Pre-Playoff HCD-SCB

      jump schrieb:

      Wie sieht es eigentlich aus wenn Davos gewinnt sowie Rappi gegen den 7. gewinnt. Muss Davos dann gegen den 2. platzierten und Rappi gegen Zug?



      Nein: Der Sieger der Serie 7. platzierter gegen 10. platzierter wird für die Playoffs als 7. platzierter gewertet und tritt dann in den Viertelfinals gegen den 2. platzierten an.

      Zeigt den Schwachsinn dieser Preplayoffs auf: Gewinnt Rappi zwei Spiele gegen den 7. platzierten in den Preplayoffs dürfen sie gegen den zweitplatzierten antreten, während wir als klar stärkeres Team als Rappi gegen den 1. platzierten antreten müssen, sofern wir die Berner zweimal besiegen.

      Auch kurios: Während für den 3. bis 6. klassierten die Playoffgegner für die Viertelfinals bekannt sind und sie sich entsprechend auf ihren Gegner vorbereiten können, werden der 1. und 2. platzierte "bestraft" und ihr Gegner wird erst unmittelbar vor Start der Viertelfinals bekannt und somit ist die Vorbereitungszeit auf den Gegner ca. 1 Woche kürzer.

      Dumm, dümmer, Nationalliga (=Clubs), die diese unsäglichen Preplayoffs eingeführt haben.
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."

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      Was bei aktuellen Stand mehr als ein schwieriges Unterfangen wäre. Angefangen bei den Goalies bis hin zu den Ausländer. Der $trebel Startruppe müsste schon krasses widerfahren, wenn sie nicht minimum im Final stehen würde. Beim Resten ist der HCD nicht weit weg.

      Bono schrieb:

      Was bei aktuellen Stand mehr als ein schwieriges Unterfangen wäre. Angefangen bei den Goalies bis hin zu den Ausländer. Der $trebel Startruppe müsste schon krasses widerfahren, wenn sie nicht minimum im Final stehen würde. Beim Resten ist der HCD nicht weit weg.



      Korrekt! Positiv gesehen heisst das aber: Gewinnen wir die Playoff-Serie gegen Zug ist nachher alles möglich, denn dann könnten in Davos alle Dämme brechen (positiv gemeint)! Aber eben: Zuerst müssen wir Bern besiegen, bevor wir uns auch nur im entferntesten mit weiteren Möglichkeiten befassen können.

      Nehmen wir Schritt für Schritt, aber ich freue mich schon heute auf das erste (Pre)Playoff-Feeling seit 2018 (wie erwähnt die Playoutserie gegen Rappi von 2019 war aus meiner Sicht von vornherein eine klare Sache und daher entsprechend wenig kribbelnd und es kam bei mir keinerlei Playoff-Feeling auf).
      Zitat Aaron Palushaj: "Sie kennen doch diese kleine, schwarze Gummischeibe, mit der wir spielen. Manchmal will sie über die Torlinie, manchmal nicht."
      Die Pre-Play-off's sind ja an sich eine gute Idee, um so vielen Klubs wie möglich noch ein paar Geisterspiele und damit auch finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Aus welchem Grund die Pre-Play-off's allerdings nur halbherzig umgesetzt worden sind, d.h. ohne dass sich die Klassierung entsprechend den gewonnenen Serien ändert, ist nicht klar bzw. wurde nie so kommuniziert, dass es der Hockeyfan mitbekommen hätte. Da die jetzige Variante nicht der üblichen Play-off Systematik entspricht, muss man dies ja ganz gezielt so bestimmt haben, was eine Unbedachtheit eigentlich ausschliesst.

      Bandenhobler schrieb:

      Das ist wirklich komisch. Nehmen wir an, Davos und Rappi kommen weiter. Dann spielt im Viertelfinal der 1. gegen den 7. und der 2. gegen den 10. der Quali. Kann es ja irgendwie auch nicht sein...Wäre doch sinnvoller, wenn Zug dann auf Rappi treffen würde...


      Es wäre dann der 1. gegen den 8. (nicht den 7.).

