Ligareform 22/23

      7270 schrieb:

      Mit "Gemeinsame Sache machen" meinte ich ganz einfach, dass beide jeweils dem anderen die Sportrechte anbieten, so dass jeder Kunde die Sportarten des jeweils anderen Anbieters ebenfalls schauen kann.


      Nein, immer noch nicht. Beide Anbieter haben lediglich die Möglichkeit geschaffen, dass man die Pakete beim jeweiligen Konkurrenten abonnieren kann. Gemeinsame Sache wäre, wenn Teleclub/Blue-Kunden Hockey und MySports-Kunden Fussball kucken könnten. Das ist aber nicht der Fall.

      HalloVeloGummiBaum schrieb:

      7270 schrieb:

      Mit "Gemeinsame Sache machen" meinte ich ganz einfach, dass beide jeweils dem anderen die Sportrechte anbieten, so dass jeder Kunde die Sportarten des jeweils anderen Anbieters ebenfalls schauen kann.


      Nein, immer noch nicht. Beide Anbieter haben lediglich die Möglichkeit geschaffen, dass man die Pakete beim jeweiligen Konkurrenten abonnieren kann. Gemeinsame Sache wäre, wenn Teleclub/Blue-Kunden Hockey und MySports-Kunden Fussball kucken könnten. Das ist aber nicht der Fall.



      Ich meinte und meine es genau so wie du es beschreibst. Sorry, wenn ich mich missverständlich ausgedrückt habe, ist ja eigentlich auch egal, denn im Grunde sind wir uns ja einig: Es wird voraussichtlich massiv weniger Geld geben aus den TV-Rechten. Ich hoffe ich habe mich jetzt klar und unmissverständlich ausgedrückt und es wird nicht wieder das Haar in der Suppe gesucht ;)
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."
      Deshalb ist das Financial Fairplay, das eine Ober-, aber auch eine Untergrenze für die Lohnkosten und die Versicherungsleistungen für die Spieler definieren soll, mindestens so bedeutsam wie die Zahl der Ausländer. Vorgesehen war bis vor kurzem eine Spanne zwischen maximal 9 und minimal 5 Millionen Franken. Doch dieser Rahmen ist einer jener Punkte, die bereits aufgeweicht worden sind. Mittlerweile liegt das Kostendach bei 10 Millionen Franken. Andernfalls hätten die ZSC Lions den Aktionärsbindungsvertrag nicht unterschrieben.


      Habe ich mir's doch gedacht, dass die Zürcher die Reform nicht in erster Linie wegen der Ausländerregelung ablehnten, sondern wegen der finanziellen Obergrenze, dass ihnen einen fetten Strich durch die Rechnung macht, Topspieler um Topspieler zu einem Topsalär verpflichten. Und dazu können wir getrost auch Klubs wie der EVZ und den LHC zählen, denen geht der Ar... jetzt schon auf Grundeis, wenn die Obergrenze zu tief sein sollte.

      Ich seh's schon kommen: Es gibt zwar ein Financial Fairplay, aber die Obergrenze ist so hoch, dass jeder Club - auch die Lohntreiber ZSC, EVZ und LHC - locker darunter durch kommen.
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."
      der Z kann gut gegen die Ausländerregelung sein wenn er doch selber in der lage ist die besten und teuersten Ausländer an Bord zu holen, an Beispielen mangelt es nicht. Lausanne hingegen tut sich eher schwer mit CH-Stars also ist für sie die erhöhung der Ausländerregelung von vorteil. und aus eben diesen gründen haben mit sicherheit beide clubs kein interesse an einem salary cap.

      philippe88 schrieb:

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      Schweizer Hockey-Fanszenen fordern Financial Fairplay – und drohen mit Konsequenzen


      Leider glaube ich nicht, dass dies Lüthi, Langwiiler und Co. in irgendeiner Weise interessiert. Schon gar nicht werden die ein Mitspracherecht einer Fan Vertretung zulassen.

