Ligareform 22/23

      Persbestli schrieb:


      Hmmm... könnte ja sein, dass da einer klagt und die ganze Ausländer-Thematik durcheinander bringt wie dazumal Bosman. Die Ausländerregel war bisher ein Gentlemen-Agreement, an welches sich alle hielten. Ist jetzt nur so eine Vermutung von mir, aber ein LHC könnte mit dieser Regelung in ein Problem laufen. Wobei, auch die haben dem Ganzen zugestimmt.
      Kann es sein, dass die (vorallem) Berner und Zuger die neureichen Emporlinge aus der Waadt fürchten wie der Teufel das Weihwasser und diese nun mit allen Mitteln ausbremsen möchten?
      Jedenfalls wird es dann spannend sein wenn die Stimme der Fans im Stadion zu hören und lesen sein wird. Momentan stehen Weibel, Fischer und die Spielergewerkschaft um Hiller ziemlich alleine da.
      @HalloVeloGummiBaum

      Ein sehr ausführlicher Artikel von dir. Die Entwicklung des Eishockeys in der Schweiz hast du sehr gut beschrieben. Auch, dass das heutige Eishockey mit Nostalgie nicht mehr viel am Hut hat ist verständlich. Eishockeyspieler ist ein Beruf geworden, mit dem man bisher einiges an Kohle verdienen konnte. Clubtreue oder Herzensangelegenheit sind da im Grossen und Ganzen Fremdwörter geworden. Du hast recht, es gibt die 1-2 Franchiseplayer pro Team. Spieler wie Ambühl oder Diaz bei Zug sind sehr dünn gesät. Umso ärgerlicher ist es dann für einen Verein, wenn ein solcher Spieler die Unternehmung verlässt (siehe Diaz bei Zug).

      "Bosman on Ice" wäre für mich fatal. Eine Identifikation für mich als einfachen Zuschauer oder Fan mit einer Mannschaft schwierig, weil da immer ein kommen und gehen ist. Ein Vergleich zwischen Eishockey und Fussball hinkt, trotzdem möchte ich diesen herbei ziehen. Ohne Corona beginnt eine Saison im Juli/August. Die Vorrunde wird bis an Weihnachten gespielt. Danach beginnt ein Transferfenster, wo den kleineren Vereinen die Top-Spieler ausgespannt und wegtransferiert werden. Wenn dann im Jänner/Februar die Rückrunde beginnt, stehen manchmal komplett andere Teams auf dem Feld, obwohl noch immer die selbe Saison läuft. Logisch, bei Mannschaften wie z.B. dem FC Bayern oder Dortmund passiert das weniger, aber wenn man kleineren Teams hilft wie z.B. dem FC Aarau in der Schweiz oder dem 1. FC Köln in Deutschland merkt man dies viel mehr.

      7 Ausländer pro Team im Eishockey ist ein typischer Schweizer kompromiss. Man will etwas ändern, merkt dass es dann doch nicht ganz so gut ankommt, dann buchstabieren man etwas zurück und hofft, die Volkseele (oder Fanseele) kocht nicht mehr ganz so heiss. Ich bin gespannt, ob man das Gentlemens-Agreement auch in Zukunft durchsetzen kann. Eine komplette Öffnung wie beim Bosman-Urteil im Fussball wäre fürs schweizer Eishockey fatal.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      HalloVeloGummiBaum schrieb:

      Was aber unter keinen Umständen passieren darf, ist eine Schliessung der Liga. Es braucht die sportliche Durchlässigkeit mit Auf-/Abstieg.


      Da bin ich zu 100% bei dir. Ich befürchte aber, dass dieser Auf- und Abstieg bereits abgeschafft worden ist. Ein Indiz dafür ist, dass die National League wie auch die Swiss League nun eigenständige Gesellschaften sind. Und wie von den Club-Bossen gesagt soll der sportliche Hintergrund schon noch ein klein wenig da sein, viel wichtiger ist aber das Wirtschaftliche. Heisst, dem EHC Kloten will man die Tür noch offen halten, vielleicht auch noch einem EHC Visp. Danach ist Schicht im Schacht.
      Du muss die Tschegg fördig maken

      Bono schrieb:

      wird es dann spannend sein wenn die Stimme der Fans im Stadion zu hören und lesen sein wird.