      Diese Pre-Playoffs sind halt einfach Spiele um den 7. und den 8. Platz und diese Plätze werden dann von den jeweiligen Siegern der Serien eingenommen und daraus dann die Playoff-Paarungen gebildet.
      Keine Ahnung ob dieses Vorgehen von anderen Ligen übernommen wurde in welchen es auch schon solche Pre-Playoffs gab/gibt, oder weshalb genau das so gemacht wurde und ja, ein 10. platzierter kann sich so einen theoretischen Vorteil herausholen wenn er gewinnt, gegnüber dem 8. und dem 9., aber eben, das kann je nach Mannschaft und Gegner in der Praxis auch gerade so gut ein Nachteil sein.

      roeme schrieb:

      Keine Ahnung ob dieses Vorgehen von anderen Ligen übernommen wurde in welchen es auch schon solche Pre-Playoffs gab/gibt, oder weshalb genau das so gemacht wurde und ja, ein 10. platzierter kann sich so einen theoretischen Vorteil herausholen wenn er gewinnt, gegnüber dem 8. und dem 9., aber eben, das kann je nach Mannschaft und Gegner in der Praxis auch gerade so gut ein Nachteil sein.


      Also wenn es von anderen Ligen übernommen wurde, dann von solchen, die ich nicht kenne. Zumindest in den grossen europäischen Ligen werden die Teams nach den Pre-Playoffs aufgrund ihrer Rangierung neu gesetzt. Warum man es nun in der Schweiz trotzdem so macht, weiss ich auch nicht. Bis Ende der 90er-Jahre waren die Playoffs aber immer so. Da gab es beispielsweise die skurrile Situation, dass in der Saison 1994/95 in den Halbfinals der 1. auf den 5. traf, während der 6. gegen den 7. spielte. Weil damals eben nicht neu angesetzt wurde.
      Auch wenn wir uns im Eishockey in den letzten zwei Jahrzehnten an eine andere Norm gewöhnt haben, ist diese Variante, wie jetzt die Pre-Playoff-Sieger verteilt werden, nicht ganz weltfremd. Zwar kann man bei Playoff-System durchaus davon sprechen, dass das Neusetzen der Standard wurde, doch in Sportarten wie Tennis oder Darts wird ja auch nicht neu angesetzt und derjenige, der den Topgesetzten rausnimmt, bekommt dann dessen "einfacheres Programm". Und wer jetzt aufschreit: "Ja, das sind aber Einzelsportarten." Auch bei Fussball- oder Eishockey-Weltmeisterschaften bestimmen die Gruppenphasen die komplette Setzung der K.O.-Runden.

      Trotzdem war auch ich sehr überrascht, als ich bei den Swiss League Pre-Playoffs erfahren habe, dass der 10. dann auf den 2. treffen würde, sofern er weiter käme. Ich kann nicht verstehen, warum man hier bei der Liga so entschieden hat. Schliesslich wurde die Neusetzung der Teams vor jeden Runde aus dem Grund gemacht, um der Qualifikation mehr Gewicht zu geben. Hier wird dieses Szenario mit Füssen getreten, obschon dann für die Halbfinals wieder neu angesetzt wird. Einmal mehr, dass ich Liga-Entscheide nicht verstehe.


      Und dann noch zu der Sache mit dem Vorteil, den sich der 10. herausholen kann. In einer gewissen Art und Weise stimmt das, doch er muss ja für diesen Vorteil auch den besseren Gegner eliminieren und so gesehen hat er sich diesen Vorteil dann auch ehrlich erarbeitet. Aber auch hier sind wir wieder beim Problem, dass die Qualifikation dadurch entwertet wird, da es unter Umständen Sinn machen könnte, nur 10. zu werden, wenn der Lieblingsgegner auf Rang 7 liegt.
      Aber wenn man solche Dinge zur Diskussion bringen will, müsste man eigentlich die kompletten Playoffs in Frage stellen, weil man für den Titel ja (normalerweise) lediglich in die Top 8 kommen und dann im März/April drei Teams bezwingen muss. Aber ich denke hier drin liebt jeder die Playoffs und würde die nicht hergeben wollen. :D
      Der HCD vor dem Eiertanz mit dem SCB
      Nachdem der HC Davos die Regular Season auf dem achten Platz abgeschlossen hat, muss sich unsere Mannschaft über die Pre-Playoffs für die eigentlichen Playoffs qualifizieren. Diese Ausmarchung gegen den SC Bern findet im sogenannten „Best of three“-Modus statt. Bedeutet, das Team, das zuerst zwei Spiele für sich entscheiden kann, steht im Playoff-Viertelfinal.