      Trotzdem, gut das die Fanclubs hier am gleichen Strick ziehen und weiter an den Forderungen fest halten.
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Nun, die CEO's, Präsidenten und alle sonstige Entscheidungsträger sehen jetzt genau was Hockey ohne Fans und Zuschauereinnahmen bedeutet.
      Vielleicht bringt sie das zum überlegen. Aber wohl nur vielleicht. Denn wenn die Fans das wirklich durchziehen und davon bin ich überzeugt, dann werden sie die Quittung erhalten. Und wenn man sich so umhört, dann sind es nicht nur Ultras, sondern auch Sympathisanten, Sitzplätzler oder gar langjährige Fans.

      halil schrieb:

      Nun, die CEO's, Präsidenten und alle sonstige Entscheidungsträger sehen jetzt genau was Hockey ohne Fans und Zuschauereinnahmen bedeutet.
      Vielleicht bringt sie das zum überlegen. Aber wohl nur vielleicht. Denn wenn die Fans das wirklich durchziehen und davon bin ich überzeugt, dann werden sie die Quittung erhalten. Und wenn man sich so umhört, dann sind es nicht nur Ultras, sondern auch Sympathisanten, Sitzplätzler oder gar langjährige Fans.

      Das ist auch, was mir etwas Hoffnung macht. Jetzt sind es nicht nur die "trötzelnden Ultras" (nicht meine Aussage), sondern Fans aus allen Schichten die sich dagegen sträuben. Da könnte durchaus genug Druck entstehen. Ob es dann zu etwas reicht, ist trotzdem fraglich...
      HCD 1921 - Immer weiter
      Wirklich Toll, dass sich hier die Fanszene Schweiz zusammentut.
      Auch einen grossen Dank an diejenigen Fans des HCD's, welche das mit den anderen Fanclubs organisiert und abspricht!

      Sehe das ähnlich wie die meisten hier drin. Ich glaube, die CEO's denken weiterhin "ach die Fans... die werden das Eishockey dann schon vermissen und wieder in Stadion pilgern. Die Fans werden sich dann schon daran gewöhnen...".

      Daher wäre zu überlegen, ob man das Spiel nicht umdrehen will:
      Die angekündigten Konsequenzen per sofort umsetzen und so lange umsetzen bis bestätigt wird, dass weiterhin Auf-Abstieg gibt etc.
      Ansonsten wird dies beschlossen und dann heisst es seitens Vereinen, dass dies an der Ligaversammlung beschlossen worden ist, das gesetzlich geregelt ist und man dass nicht mehr ändern kann. Dann ist es vielleicht zu spät.
      Wenn man jetzt die Konsequenzen ausführen würde, würde das einen grossen Druck geben für die Entscheidungen, welche noch bevorstehen.

      halil schrieb:

      Nun, die CEO's, Präsidenten und alle sonstige Entscheidungsträger sehen jetzt genau was Hockey ohne Fans und Zuschauereinnahmen bedeutet.
      Vielleicht bringt sie das zum überlegen. Aber wohl nur vielleicht. Denn wenn die Fans das wirklich durchziehen und davon bin ich überzeugt, dann werden sie die Quittung erhalten. Und wenn man sich so umhört, dann sind es nicht nur Ultras, sondern auch Sympathisanten, Sitzplätzler oder gar langjährige Fans.


      Wenn ich sehe was die Mehrheit der Klubs, aufgrund der Abstimmung über die Anzahl Ausländer, wollen (leider auch der HCD!!) und wenn ich sehe was die Fans eigentlich wollen, sehen die Entscheidungsträger ziemlich gut was sie anrichten! Vielleicht wollen sie genau diese " Quittung" !
      Bei der Entscheidung die gefällt wurde, kommt mir der Gedanke dass die Entscheidungsträger genau jetzt sehen das Hockey ohne "lästige" Fans in der Halle auch möglich ist!
      Wenn die Klubs das durchziehen was angedacht und zum Teil schon abgestimmt ist, wird sich die "Kundschaft" (Fans), masssiv ändern.
      Fans mit Ecken und Kanten aber auch mit Herz für Ihren Klub werden nicht mehr so gefragt sein, es werden vorwiegend "pflegeleichte" Fans mit mehr Geld als Herz gefragt sein! (Cüpli bringen mehr Geld als Bier)
      Wenn man dermassen gegen die Fans Entscheidet (bis jetzt empfinde ich das so), rechnet man bewusst auch mit Änderungen. Ob das am Schluss aufgeht (gerade im Fall HCD) wage ich zu bezweifeln.

      Alles ist noch zu retten....aber eigentlich nur wenn ein wirklich starkes, wirksames Financal Fairplay beschlossen wird.....und das ist wohl mehr als nur Wunschdenken!!!
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Besserwisser, das sind die Klugscheisser unter den Dummköpfen.(Gerhard Uhlenbruck)
      Denk daran, dass schweigen manchmal die beste Antwort ist. (Dalai Lama)
      Der Bericht von Klaus Zaugg bringt es genau auf den Punkt! Das Märchen von den "günstigen" Ausländern ist längst enttarnt.

      Für mich bleibt es enttäuschend, dass die ansonsten ausgezeichnete Klubführung des HCD diesem Schwachsinn zugestimmt hat, auch wenn es mit 7 Ausländern zwar etwas abgemildert, aber immer noch zu viel ist. Einzig die Schlaumeierei mit den Lizenzschweizern wird (endlich) abgeschafft.

      P.S. Günstige Ausländer gibt es einzig in Zug, dort spielen ja angeblich NHL-Stars wie Abdelkader für ein Trinkgeld :schmeissmichweg: . Wers glaubt, glaubt wohl auch noch an den Osterhasen und das Christkind...
      Andi Möller zum Vorwurf, ein Weichei zu sein:

      «Andere können sich ja gerne vor dem Spiel die Eier hart kochen.»

      philippe88 schrieb:

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      Die Entlarvung der grossen Ausländerlüge

      Die Hockey-Manager drehen durch. Das ist gut so. Sie entlarven unfreiwillig die grosse Ausländerlüge.

      Chläusi bringt das effektiv auf den Punkt!
      Das einzige, was mich derzeit noch hoffen lässt, ist die Aussprache zwischen den Präsidenten.
      Auch wenn die neue Regelung als fix erscheint - ganz so fix ist das glaube ich noch nicht.
      Ein Kommentar von Kristian Kapp zum "2 Minuten Streik" der Spieler:

      Einfach nur protestieren: Das reicht nicht
      Die geplante Ausländer-Aufstockung entzweit das Schweizer Eishockey. Für ein Happy End braucht es von den Spielern endlich konkrete Vorschläge. Ihnen fehlt aber die Einigkeit.

      Eines muss man den Schweizer Eishockeyspielern lassen: Am Samstag haben sie mit ihrem Protest beim ersten Puck-Einwurf viele überrascht. Viele Fans, TV-Zuschauer und selbst einige Coachs. Es gab Teams im Strichkampf, die angesichts der Wichtigkeit des Spiels ihre Trainer extra schon am Vortag informierten. Es gab aber auch solche, die ihre Chefs an der Bande keine halbe Stunde vor Puck-Einwurf einweihten.

      Darüber, was die Aktion brachte, lässt sich streiten. Die Sympathien vieler Fans haben die Spieler auf sicher. Dank den von den Ultras gestalteten Bannern, die sie hochhielten, ist das nicht überraschend, es war eine gemeinsame Aktion zweier Lager, die sich in Zeiten der Liga-Reformen übergangen fühlen. Einerseits beim Beschluss, ab 2022 womöglich sieben statt vier ausländische Spieler zu erlauben, andererseits bei der Absicht, den automatischen sportlichen Abstieg abzuschaffen.

      Aber bringt die Aktion die Spieler auch ihren Zielen oder einer Einigkeit mit der Liga näher? Kaum. Weil es dieses klar definierte gemeinsame Ziel noch gar nicht zu geben scheint. Und weil die Einigkeit fehlt, trotz der von Jonas Hiller präsidierten Spielvereinigung Sihpu, in der Spieler aller 12 Clubs vertreten sind.

      Für viele ausländische Spieler zum Beispiel war der Protest ein Eiertanz. Keiner stand beim Puck-Einwurf auf dem Eis, es gab solche, die erst nach der Aktion aus der Garderobe kamen, weil sie als Teil des Protests negative Auswirkungen bei den Vertragsverhandlungen für nächste Saison befürchteten. Es gab dabei solche, die ihre Schweizer Kollegen gern unterstützt hätten, sich dann aber doch lieber für Solidarität mit ihren ausländischen Freunden
      entschieden. Und es gab solche, die die Aktion schlicht nicht gut fanden, da ihnen sieben statt vier Importplätze grössere Chancen auf einen längeren Verbleib in der Schweiz bringen.Das Verhältnis zwischen Schweizer Spielern und den Ausländern wird in dieser Saison generell schon auf die Probe gestellt. Nicht in allen Clubs mussten die Imports wegen Corona in gleichem Masse auf Löhne verzichten.