      Ja, das wäre spannend. Aber wann werden wir die Stimme der Fans im Stadion hören (und sehen) können? Diese Saison wohl kaum mehr. Und nächste Saison ist dann die ganze Reform durchgeboxt und man hofft, dass sich der Fan bis dahin an alles gewöhnt hat und alles gar nicht so schlimm findet.
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Ein mächtiges Zeichen könnten die Fans bereits im Sommer setzen: Die Saisonkarte nicht erneuern. Wenn schweizweit die Saisonkartenverkäufe einbrechen würden, dann würden evtl. einige Entscheidungsträger aufwachen. Aber evtl. geben diese dann auch Corona die Schuld...
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."
      Najaaa....nächste Saison ist ja noch "normal". Zumidest ich werde die Saisonkarte wieder bestellen, ob ich aber auf die Rückerstattung der Saisonkarte 20/21 verzichten werde, bin ich mir je länger je unsicherer. Das würde ganz anders aussehen wenn der HCD gegen die 7 Ausländer gestimmt hätte!

      "Schön" ist dass der Entscheid über das Financial Fairplay einstimmig sein muss! Das Finanzial Fairplay wird also nicht eingeführt oder nur in einer Form in der es den ärmeren Teams nichts bring!!! Zuerst bestimmt man das was den reichen Klubs am meisten bringt wenn es keine finanziellen Einschränkungen gibt und dann hofft man darauf dass sich die reichen Klubs Finanziell einschränken lassen ??! Die Info des HCD nach dem absägen eines wirksamen Financial Fairplay wird interessant werden !
      Je nach Entwicklung werde ich schon nächste Saison in irgendeiner Form reagieren......ich kann z.b. sehr gut auf Konsumationen während des Spiels verzichten....

      Was dann in der Saison 22/23 ist ...schauen wir mal.
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Besserwisser, das sind die Klugscheisser unter den Dummköpfen.(Gerhard Uhlenbruck)
      Denk daran, dass schweigen manchmal die beste Antwort ist. (Dalai Lama)

      GoGoHCD schrieb:

      Najaaa....nächste Saison ist ja noch "normal".



      Übernächsten Sommer wäre es zu spät. Wenn dann müsste diesen Sommer ein Zeichen gesetzt werden, dann können noch Korrekturen an der neuen Regelung angebracht werden. Banner, Doppelhalter etc. gegen die Aktion sind zwar schön und gut, wirklich weh tut dies den Clubs aber nicht. Wirklich weh, tut es den Clubs erst wenn es ans Eingemachte, sprich um die Finanzen geht und da könnten die Fans ein drastisches Zeichen setzen, indem die Saisonkartenverkäufe ebenso drastisch einbrechen. Und zwar bereits diesen Sommer und nicht erst im Sommer 2022.
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."

      7270 schrieb:

      Wirklich weh, tut es den Clubs erst wenn es ans Eingemachte, sprich um die Finanzen geht und da könnten die Fans ein drastisches Zeichen setzen, indem die Saisonkartenverkäufe ebenso drastisch einbrechen. Und zwar bereits diesen Sommer und nicht erst im Sommer 2022.

      Naja, das wird ein Rohrkrepierer, denn man wird einfach nach neuem Bundes-Geld schreien, Corona die Schuld geben und weiter wursteln als wäre nichts gewesen. Schade ist m.E. die Tatsache, dass man seitens Liga und Vereine, weder auf den Verband, noch auf die Spieler oder Fans gehört hat und das Ding einfach durchzog. Schlussendlich wird es so sein, dass man die Faust im Sack macht und alles wie gewohnt seinen Lauf nimmt und jeder hofft, dass sein Verein nicht am Ende der Tabelle steht. Dass die Spieler an dieser Regelung am wenigsten Freude haben, liegt auf der Hand, schliesslich werden sie die ersten sein, welche den Druck zu spüren bekommen. Irgend wie ist es aber auch Ironie, schliesslich sind es die selben, welche zur sich immer schneller drehenden Lohnspirale, einen grossen Anteil haben.
      Alles in allem eine schlechte Lösung welche uns auf internationaler Ebene viel Qualität kosten wird.
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

      Es gibt keine dumme Menschen, es gibt nur solche, die etwas Pech beim denken haben!

      Fan since 1979
      Das mit der Faust im Sack ist für feiglinge!! Angenommen man reagiert nicht, hätte man die eigene Glaubeürdigkeit verspielt.
      Gefundenes Fressen für Änderungen wie Stehplätze ect, die Clubs wissen dann ja genau: da wird gemotzt, ein wenig am runden Tisch palavert und am schluss sind sie alle wieder im Stadion.
      nein!! Zeichen setzen und zwar jetzt!!
      Was sagen eigentlich die Sponsoren zur Ligareform? Wie stehen Ligasponsoren wie z.b. Postfinance oder Andere dazu?
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      @GoGoHCD

      Das werden wir schon bald sehen: Der Postfinance Vertrag läuft im Jahre 2022 aus und My Sports wurde, wie der Verband, auch einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Evtl. folgt die Retourkutsche bei den TV-Vertragsverhandlungen, welche auch bereits vor der Türe stehen.
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."
      MySports ist doch irgendwie angezählt. Die Flaggschiffe wie Buchli und leider und Reto Müller, das ist sehr sehr schade, verlassen das sinkende Boot. Das sinkende Boot wohl darum weil die Rechnung einfach nicht aufging. Kann mir vorstellen, dass nach der Neustrukturierung mit Sunrise wieder ein Angebot gemacht wird. Denke aber, dass Blue hier ein Wörtchen mitzreden hat. Oder eben Sky oder Dazn aus dem Ausland
      Najaaaa.......ich denke nicht dass die Liga uninteressanter wird. Sie wird nicht mehr so "schweizerisch" sein, wahrscheinlich aber hochstehender. Ohne Financial Fairplay und davon gehe ich aus, wird es einige gute Ausländer mehr geben in der Schweiz!
      Also für die TV Stationen sicher nicht uninteresanter. Ausser die TV Zuschauer ticken ähnlich wie die Stadionzuschauer und wollen nicht mehr Ausländer sehen.
      Wenn kein wirksames Financial Fairplay eingeführt wird, wird es aber über kurz oder lang uninteressant weil nicht mehr ausgeglichen....

      Was Sponsoren denken die offen in den Nachwuchs "investieren" wäre interessant!!
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      Denk daran, dass schweigen manchmal die beste Antwort ist. (Dalai Lama)
      Schön seid ihr so optimistisch, was die TV Gelder angeht. Ich gehe jedoch davon aus, dass es markant weniger Geld geben wird, dies aus dem einfachen Grund, dass 35 Mio. pro Saison völlig überbezahlt sind und dass Swisscom und UPC im Gegensatz zu den letzten Vertragsverhandlungen, inzwischen gemeinsame Sache machen. Somit sind die beiden keine eigentlichen Konkurrenten mehr, da sie die jeweiligen Rechte (Swisscom aktuell Fussball, UPC aktuell Eishockey) untereinander teilen. Für internationale Anbieter wie DAZN dürfte der CH-Markt daher äusserst uninteressant sein, weil die Schweiz mit ihren 8.5 Mio Einwohnern ein sehr kleiner Markt im internationalen Vergleich ist.

      Wenn ich einen Tipp abgeben müsste wieviel der kommende TV Vertrag einbringt würde ich auf maximal 18-20 Mio pro Saison tippen (von aktuell 35 Mio. pro Saison).
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."
      Neinnein.....ich denke nicht dass ein neuer TV Vertrag höher ausfällt, 35Mio waren zu viel.
      Ich denke allerdings nicht dass das CH Hockey durch die neue Ausländerregelung sportlich unatraktiver wird. Trotzdem wird es weniger als 35 Mio geben....weil 35 Mio wahrscheinlich von vornherein zu viel war.
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
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      Denk daran, dass schweigen manchmal die beste Antwort ist. (Dalai Lama)

      7270 schrieb:

      Schön seid ihr so optimistisch, was die TV Gelder angeht. Ich gehe jedoch davon aus, dass es markant weniger Geld geben wird, dies aus dem einfachen Grund, dass 35 Mio. pro Saison völlig überbezahlt sind und dass Swisscom und UPC im Gegensatz zu den letzten Vertragsverhandlungen, inzwischen gemeinsame Sache machen. Somit sind die beiden keine eigentlichen Konkurrenten mehr, da sie die jeweiligen Rechte (Swisscom aktuell Fussball, UPC aktuell Eishockey) untereinander teilen. Für internationale Anbieter wie DAZN dürfte der CH-Markt daher äusserst uninteressant sein, weil die Schweiz mit ihren 8.5 Mio Einwohnern ein sehr kleiner Markt im internationalen Vergleich ist.

      Wenn ich einen Tipp abgeben müsste wieviel der kommende TV Vertrag einbringt würde ich auf maximal 18-20 Mio pro Saison tippen (von aktuell 35 Mio. pro Saison).


      Mit absoluter Garantie gibt es weniger Geld, weil MySports in all den Jahren nun bewiesen hat, dass das Geld nicht reinzuholen ist. Das Ding mit dem "gemeinsame Sache machen" hast du aber falsch verstanden. Klar, man kann jetzt sowohl als UPC-Kunde blue Sport, als auch als Swisscom-Kunde MySports abonnieren, aber es sind immer noch zwei konkurrierende Unternehmen, die um Abonnenten buhlen. Ich gehe davon aus, dass die beiden Firmen jeweils einen Anteil der Abogebühren quasi als Provision erhalten, aber von "gemeinsame Sache machen" kann da nicht wirklich gesprochen werden.
      Dass DAZN oder Sky ums Schweizer Eishockey mitbieten werden, kann wohl auch ausgeschlossen werden. DAZN verzichtete in der Vergangenheit bei sehr vielen Rechtepaketen auf die Schweiz, weshalb wir Schweizer ein viel dünneres Angebot auf DAZN bekommen als unsere nördlichen Nachbarn. Kommt noch dazu, dass sie bisher auch kein Interesse an der DEL gezeigt haben. Bei Sky gäbe es zwar theoretisch die Möglichkeit, da sie in Österreich die Rechte für die dortige Liga halten. Doch hierbei muss halt auch gesagt sein, dass Sky eigene Sportsender in Österreich hat.
      Man darf gespannt sein, wie die Rechtevergabe laufen wird. Mit deiner Einschätzung von maximal 18 bis 20 Millionen bist vielleicht sogar du noch zu optimistisch.


      Bandenhobler schrieb:

      Eine Frage die ich mir noch gestellt habe, wie viele Ausländerlizenzen dürfen pro Saison vergeben werden? Momentan sind es ja 8...weiss jemand, wie das in der Reform geregelt wurde?

      So wie ich das verstanden habe, gibt es keine Beschränkungen mehr bezüglich Anzahl Lizenzen.

      HalloVeloGummiBaum schrieb:

      Das Ding mit dem "gemeinsame Sache machen" hast du aber falsch verstanden. Klar, man kann jetzt sowohl als UPC-Kunde blue Sport, als auch als Swisscom-Kunde MySports abonnieren, aber es sind immer noch zwei konkurrierende Unternehmen, die um Abonnenten buhlen. Ich gehe davon aus, dass die beiden Firmen jeweils einen Anteil der Abogebühren quasi als Provision erhalten, aber von "gemeinsame Sache machen" kann da nicht wirklich gesprochen werden.



      Nein, Nein, ich habe das Ganze schon richtig verstanden: Natürlich werden auch in Zukunft die Rechte bei einem einzelnen Anbieter liegen. Mit "Gemeinsame Sache machen" meinte ich ganz einfach, dass beide jeweils dem anderen die Sportrechte anbieten, so dass jeder Kunde die Sportarten des jeweils anderen Anbieters ebenfalls schauen kann. Somit fällt der erbitterte Bieterkampf, welcher bei der letzten Vergabe den Preis der Sportrechte in derart astronomische Höhen getrieben hat, weg. Interessant würde der Bieterkampf erst wieder wenn ein Dritter einsteigen würde, aber davon ist bisher weit und breit kein Anbieter in Sicht, was unweigerlich zu einer drastischen Senkung bei den Einnahmen aus den Sportrechten führen wird.

      P.S: Wenn ich mich richtig erinnere sind die Fussballrechte für die kommenden Saisons vor kurzer Zeit wieder vergeben worden. Stimmt das so? Und falls ja: Ist bekannt wieviel diese neue Vergabe eingebracht hat? In einer ähnlichen Grössenordnung dürften dann auch die Hockeyrechte zu liegen kommen.
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."

      7270 schrieb:

      HalloVeloGummiBaum schrieb:

      Das Ding mit dem "gemeinsame Sache machen" hast du aber falsch verstanden. Klar, man kann jetzt sowohl als UPC-Kunde blue Sport, als auch als Swisscom-Kunde MySports abonnieren, aber es sind immer noch zwei konkurrierende Unternehmen, die um Abonnenten buhlen. Ich gehe davon aus, dass die beiden Firmen jeweils einen Anteil der Abogebühren quasi als Provision erhalten, aber von "gemeinsame Sache machen" kann da nicht wirklich gesprochen werden.



      Nein, Nein, ich habe das Ganze schon richtig verstanden: Natürlich werden auch in Zukunft die Rechte bei einem einzelnen Anbieter liegen. Mit "Gemeinsame Sache machen" meinte ich ganz einfach, dass beide jeweils dem anderen die Sportrechte anbieten, so dass jeder Kunde die Sportarten des jeweils anderen Anbieters ebenfalls schauen kann. Somit fällt der erbitterte Bieterkampf, welcher bei der letzten Vergabe den Preis der Sportrechte in derart astronomische Höhen getrieben hat, weg. Interessant würde der Bieterkampf erst wieder wenn ein Dritter einsteigen würde, aber davon ist bisher weit und breit kein Anbieter in Sicht, was unweigerlich zu einer drastischen Senkung bei den Einnahmen aus den Sportrechten führen wird.

      P.S: Wenn ich mich richtig erinnere sind die Fussballrechte für die kommenden Saisons vor kurzer Zeit wieder vergeben worden. Stimmt das so? Und falls ja: Ist bekannt wieviel diese neue Vergabe eingebracht hat? In einer ähnlichen Grössenordnung dürften dann auch die Hockeyrechte zu liegen kommen.

      Wollte dies gerade mal nachschauen, wie viel die Fussballrechte einbringen. Aber da findet man (zumindest ich) nichts...
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