      Nix mit Eiertütschen und Osterbrunch. Nach nur einem Ruhetag bereiten sich die HCD-Spieler seit dem frühen Montagmorgen auf die entscheidende Phase der Meisterschaft vor. Denn die Pre-Playoffs haben es in sich, für den HCD werden sie zum eigentlichen Eiertanz.
      Erstens verzeiht der „Best of three“-Modus praktisch keinen Ausrutscher und zweitens steht mit dem SC Bern eine äusserst routinierte Mannschaft gegenüber, die weiss, wie man solche "Big Games" gewinnt. Die Berner profitieren aufgrund ihrer x-ten Quarantäne auch von einigen zusätzlichen Ruhetagen. Obwohl nur vier Spieler der Mutzen positiv auf Corona getestet wurden, kam nicht die von den Clubs und der Liga vereinbarte 12+1-Regel zur Anwendung (wenn 12 Spieler und 1 Torhüter gesund sind, soll gespielt werden), sondern die ganze Mannschaft wurde erneut auf Anordnung des Berner kantonsärztlichen Dienstes in Quarantäne geschickt. Da sich der SCB just zu diesem Zeitpunkt die Qualifikation für die Pre-Playoffs gesichert hatte, konnte sich die Mannschaft nun seit dem 30. März von ihrem intensiven Schlussprogramm erholen und musste bis zu vier Partien weniger bestreiten als die anderen Teams.
      Die Davoser hatten am Samstag gegen Ambri ihr letztes Spiel in der Regular Season bestritten und dabei auf einige angeschlagene oder nach den vielen Partien zuvor etwas ausgelaugte Akteure verzichtet. Am Montagmorgen standen der Trainer-Crew aber ausser Dino Wieser, Claude Paschoud, Felicien Du Bois und Lorenz Kienzle, für diese vier ist die Saison verletzungsbedingt beendet, wieder alle Spieler zur Verfügung.
      Headcoach Christian Wohlwend sieht keinen Favoriten in diesen Pre-Playoffs zwischen Davos und Bern: "Das wird eine schwierige Aufgabe, ich denke wir haben eine 50:50-Chance." Für den Engadiner werden es einzelne Spieler sein, die den Unterschied in diesem Duell machen werden. "Und ich hoffe, es werden unsere Spieler sein."
      Das erste Spiel findet am Mittwoch, 7. April in Davos statt. Der Sieger dieses Spiels wird bereits am Freitag, 9. April die Entscheidung in Bern auf dem Stock haben. Sollte es nach zwei Partien 1:1 stehen wird der Playoff-Viertelfinalist am Sonntag, 11. April, wiederum in Davos ermittelt werden müssen.

      Wir danken allen HCD-Fans, die im Autokino oder vor den TV-Geräten unserer Mannschaft die Daumen drücken. Viva HCD!

      Quelle E-Mail HCD
      Endlich geht es los mit den "Playoffs". Endlich geht es um was in dieser Meisterschaft.

      Der SCB wird aber, so befürchte ich es, ein harter Gegner für unsere Jungs.

      Wie man so hört, dürften bis auf die Langzeitverletzten alle zurück im Boot sein.

      Ein guter Start wäre natürlich wichtig um am Freitag nicht gleich unter Druck zu sein in dieser kurzen Serie.

      Tipp: 4z3
      !!!! Meine Meinung !!!!

      2011 - 90 JAHRE - 45 TITEL "30 MEISTERTITEL - 15 SPENGLER-CUP-TURNIERSIEGE"
      Ich würde Sund aufstellen (Defensive Stabilität) und Palushaj pausieren lassen. Spiele gewinnt man mit der Offensive, Serien mit der Defensive.
      Nur wer ständig die Wahrheit sagt, braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, was er gesagt hat.

      Fanatiker sind keine freien Menschen, sie sind Untertanen ihrer eigenen Überzeugung!

      Es gibt keine dumme Menschen, es gibt nur solche, die etwas Pech beim denken haben!

      Fan since 1979
      Ich würde heute mit Palushaj, Turunen, Ullström und Nygren in die Serie starten.
      Bei einem Sieg dann in Bern mit Sund.

      Irgendwie bin ich für die Serie nur mässig positiv gestimmt.
      Aber dennoch freue ich mich, endlich mal wieder Spiele zu sehen, in denen es um etwas geht!
      :dance: