Natürlich ist es unschön, dass es noch fünf Jahre dauert, aber es geht zumindest in die richtige Richtung.

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      Stiefel schrieb:

      Ich finde, Du siehst das etwas zu negativ. Ich gebe Stiffmaster recht, das Entscheidende an der Reform wird das Financial Fairplay sein, das die Clubs zwingen wird, einigermassen vernünftig zu wirtschaften. Ich bin sehr erstaunt, dass das durchgekommen ist.
      Fakt ist, die "Lizenzschweizer" werden praktisch abgeschafft und man versucht Anreize zu schaffen, dass sich die hier ausgebildeten Spieler auch einbürgern lassen. Das finde ich keine so schlechte Lösung. Natürlich ist es unschön, dass es noch fünf Jahre dauert, aber es geht zumindest in die richtige Richtung.


      Leider hat sich inzwischen herausgestellt, dass der ZSC das FFP boykottieren wird. So viel zu diesem Thema also...
      tagesanzeiger.ch/die-fans-brin…zur-vernunft-519347805113

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      Stiffmaster schrieb:

      Leider hat sich inzwischen herausgestellt, dass der ZSC das FFP boykottieren wird. So viel zu diesem Thema also...


      Schade ist indes, dass die Umsetzung des Financial Fairplay wohl gescheitert ist. Zwar wird ein solches auf nächste Saison als Gentleman’s Agreement für zwei Jahre eingeführt. Doch die ZSC Lions haben schon angekündigt, dass sie da nicht mitmachen werden. Gemäss CEO Peter Zahner habe eine Anfrage bei der Wettbewerbskommission ergeben, dass solche Regularien nicht wettbewerbskonform wären. Daher mache es auch keinen Sinn, an diesem Pilotprojekt teilzunehmen.


      Das kann man meiner Meinung nach nicht als Gentleman's Agreement durchsetzen. Das war zu erwarten das Zahner dagegen sein wird und ihn das nicht kümmert. Und wenn der grosse ZSC nicht dabei ist, dann werden weitere Clubs folgen und das FFP war wohl gut gemeint, wird aber nicht umgesetzt werden.
      Du muss die Tschegg fördig maken