      Es gibt aber auch jene Schweizer Spieler, die nicht genau wissen, was sie wollen, ausser die Erhöhung der Anzahl Ausländer zu verhindern. Die keinesfalls bereit sind, freiwillig auf noch mehr Geld zu verzichten, um damit eine Annäherung an die Liga zu ermöglichen. Es gibt immer noch jene, die eigentlich gegen Lohnkürzungen waren und sind und diese selbst in Zeiten von Corona nur zähneknirschend akzeptieren. Weil sie die Schuld der Lohnexzesse komplett bei den Clubs sehen, die jahrelang mehr gezahlt hätten, als sie eigentlich sollten und könnten. Weil sie keine Chance mehr auf eine Diskussion auf Augenhöhe sehen, wenn sie nun in Zeiten der Krise zwar auf Geld verzichten, einzelne Clubs aber immer noch einen fünften oder gar sechsten Ausländer verpflichten.

      Dabei kann nur dies der nächste Schritt der Spieler sein: Die nach ihrem Empfinden bittere Pille zu schlucken und der Liga ein klares, einheitliches und realistisches Angebot zu machen – inklusive von sich aus offerierten weiteren Einbussen. Nur zu betonen, für Diskussionen bereit zu sein, reicht genauso wenig, wie zu protestieren und zu klagen, dass man bei den Entscheidungen aussen vor gelassen wird. All das ist zu schwammig und unkonkret. Vor allem, weil da auch Aussage gegen Aussage steht: Ligachef Denis Vaucher betont, dass die Spielerseite bislang sehr wohl angehört worden sei.

      Darum müsste dieses konkrete Entgegenkommen vonseiten der Spieler auch öffentlich gemacht werden, weil nur das beide Parteien zum aktiven Dialog zwingt und für Klarheit sorgt. Seit Samstag laufen die Telefone und Computer der Spieler heiss, wird in der Sihpu in Gruppenchats eifrig debattiert, was der nächste Schritt sein soll. Ob sie – inklusive der Egoisten unter ihnen – eine Einigkeit finden werden?


      Quelle: tagesanzeiger.ch
      Du muss die Tschegg fördig maken
      Guter Kommentar!
      Allerdings muss man den Spielern in einem Punkt schon recht geben: wenn die Klubverantwortlichen Vernünftig wären, müsste man jetzt nicht über zu teure Spieler jammern!
      Wenn ein Spieler von einem Klub viel mehr bekommt als von einem anderen Klub wäre er wirklich blöd das nicht anzunehmen. Das gilt sogar besonders für die "durchschnitts Spieler"! Die Klubs haben es in der Hand wie es weitergeht, die Spieler mit überhöhtem Salair werden so oder so die Leidtragenden sein. Als Spieler würde ich auch nicht "freiwillig" auf Kohle verzichten nur dass die Klubs teure top Ausländer anstellen können.......und ich denke genau darauf läuft es, zumindest bei den Preistreiber Klubs, hinaus!
      Zuerst ein wirksames Financial Fairplay, dann die Ausländer Regelung so belassen wie gehabt, dann kann man über Lohn diskutieren. Wieso jetzt mit den Lohnforderungen zurück gehen wenn man in 2 Jahren, dank der Ausländer Regelung, keinen Job mehr hat?
      Das viele Spieler jetzt, in einer wirklichen Kriese, beim Lohn Abstriche machen, muss den Spielern hoch angerechnet werden, die allgemeine Kriese im CH- Hockey haben nicht die Spieler zu verantworten sondern die unvernünftigen Klubbosse!!
      Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
      Besserwisser, das sind die Klugscheisser unter den Dummköpfen.(Gerhard Uhlenbruck)
      Denk daran, dass schweigen manchmal die beste Antwort ist. (Dalai Lama)